Da wäre ich mir gar nicht mal so sicher. Immerhin ist die HBL verantwortlich für die Durchführung der Bundesligaspiele und wird Richtlinien aufstellen können, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Bundesligaspiel stattfinden kann. Siehe Eisenacher Halle. Und wenn die HBL abstrakt "Personen, die dem Ansehen des Handball schaden" den Besuch ihrer Veranstaltungen untersagt, könnte man das evtl. darunter subsumieren.
Aber es ist schon eine skurrile Diskussion. 
Also, Lizenz ist entzogen und wird aller Voraussicht nach nicht vom Insolvenzverwalter Böhm eingeklagt. Was meine Unterstützung findet.
Sprich: Die Bundesligamannschaft ist aufgelöst und es wird nächste Saison einen Neuanfang in der 3. Liga geben, da man nur dann in die 2. Liga absteigen könnte, wenn man die Saison zu Ende spielen würde.
Die Vereine, die ihre Heimspiele gegen den HSVH hatten, sind fein raus, da sie dadurch Einnahmen erzielen konnten und die Zuschauer teilweise spannende Spiele sehen durften. Die anderen gucken in die Röhre, ebenso die Zuschauer, die bereits Karten haben.
Es wird vermutlich in nicht allzu ferner Zukunft eine Zivilklage des Insolvenzverwalters gegen Andreas Rudolph geben auf Zahlung der vertraglich versprochenen Leistung, die in der ominösen Zusatzvereinbarung ausgeschlossen wurde. Vielleicht gibts diesbezüglich auch noch ein Strafverfahren wegen Betrugs.
Die HBL darf sich (zumindest intern) fragen, was sie falsch gemacht hat und wie sowas in Zukunft vermeidbar ist.
Spitzenhandball in Hamburg gibts wieder Ende April / Anfang Mai, wenn das DHB Final Four in Hamburg ausgespielt wird. Endlich (?) wieder neutraler Boden... 