Beiträge von Brummsel

    Kleine Frage am Rande...
    Was macht das Vereinigte Königreich eigentlich mit dem Union Jack, wenn die Schotten tatsächlich den Scoxit vollziehen? Dann müssten sie eigentlich das (schottische) dunkelblau aus ihrer Fahne streichen, ebenso die beiden diagonalen Streifen des (ebenfalls schottischen) St-Andrews-Cross. ;)

    Irgendwie passend, dass das Zitat, das mir als erstes eingefallen ist, von einem bedeutenden Briten stammt: "Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind." (Winston Churchill)

    Grundsätzlich ist Basis-Demokratie nicht falsch, im Gegenteil. Nur kann solch eine Basisdemokratie nur dann funktionieren, wenn die Menschen aktiv daran teilnehmen und es sich nicht alles vorkauen lassen bzw unreflektiert nachplappern, was irgendwo geschrieben / gesagt wird. Es gibt imho eine Obergrenze für direkte Demokratie. Direkte Demokratie setzt meines Erachtens voraus, dass man a) mündige Bürger hat, die sich b) engagiert für das Thema interessieren, das eine basisdemokratische Entscheidung verlangt. Desweiteren müsste es c) wertneutral aufbereitete Informationen zum Thema geben. Und daran dürfte es regelmäßig mangeln.
    Zudem sehe ich stets eine Gefahr bei basisdemokratischen Entscheidungen durch Populisten, die ihre Agenda durch plakative Sprüche verbreiten, ohne dass sie unbedingt bei der Wahrheit bleiben.
    Nein, die Parteiendemokratie, die wir derzeit haben, ist nicht perfekt. Einfluss der Lobbyisten, Unterordnung unter eine Parteiräson, ständiger Wahlkampf inklusive teilweise absurder Wahlversprechen, das alles führt u.a. dazu, dass sich die Wähler unverstanden und missachtet fühlen (was wohl auch teilweise der Fall ist). Es befördert ein Denken a la "die" und "wir" und damit eine Entfremdung der Politik(er) / Parteien vom Wähler. Aber welche realistische Alternative gibt es? Bzw welche Entscheidungen sollten basisdemokratisch gefällt werden, welche durch Mandatsträger?

    Für mich war es auch die erste bewusst erlebte WM und ich erinnere mich eben gerade an besagte Italien-Brasilien-Argentinien-Gruppe...drei Tage warten und hoffen/zittern müssen jetzt eben die Gruppendritten und wenn man seine beiden Spiele gewinnt, muss man überhaupt nicht zittern ;) und im Gegensatz zu dir behaupte ich nicht, dass es der bessere Modus ist :verbot: , sondern nur, dass ich es besser finde (zumindest in der fernen Erinnerung) als die jetzige Rechnerei...am liebsten wäre mir ein 16er-Turnier

    Die Erinnerung an diese WM würde ich aus deutscher Sicht gerne noch weiter als bisher schon verdrängen (mit Ausnahme der Verlängerung und des Elfmeterschießens im Halbfinale gegen Frankreich). Und dieser 3er-Zwischenrunden-Gruppen-Modus war auch aus meiner Sicht wenig überzeugend. Dass jetzt 32 Mannschaften teilnehmen und es acht 4er-Gruppen gibt ist schon die beste Lösung denke ich.
    Aber auch ein 24er-Turnier ginge imho recht gut zu organisieren. Man müsste halt nur vier 6er-Gruppen bilden, dann wäre das alles gar kein Problem mit den Rechenspielen etc. Aber auf die revolutionäre idee, Gruppen mit mehr als vier Mannschaften zu bilden, kommt natürlich bei FIFA oder UEFA niemand.

    Um mal über den Fußball-Tellerrand hinauszuschauen: Im Rugby gibt es beim World Cup vier 5er-Gruppen. Und die letzten beiden Spiele finden nicht parallel zueinander statt. Dennoch gab es meines Wissens bei Spielen im Rugby World Cup nie ein "Gijon".

    Na, wenn das so ist, warum hat der Hanball Sportverein Hamburg E.V. (der ja nicht insolvent war, lt. Geraldo) nicht der "Betriebsgesellschaft" aus der Patsche geholfen und die "lächerlich kleinen" Posten bezahlt? :lol:

    Weil es ein Unterschied ist, ob ein (gemeinnütziger) e.V. mal eben die lächerlich kleinen Posten in Millionen-Höhe begleichen kann oder ob der e.V. gerade eben finanziell selber über die Runden kommt-

    Man kann es drehen und wenden, wie man will, es ist der gleich Sachverhalt: Nur keiner spricht darüber.

    Du irrst. Es ist ein anderer Sachverhalt. Lass Dir das mal von einem Juristen erklären, worin der Unterschied liegt.

    Hinzu kommt, dass die erste Mannschaft ja nicht zurückgestuft wurde. Sie wurde letztlich einfach aufgelöst. Die bis dato zweite Mannschaft (die U23) ist regulär aufgestiegen in die dritte Liga. Insofern ist das schon ein Unterschied zu Dormagen.

    Ich hoffe nur, dass der momentane Hype auch durch Leistungen bestätigt werden kann. Ansonsten wirds irgendwann schwierig zu vermitteln, dass immer mehr Zuschauer kommen mögen. Aber think positive... das wird schon. :ball:

    Irgendwann wird mal wieder ein UEFA-Präsident mit den Stimmen derer gewählt werden, die sonst keine Chance auf eine Quali hätten.

    Du meinst, die Niederlande, Dänemark und Griechenland stimmen dafür? ;)

    Das 24er-System funktioniert nur dann, wenn man 6er-Gruppen bildet. Und warum nicht? Wenn man das Achtelfinale dann streicht und nur die beiden besten der Gruppenphase ins Viertelfinale einziehen, hätten zwar die Finalisten letztlich acht statt sieben Spiele absolviert. Aber ALLE Mannschaften würden dann mindestens fünf Spiele bestreiten. Was durchaus einen gewissen Charme hätte, wenn nicht jede Nationalmannschaft nur für drei Spiele dorthin anreist. Man hätte insgesamt 67 Spiele (ohne Spiel um Platz 3), könnte also deutlich mehr Karten verkaufen bzw es hätten mehr Fans die Chance, an Karten zu kommen, und Siege würden indirekt aufgewertet, wenn nur zwei aus sechs ins Viertelfinale kommen.

    Schweiz-Albanien, selten so gelacht.
    Diese EM ist ein Witz.

    Der viel größere Witz ist ja, dass Europameister vergangener Tage wie Niederlande, Dänemark und Griechenland bei diesem aufgeplusterten Feld nicht dabei sind. ;)

    So, erster Sieg ist eingefahren. Und bislang hat mich kein Team wirklich überzeugt. Wobei das wohl zu Beginn eines Turnieres auch nicht unbedingt zu erwarten ist. Spannend dürfte es werden, wenn England im zweiten Spiel der Gruppe B gegen Bales Wales verlieren sollte. Was ich nicht für ausgeschlossen halte.

    Ich glaub, in Kiel beißt man sich gepflegt in den Allerwertesten, dass man Palmarsson nach Veszprem hat gehen lassen... Glückwunsch an die Ungarn, die in der Verlängerung einfach effektiver waren.
    Da bin ich Morgen mal gespannt, wie Paris das Halbfinal-Aus verkraftet und ob sie motiviert ins Spiel um die Bronzemedaille gehen. Das Finale dürfte jedenfalls sehr spannend werden hoffe ich, wenn man die Leistungen von heute zugrunde legt. :hi:

    Glückwunsch nach Kiel! Damit dürfte der THW zumindest die Rolle des Geheimfavoriten innehaben, nachdem Paris noch mehr als Veszprem wohl als Turnierfavorit nach Köln anreist. Aber im Final Four darf man deutsche Teams niemals unterschätzen. Barcelona weiß davon mehr als nur ein Lied zu singen. ;)

    Die Türkei ist ja auch die absolute Handballnation....da interessiert man sich fuer Fussball...und Fussball...und Fussball

    ...und Basketball. Ich glaub vor dem dritten "Fußball". Oder auf Augenhöhe damit. ;)

    Müssen wir nun daraus schließen, dass in Deutschland die "falschen" Migranten leben? Brauchen wir mehr Migranten aus dem Katar? Oder aus Südkorea, Tunesien und Ägypten?


    Wobei mich noch viel mehr fasziniert, dass gerade das Wort "kartoffeldeutsch" als Synonym zu gelten scheint für "nationaldeutsch". Denn gerade die Kartoffel ist so urdeutsch wie die Tomate urholländisch ist: Nämlich gar nicht. Vor 1500 gab es in Deutschland gar keine Kartoffeln. Und in Holland keine Tomaten. Sie wurden aus Amerika eingeführt, haben quasi einen Migrationshintergrund. Wenn also heute Herr Eilenberger "kartoffeldeutsch" in seinem Sinne versteht, dann will er offenbar auf eine der gelungensten Integrationen der Geschichte hinweisen: Die Kartoffel, vom Migrationsgemüse zum urdeutschen Kulturgut. Wir haben ihn nur falsch verstanden.

    Sollte Norderstedt doch die Keimzelle für Handball in HH werden?

    Kleine Pennschieterie am Rande: Henstedt-Ulzburg ist definitiv nicht Norderstedt. Gehört zwar zum gleichen Landkreis, aber ist eine eigene Gemeinde (siebtgrößte Gemeinde Deutschlands ohne Stadtrecht - was Wikipedia nicht so alles weiß... :D ).

    Was spricht denn dagegen, wenn der neue Verein weder unter dem namen HSV noch St. Pauli firmiert, sondern als "SG HU-Hamburg" antritt? Ähnlich wie TSV Hannover-Burgdorf, TVB Stuttgart oder SG Flensburg-Handewitt. Man muss sich doch nicht komplett neu erfinden, sondern kann (und sollte) auf Bestehendem aufbauen, auch vom Namen her. Hallen wären ja vorhanden (auch wenn ich die Alsterdorfer Sporthalle nicht wirklich mag), warum sollte das nicht klappen? Sofern man Rudolph außen vor lässt und nicht gleich für die Champions-League plant, sondern Schritt für Schritt geht.
    Aber derzeit steht offenbar erstmal eine Spielgemeinschaft mit dem HSV Norderstedt an. Jedenfalls wurde das Gestern beschlossen. Mal schauen, ob und wie es weitergeht.

    Auch wenn ich aus der Hockeyhochburg Hamburg komme
    habe ich da auch im Netz nichts gescheites Gefunden

    Auch wenn Wikipedia als Quelle in wissenschaftlichen Arbeiten fragwürdig ist, hierfür sollte es reichen: Wiki-Artikel zum olympischen Hockey-Turnier 2012 in London. Dort sind unter den Medaillengewinnern pro Mannschaft 16 Spieler aufgeführt. Insofern gehe ich mal von 16 Teilnehmern am Hockey-Turnier aus. Ob man da einen Spieler wechseln kann, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Für eine Mannschaft, bei der 11 Spieler auf dem Feld stehen, finde ich das recht dürftig als Wchselkontingent. 4 Spieler + Torwart ist wahrlich nicht viel. Da sind die 6 Feldspieler + Torwart beim Handball ja schon fast Luxus.

    Eieiei.... kaum ist der Konfettiregen aufgewischt schon werden die üblichen Feindbilder wieder aus der Schublade geholt :nein:

    Manche finden eben immer ein Haar (oder nen Hanning) in der Suppe. Jammern auf hohem Niveau. ;)

    Nun gilt es für Dagur, dass sich die Mannschaft auf diesem Niveau stabilisiert. Nein, ich erwarte jetzt nicht reihenweise Titel. Aber ich erhoffe mir, dass die Mannschaftauch bei den nächsten Wettbewerben (Olympia, WM in Frankreich) eine gute Rolle spielt. Dass sie das Potenzial hat, hat sie eindrucksvoll bewiesen. Und dass der Trainer ein Meistertrainer ist, hat er eindrucksvoll bewiesen. Aber jetzt ist man aus der "bequemen" Underdog-Rolle raus und gehört zu den Gejagten. Da kommt vielleicht ein Druck auf die Spieler zu, den sie (noch) nicht wirklich kannten. Dennoch denke ich, dass Dagur die richtigen Worte findet, um den Spielern diesen Druck in den nächsten Turnieren zu nehmen.


    Wer hat eigentlich den Satz geprägt "Defense wins Championships"? Das ist ja sowas von richtig... :hi:

    Das Forum hat 14 572 Mitglieder Mitglieder, und nur 49 sind gegenwärtig im Forum online. Was ist mit den anderen 14 523 Mitgliedern? ?( Interessieren die sich nicht für Handball? :D

    Vor dem Fernseher, feiern... Warum sollte man dann ins Forum gehen? ;)

    Sagenhafte Leistung unseres Teams. Ich finde keine Worte, um das zu beschreiben, was die Abwehr und Andi Wolff abgeliefert haben. Ganz zu schweigen von Dagur und seinem Trainer-Team. Ich freu mich einfach für die Truppe, die sind so absolut sympathisch und kommen total natürlich rüber. Simply the best!
    :jump::respekt::jump:

    Nach dem 2-Tore-Rückstand war ich nicht mehr davon überzeugt, dass Deutschland nochmal zurückkommt. Aber mit Glück und Können haben sie es geschafft.
    Bezeichnend für mich, dass gerade Dahmke den Ausgleich erzielt, nachdem er zuvor mehrfach aus deutlich besserer Position vergeben hat. Sigurdsson ist nicht nur ein Taktikfuchs, sondern schafft es auch, die Spieler aufzubauen. Ganz großes Kino... :)


    Edit:

    Nix dagegen dass Reichmann im Finale wirft...

    ...oder ins Finale wirft... :D