Beiträge von Brummsel

    Auf jeden Fall ausgeglichener, fairer und mit interessanteren Beiträgen als der eigentliche Kommentator und so manch anderer, der uns so angetan wird. ;)


    Das ist der Vorteil von "Amatören". Die wissen noch nicht, wie es geht, und versuchen halbwegs objektiv zu bleiben, selbst wenn Adrian sicherlich nicht objektiv in allen Szenen war. Aber das zu erwarten wäre auch zuviel gewesen denke ich. ;)

    ich weiß nicht so recht, was ich von dem Spiel halten soll. Mir schien es, als sei am Ende die Konzentration weg gewesen und somit wurde ein Sieg verschenkt. Aber im Rückspiel sollte das Viertelfinale erreicht werden können. Und dann gilt es abzuwarten, was uns dort blüht.

    Laut Buchmacher wird der deutsche Beitrag so um Platz 10-12 gehandelt, was ich als großen Erfolg für das Trio ansehen würde. Immerhin kommen sie musikalisch aus dem Nichts - gemessen an vielen anderen Teilnehmern - und schreiben alles selbst etc. Da kann man so einen Erfolg kaum hoch genug hängen. In diesem Falle zählt wohl "Dabeisein ist alles". Und fremdschämen muss man sich mit Elaiza dieses Jahr auch nicht, anders als mit Cascada im letzten Jahr. :hi:

    Blöde Frage daabefuggeler, aber warum ist Lena Meyer-Landrut ein Negativbeispiel? Weil sie ein Jahr lang (rund) die Kommerzschiene von Stefan Raab mitgemacht hat, was wohl vertraglich so ausgehandelt war bereits vor dem ESC? Hast Du das letzte Album von ihr mal angehört? Das ist imho nicht Mainstream bzw. dem Kommerz entsprechend ausgerichtet, sondern noch individuell und (was man so von außen beurteilen kann) authentisch.

    Auch die Staatsanwaltschaft München II hat auf Rechtsmittel verzichtet. Somit dürfte das Urteil nach Ausfertigung und Zustellung rechtskräftig sein. Und ich denke, dass Hoeness gut daran tat, nicht in Revision zu gehen. Zu gewinnen wäre vermutlich wenig gewesen. Und ob er jetzt für 3 1/2 Jahre oder für 2 1/2 Jahre ins Gefängnis darf, wäre auch nur bedingt relevant gewesen. Aber nochmal diese Hexenjagd in den Medien über sich, seinen FC Bayern und vermutlich auch seine Familie und Freunde ergehen lassen müssen? Das hat er denke ich nicht gewollt und sich somit für diesen Schritt entschieden, richtigerweise. Ihn nun dafür zu loben vonwegen "steht zu seinem Mist" finde ich dann doch etwas gewagt. Man stellt ja auch nicht jeden Kleinkriminellen als tugendhaft hin, nur weil er seine Strafe verbüßt. ;)

    Spannend dürfte noch das steuerrechtliche Verfahren werden, also wie hoch die nachzuzahlende Steuerschuld letztlich ist. So wie ich das verstanden habe, ist die Schätzung der Steuerprüferin mit den 27,2 Mio. € bzw die vom Gericht genannten 28,5 Mio. € an hinterzogenen Steuern noch lange nicht das letzte Wort. Diese zigtausend Dokumente mit den diversen Kauf- und Verkauf-Anweisungen durchzugehen, wird einige Zeit dauern.


    Alles in allem fand ich das Vorgehen der Medien teilweise schon fast kriminell. Sicher, sie dürfen nachbohren und recherchieren. Aber doch bitte mit etwas Augenmaß.
    Und dass Hoeness weiter seine Ämter beim FC Bayern bekleiden durfte, während sich der Prozess entwickelte, ist auch eher ein Treppenwitz, zumal in den Statuten vieler Unternehmen der AR-Mitglieder genau solches ausgeschlossen wird.

    Ne gute Figur hat das Gericht gemacht, das in diesem Fall auch ohne Extra-Verlosung von Presse-Plätzen auskam und dem der ganze Medienrummel kaum was anhaben konnte.

    Die Alsterdorfer Sporthalle z.B. kriegen wir auch voll.


    Liegen da die Holstenhallen in Neumünster nicht näher, sowohl von der Entfernung her als auch ideell? Oder suchst Du ne Entschuldigung nen Grund, mal nach Hamburg zu fahren? :D
    Hoffen wir einfach, dass sich die Situation in der Ukraine etwas entspannt in den kommenden Tagen und Wochen.

    Das wird für Hamburg ein ganz heißer Tanz in Skopje. Und wenn die Leistung nicht viel besser aussieht als gegen Balingen, fährt man mit einem satten Minus zum Rückspiel nach Hamburg. Naja, mal schauen. Aussetzer darf sich allerdings kein Team leisten, sonst liegt man auch gegen Saporoshija schnell hoch zurück.

    Sehe ich ähnlich, ich könnte mir sogar vorstellen, dass in der NFC West kein Team eine negative Bilanz zum Ende der Regular Season aufweist. Dieses Jahr haben lediglich die Rams "geschwächelt" mit 7-9, wobei 5 Niederlagen gegen Teams aus der eigenen Division zustande kamen.

    Mal schauen, was das Draft so alles bringt. Ob ich den Superbowl anschaue, weiß ich ehrlichgesagt momentan nicht, bin doch leicht gefrustet nach der unnötigen Niederlage in Seattle... :nein:

    Hin und wieder liest man ja davon, dass einige Dialekte "vom Aussterben bedroht" sind...

    Ich frag mich allerdings, ob das wirklich so schlimm ist.
    Muss man wirklich dem Aussterben entgegensteuern und z.B. an Schulen diese Sprachtradition aufrecht erhalten ? Würdet ihr eure Kinder mundartlich erziehen, damit der Hintertupfingen-Dialekt weiter bestehen bleibt ?
    Brauchen wir wirklich diese ganzen Dialekte, die später außerhalb des eigenen Dorfes niemand mehr versteht ?

    Ich glaube, mir würde ohne Dialekte nichts fehlen...


    Dialekte sind ein Teil der Kultur einer Region, der regionalen Identität. Einem Berliner oder Hamburger mag es recht egal sein, ob in Hintertupfingen ein Dialekt, der seit mehreren Jahrhunderten dort gesprochen wurde, im jahre 2015 ausstirbt, weil niemand ihn mehr spricht. Aber in Hintertupfingen geht damit etwas verloren, was diesen Ort so einmalig gemacht hat, was die Identität dieses Ortes zu einem Teil ausgemacht hat und von Vordertupfingen und Niedertupfingen unterschieden hat (sorry für die tupfigen Beispiele... ;) ).
    Vielleicht basiert auf unterschiedlichen Sprachfärbungen ja eine ganze Geschichte an Fehden oder Freundschaften, an historischen Geschehnissen, die heute kaum noch bekannt sind, allenfalls noch einigen wenigen Personen aus Hintertupfingen. die aber vor 300 Jahren eine Schlacht entschieden haben oder eine Heirat verursacht haben, die weitreichende Auswirkungen auf die regionalen Gegebenheiten hatte.

    Und auch in Berlin oder Hamburg würde man das Wegfallen von Dialekten bemerken. Wenns beim Bäcker keine Schrippen mehr gibt, sondern nur noch Semmeln, weil sich der bayrische Dialekt durchgesetzt hat. Oder Weckle, weil sich der schwäbische Dialekt als dominant erwiesen hat. Dann heißen Pfannkuchen auch in Berlin "Berliner". Dialekte und mundartliche Ausdrücke machen doch erst eine Sprache bunt und vielseitig, geben Anlass zu Amüsement und manchmal auch Streit, wenn sich die Bedeutung ein und des selben Wortes in zwei Dialekten fundamental unterscheidet und man deswegen einem Satz völlig verschiedene Bedeutungen beimisst.

    Dialekte bereichern unsere Sprache. Sie aufzugeben hieße, einen Teil unserer Identität, regional oder überregional, aufzugeben. Das kann einem natürlich egal sein in Zeiten, in denen die meisten Innenstädte austauschbar sind, weil Douglas neben Peek & Cloppenburg neben Ansons neben s´Oliver das Geschäft hat und man nur noch am Dialekt erkennt, ob man sich in Stuttgart, Berlin oder Köln befindet. Aber ich denke, dass erst das Identifizieren mit einer Region (oder mit einem Land) einen Teil unserer eigenen Identifikation ausmacht.


    Um mal eine Parallele zum Handball zu ziehen: Will man Mannschaften, bei denen die Spieler austauschbar sind? Oder sollen sich die Spieler mit dem Verein, vielleicht sogar der Region, identifizieren? Doch wohl eher letzteres. Also darf es auch ruhig Merkmale geben, die eine Region unverwechselbar machen. Wie ihren Dialekt.

    Mit nem Sieg in der Sparkassen-Arena zu Kiel hatte ich nie ernsthaft gerechnet, dazu spielt der HSV konstant zu schlecht gegen den THW, jedenfalls in der Bundesliga. Vielleicht sollte man einen Antrag stellen, die Spiele gegen Kiel nur noch in der Köln-Arena auszutragen. ;)
    Aber diese Klatsche war schon irgendwie... unnötig. Auf der anderen Seite gibt es so ein wenig das "Gesetz der Serie": Kiel chancenlos in Flensburg, die Füchse sind chancenlos gegen Kiel, die Löwen chancenlos in Hamburg und jetzt das. Irgendwer hatte mal in nem anderen Spielthread gepostet, dass viele vermeintlichen Spitzenspiele sehr früh entschieden waren. Das hat sich einmal mehr bestätigt. :/:

    Dann muss man wohl Platz 3 erreichen, um wenigstens eine Wild-Card-Chance auf die Champions-League zu erhalten. Und die Meisterschaft geht denke ich wieder an den THW, zumal man noch das Spiel gegen Flensburg in Kiel hat. Da tut sich Flensburg auch traditionell schwer. Es lebe die "Umbau-Saison". Doch nur alles Understatement. ;) :hi:

    Muss man denn "Sport 1" in Bezug auf Frauenhandball überhaupt ernst nehmen?
    :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein:


    Wieso, sie haben doch ne Frau beim Handball. Oder zählt Anett Sattler nicht? ;)


    Insgesamt ein sehr gelungenes Turnier. Die Stimmung in den Hallen war sicherlich auch dank des guten Abschneidens Serbiens durchaus vorhanden, auch wenn einige Spiele auch im Viertelfinale noch einige Zuschauer mehr hätten vertragen können. Und die Spiele fand ich auch in vielen Fällen sehr ansehnlich. Auch von deutscher Seite aus darf man wohl ein positives Fazit ziehen. Bis zum Viertelfinale gegen Dänemark sahen viele Leistungen sehr souverän aus. Darauf lässt sich sicherlich aufbauen, egal ob man jetzt einen "Neuanfang" propagiert oder nicht.

    Man kann sich jedenfalls auf die nächsten Turniere - mit deutscher Beteiligung - freuen. :)

    Lieber Kieler, stellt Euch auf ein Knüppelspiel ein. Denn das ist - mit ein paar Ausnahmen - das einzige, was derdiedas H$V kann...


    Und nicht mal das können die Jungs von Schwalb richtig. :nein: Der HSV Hamburg hat in 15 Spielen gerade mal 39 Zeitstrafen kassiert (Liga-Minuswert). Spitzenreiter in dieser Kategorie ist GWD Minden mit 81 Zeitstrafen (17 Spiele), Flensburg hat bei 17 Spielen immerhin 69 Zeitstrafen kassiert, der THW bei 16 Spielen 49 Zeitstrafen. (Quelle: Homepage DKB Handball Bundesliga)

    Letztlich kann der HSV Hamburg offenbar so gut wie gar nichts und steht dennoch mit 7 Minuspunkten nur 1 Minuspunkt hinter der SG Flensburg-Handewitt. Ist dann Flensburg besser, weil sie besser knüppeln können als die Hamburger? Oder welchen Schluss muss / darf man daraus ziehen? ;)


    Im Spiel Lübbecke vs. Hamburg stehen sich heute Abend übrigens die laut Statistik fairsten Mannschaften der Bundesliga gegenüber. Wer also sportlich sauberen Handball sehen will, dürfte dort am ehesten auf seine Kosten kommen. :hi:

    Klarer Sieg mit +10... ;)

    Nein. Auch wenn ein Sieg der Anspruch des HSV sein muss, so lässt sich sowas sicherlich nicht fest einplanen. Dazu sind auch die Leistungsschwankungen bei der "Wundertüte HSV Hamburg" zu groß, die Konzentration ist zu unstet. Wenn man mit der gleichen Einstellung wie gegen die Löwen rangeht, dann wird ein Sieg dabei herausspringen. Wenn man diese Konzentration vermissen lässt, dann kann es sehr eng werden. 32:33, Jogi hält in der letzten Sekunde einen 7m. :D

    Zum Glück fragt in der nächsten Runde keiner mehr nach der Historie. Schließlich muß doch die SG nach dem heutigen Abend den Norden in HH verteten.....oder die Marmeladenstädter.....


    Also müsste die SG im Viertelfinale in der Hansehölle spielen, damit ein Nordverein fix beim Final Four dabei ist. ;)

    Was machen jetzt eigentlich die Hamburger und Kieler Final-Four-Kartenbesitzer? Gibts bei ebay Schleuderpreise oder schauen sie sich mal entspannt so ein Turnier an? :D

    Ich hoffe auf [...] einen Duvniak, der mal keinen Sahnetag gegen uns erwischt.


    Solange dann Canellas einen Sahnetag erwischt, solls mir recht sein. ;)

    Nach der Resonanz, die das Spiel bereits im Vorfeld erreicht, muss es ja eigentlich das Spiel des Jahres werden. Und dabei gehts nur nach einem Drittel der Saison darum, wer erster Verfolger des THW sein darf. Mit anderen Worten: Much ado about nothing... :hi:

    Aber wenn Sport1 ruft müssen alle auf die Knie fallen..... :nein:


    Und dass die Auswärts-Fans aus Hamburg kommen und "nur" etwa 90 Minuten Anreise - mit dem Auto - haben, ist wohl auch eher ein Glücksfall denn von der HBL so beabsichtigt. Professioneller Haufen dort, genau wie beim DHB. ;)

    Meine Prognose: Es kann so ausgehen oder auch so ausgehen, das hängt von der Tagesform ab. :P
    Ich hoffe natürlich auf einen Auswärtssieg, damit rechnen tu ich nicht. Naja, lasst sie beginnen, die Flensburg-Hamburger Handballtage. ;)

    die angedeutete "Lovestory" zu der Escort-Dame war auch eher daneben


    Dafür gehörte die Ohrfeige zu den Highlights des Tatorts.

    Ich fand die Klischees zu stark ausgeprägt: Die unerfahrene Praktikantin, die dann Eigenintiative entwickelt; die "Feindseligkeit", mit der das eingespielte Team der Praktikantin begegnet; "Alle Studenten nehmen Medikamente, um sich wachzuhalten"; die angedeutete Love-Story zu der Escort-Dame; und das geht noch so weiter. Sicher ist einiges davon in Ordnung, aber in der Fülle und Intensität... das war zuviel. Beim Erfurter Tatort ist insgesamt noch Luft nach oben.