Beiträge von Brummsel

    Meiner Meinung nach könnte man bei einer dann reduzierten Kapazität von 15.000 bis 20.000 Zuschauern im Parken aber ebensogut über den Öresund in die Malmö Arena wechseln, die wenigstens für Handballspiele geeignet ist.


    Wie sind die Modalitäten bei einem Umzug außerhalb des Landes? Gerüchteweise hatte Flensburg doch mal erwogen, ein Spiel in Kopenhagen stattfinden zu lassen aus Werbegründen. Was sich dann ziemlich fix in Wohlgefallen aufgelöst hatte. Wäre Schweden überhaupt bereit, den dänischen Rivalen in Malmö spielen zu lassen? Wer zahlt die nötigen Kosten für die Sicherheit? Übernimmt der Verein die Maut-Gebühren für die Öresund-Brücke, die nicht ganz unerheblich sind? Ich denke, das dürfte Jesper Nielsen deutlich teurer zu stehen kommen als die angedachte "halbe" Nutzung des Parken. Auch wenns praktischer wäre, zweifelsohne. Aber er will ja AG Kopenhagen ausdrücklich als Marke in der dänischen Hauptstadt etablieren, da wird es dann vermutlich wenig Sinn machen, nach Schweden zu gehen.

    District of Columbia? ;)

    Nördlich der Mall?

    Gebäude steht...
    ...in einem öffentlichen Park?
    ...direkt an der Mall?
    ...am Potomac?

    Gebäude ist...
    ...öffentlich zugänglich?
    ...im Privatbesitz?
    ...in öffentlicher Hand?
    ...(Teil eines) Museum(s)?
    ...mit einer Gastronomie ausgestattet?
    ...Teil eines Ministeriums?

    Deutschland? :nein:
    Europa? :D
    Nordamerika? :nein:

    In Privatbesitz?
    Besitzer ist ein Unternehmen?
    Besitzer ist Kommune?
    Besitzer ist Land?
    Besitzer ist Bund?
    Der Besitzer ist eine öffentliche Stiftung mit mehreren Trägern (u.a. Land, Kommune, Wirtschaftsverband). Wo man das genau unterordnet, überlasse ich euch. ;)

    Behördliche Einrichtung? (z.B. ein Amt / Stadtverwaltung etc.) :nein:
    Kostet Eintritt? :D
    Museum? :D (allerdings kein "klassisches" Museum)
    Es wird etwas ausgestellt in dem Gebäude? :D
    In dem Gebäude befindet sich ein Gastronomiebetrieb? :D (auch, aber halt nicht als zentraler Bestandteil)
    In dem Gebäude befindet sich eine Kantine? :nein:

    Sowohl den Sendern als auch den Leuten, die hinter den Kulissen stehen geht es nicht um den Sport, sondern nur um den Profit.


    Was erwartest Du? Es ist eine Fifa-Veranstaltung unter der Rigide von Sepp Blatter. Da geht es immer um Geld. Und manchmal auch noch um Sport. Mich würde interessieren, ob die Fifa wieder einen solchen Knebelvertrag wie bei den Männern abgeschlossen hat oder ob bei einer Frauen-WM (noch) andere Kriterien gelten.

    Man kann doch mal hier im Forum einen Versuch starten, in Form einer Abstimmung, mal die kategorien Weltklasse und internationale Klasse einzuteilen. Da wird es keine großen Probleme geben. Sicher.


    Ich halte dagegen. ;)

    Was würdest Du Dir denn für Kriterien zur Bewertung der Spieler vorstellen? Wenn Du schon einen "Feldversuch" hier im Forum starten willst, mach doch mal ein paar Vorschläge dazu.

    Glückwunsch nach Hamburg zum Freilos - welches ist die nächstkleinere Halle in HH ;-)?


    Sporthalle Ritterstraße wäre eine Alternative. Ca. 1.300 Plätze, wenn ich mich recht entsinne.

    Für die russischen Bären freut's mich besonders, dass sie endlich beweisen können, dass sie in den letzten Jahren nicht nur aufgrund des Losglücks so weit gekommen sind - mein Tipp: Platz 5 (und das als Kopf der Gruppe).


    Höre ich da ein klein wenig Schadenfreude heraus? ;) Wobei ich Dir durchaus Recht gebe. Als Guppenkopf in einer Gruppe mit Ciudad Real (bzw. BM Neptuno, wie der Verein wohl ab der nächsten Saison heißen wird), Veszprem, den Füchsen und dem Sieger des Wildcard-Turniers kanns ganz schnell auf Platz 5 gehen. Und auch gegen Bjerringbro-Silkeborg hat medwedi noch nicht gewonnen.

    Lothar Frohwein, kategorisieren und kontrollieren könnte doch von denen initiert werden, die auch so schon in die Bücher der Klubs schauen, also die HBL und ihre Organe.


    Du machst also das Wohl und Wehe sowohl der beteiligten Spieler als auch der beteiligten Vereine allein von einer (zu benennenden) Experten-Kommission in viel stärkerem Maße als bisher seitens der HBL abhängig? Die von den Vereinen selber berufen wird, letztlich? Das halte ich für ziemlich blauäugig. Einerseits wird so keinerlei Objektivität hineinkommen (können). Und andererseits wird einer solchen Kategorisierung immer ein "Gchmäckle" anhaften.
    Diese Idee ist ein bürokratisches Monster, das mir unzähmbar scheint.

    Aber der Fehler besteht streng genommen dann darin, dass man Messi an den Ball kommen lässt. ;)


    Wie willst Du über 90 Minuten einen positiv geladenen Magneten (Messi) von einem negativ geladenen Magneten (Ball) trennen, wenn Du keine Wände dazwischen einsetzen darfst? Mission: Impossible. ;)


    Mir gefielen die bisherigen Spiele eigentlich ganz gut. Sicher, es gibt ein paar technische Fehler mehr zu sehen als bei den Herren der Schöpfung, aber das Niveau ist schon recht ansprechend, verglichen mit dem Niveau von vor 10 Jahren. Und nur das kann und darf man vergleichen imho. Immerhin gibts nur sehr, sehr wenige Spielerinnen, die hauptberuflich Fußball "arbeiten", während bei den Herren bereits in der A-Jugend (teilweise) und vor allem dann im Profi- und Semi-Profi-Bereich (3. + 4. Liga) die Spieler tatsächlich nur selten etwas anderes machen als Fußball zu spielen.
    Der Zuschauerzuspruch ist auch bemerkenswert wie ich finde. Beispielsweise im Spiel japan vs. Neuseeland, Montags um 15 Uhr, waren 12.500 Zuschauer im Stadion. Manch ein Zweitligist wäre froh, wenn so viele Zuschauer den Weg in die Stadien finden würden. Zumal an einem Montag Nachmittag.
    Heute darf man sehr gespannt sein, wie das Duell zwischen den USA und Nordkorea ausgeht. Beide Teams rechnen sich viel aus im Verlauf des Turniers, da dürfte heute schon eine Vorentscheidung fallen, wer im Viertelfinale gegen Brasilien antreten darf / muss.

    Die Meldungen über die Schwierigkeiten von Ciudad Real, das Kasi-Theater der Rhein-Neckar-Löwen, die Meisterschaft des HSV oder das Gebaren meines VfL in der letzten Zeit werfen bei mir die oa. dringliche Frage auf: Inwieweit ist das Mäzenatum einzuschränken oder gar zu verbieten?

    Jetzt könnte man argumentieren, dass ist doch Sache des jeweiligen Vereins damit umzugehen bzw. umgehen zu müssen. Zahlt der Mäzen ist das schön. Widmet er sich anderen Hobbies zu, droht die Pleite. Was geht das die anderen Klubs an?


    Wo fängt Mäzenatentum an, wo hört Sponsoring auf? Sicher, wenn Herr Rudolph seine Privatschatulle öffnet, um dem HSV Hamburg ein paar Milliönchen zukommen zu lassen, ist das eindeutig Mäzenatentum. Nur was passiert, wenn sein Unternehmenskonglomerat die paar Milliönchen zahlt, auf sein Geheiß hin? Ist das dann auf einmal Sponsoring, weil der Schriftzug des Unternehmens dann die Brust der Spieler ziert?

    Immer dran denken, mit einer Regelung übers Mäzenatentum wären der Liga die Negativschlagzeilen wie Nordhorn, Essen, Gummersbach (Maxima) und Dormagen (2001) erspart geblieben. Und die anderen, indireten wohlmöglich auch.


    Sicher? Wie müsste denn die Regelung aussehen? "Natürliche Personen dürfen keine Beträge größer als (fiktive Zahl) 5.000 € pro Jahr für einen Handballverein ausgeben."? Damit würde man doch lediglich befördern, dass dann juristische Kontrukte umgesetzt werden, die diese Regelung umgehen. Und voilà, es wäre wieder legal. Und so gut wie nichts hätte sich geändert.


    Was kann man machen, um die Gehaltsspirale zu stoppen (wenn man das denn will)? Sicher, die HBL könnte in Eigenregie eine Art Salary Cap einführen. Nur dann würden die Spitzenteams über kurz oder lang hinter Teams wie Kielce, AG Kopenhagen oder Ciudad Real (bzw. Atletico Madrid) zurückfallen auf europäischer Ebene. Und europaweit ein Salary Cap einzuführen, halte ich für komplett illusorisch.
    Eine Einteilung der Handballer in verschiedene Kategorien halte ich auch nicht für machbar. Wer will das objektiv machen, nach welchen Kriterien? Was passiert bei falscher Einteilung, darf ein Spieler / ein Verein dagegen vorgehen, in welchem Zeitraum...? Das zieht einen ungeahnten Rattenschwanz an Nebenwirkungen nach sich. Von den unzähligen Fan-Diskussionen ganz zu schweigen (die sicherlich die am wenigsten ins Gewicht fallende Folge wären... ;)).

    Die europaweite Regelung, dass ein Mäzen nur jeweils ein Team in der Hauptsache fördern darf, ist ein Anfang. Und nötig. Warum sie grundsätzlich schädlich für den Handballsport sein sollen, ist mir aber nicht klar. Sicher, sie haben mit zur Entwicklung der Gehälter beigetragen. In welchem Umfang, lasse ich mal dahingestellt. Denn da haben auch die seit der WM 2007 deutlich verstärkte Medienpräsenz und das damit einhergehende allgemein größere Sponsorenaufkommen einen erheblichen Beitrag geleistet. Und diese Spirale jetzt zurückzudrehen, ist wohl unmöglich. Ob man Möglichkeiten findet, eine Art Begrenzung zu entwickeln, die von allen Vereinen mitgetragen wird, muss wohl erstmal dahingestellt bleiben. Dazu sind die Interessen zu verschieden und die HBL gefällt sich auch zu sehr in der Rolle des "heimlichen" Widersachers gegen EHF und DHB.