Beiträge von Brummsel

    Meiner Ansicht nach wäre es am sinnvollsten, wenn man die Saison quasi "einfrieren" würde und nachdem die coronabedingten Maßnahmen nicht länger greifen einfach weitermacht und die Saison in die nächste Saison hinein ausspielt. Zumal man jetzt noch nicht absehen kann, ob überhaupt die nächste Saison regulär begonnen werden kann. Auf diese Weise hätte man denke ich zeitlich genug Puffer nach hinten, um zumindest August 2021 die folgende Saison regulär zu beginnen. Es bringt imho nichts, jetzt diese Saison abzubrechen, nur damit man dann feststellt, dass man die nächste Saison erst im Oktober oder womöglich November beginnen kann.

    Für die Zeit, in der dann die Saison beendet wäre, könnte man sich eine Art Pokalwettbewerb ausdenken, um a) den Vereinen die Möglichkeit zu geben, durch Kartenverkäufe etc die Einnahmen zu generieren, um überleben zu können, und b) den Wettbewerbscharakter für Spiele aufrechtzuerhalten. Zudem könnte man dadurch flexibel auf mögliche zeitliche Verzögerungen durch Corona-Maßnahmen reagieren.

    MIt der "Verschiebung" schafft man sich erst einmal Zeit für überlegte Entscheidung. Auch kann vorerst (verkaufte EInzeltickets, DK, Sponsoren, in 1. Liga TV, etc.) niemand Geld zurück fordern. Denn machen wir uns nichts vor, es geht auch massiv um Geld - wer zahlt was. Und mir fällt jetzt kein Beispiel ein, wo die Verantwortlichen mit einer vorschnellen Absage einen Vorteil hätten.

    Es geht letztlich um weitreichende Entscheidungen. Eine Annullierung der Saison ist ebenso möglich wie die Wertung gemäß des jetzigen Tabellenstandes. Für beide Varianten gibt es Argumente, die erst einmal in Ruhe durchdacht werden müssen. Zumal man noch nicht einmal weiß, wie weit der Spielbetrieb unterbrochen sein wird. Derzeit ist auch ein Szenario nicht ausgeschlossen, bei dem die nächste Saison nicht wie geplant anfangen kann, zumal eine gewisse Vorbereitungszeit auch nicht garantiert werden kann.
    Daher ist es das einzig Richtige, erst einmal abzuwarten, Informationen zu sammeln und dann zu einem späteren Zeitpunkt unter Einbeziehung aller Mannschaften und Verantwortlichen eine Entscheidung zu treffen.

    Für mich wäre auch eine Option denkbar, bei der die jetzige Saison "eingefroren" wird und, sobald ein geordneter Trainings- und Spielbetrieb wieder möglich ist, diese Saison fortgesetzt und regulär beendet wird (unter Umständen mit geändertem Personal, das müsste man dann regeltechnisch anpassen können). Dann kann man für die nächste Saison eine Regelung finden, die an die Situation angepasst ist. Jetzt vorschnell diese Saison zu beenden, um dann unter Umständen auch in der kommenden Spielzeit nur eine verkürzte Saison spielen zu können, wäre in doppelter Hinsicht unbefriedigend.

    Es wird zu prüfen sein, ob das von den Kommunen erlassene Veranstaltungsverbot für Sportler einem beruflichen Tätigkeitsverbot nach §31 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) gleichkommt und dementsprechend eine staatliche Entschädigung für den Verdienstausfall zu zahlen wäre. In diesem Falle wären Sportler sowie Vereine für die nächsten Wochen abgesichert und es könnte in alle Ruhe das weitere Vorgehen geprüft werden.

    Danke für diesen Aspekt, der vermutlich für Vereine und Spieler entscheidend wäre. Wobei es ja nicht nur um die Spieler geht, sondern auch um die Infrastruktur in den Vereinen. Trainer, Betreuer, sonstige Mitarbeiter unterliegen ja indirekt auch einem Berufsverbot bzw ist es ihnen unmöglich, ihrem Beruf nachzugehen, wenn die Vereine lahmgelegt sind. Und würden dann hoffentlich entsprechend finanziell entschädigt werden. Was sowohl den Vereinen als auch den betreffenden Personen wirklich hilft und auch nötig wäre.
    Wer jetzt konkret auf- oder absteigt, muss momentan sekundär sein, solange das Leben von Menschen (durch Corona) sowie die Lebensgrundlage vieler Mitarbeiter in Vereinen (durch ein mögliches Berufsverbot) auf dem Spiel steht.

    Vermutlich dürfte das auch in vielen anderen Bereichen so ähnlich aussehen. Kulturelle Einrichtungen dürften ebenso auf die Unterstützung durch den Staat - unabhängig ob Kommune, Land oder Bund) angewiesen sein. Vielleicht müsste man eine Art Notfall-Fonds auflegen, aus dem Betroffene möglichst unbürokratisch Geld erhalten. Später kann sich dann die Bürokratie darum streiten, welchen Anteil Bund, Land und Kommunen daran haben. Und wenn dafür Schulden aufgenommen werden müssen, ist das halt so. Der Schwarzen Null wegen solche überlebensnotwendigen Maßnahmen zu unterlassen, wäre unverantwortlich.

    Alle Spiele vom Wochenende fallen aus, der Kartenvorverkauf für die darauf folgenden Spiele ist überall ausgesetzt. Neue Termine sind noch nicht in Sicht. Klick.

    Vermutlich die richtige Entscheidung. Geisterspiele würden Löcher in viele Vereinskassen reißen. Auf diese Weise kann die HBL ein koordiniertes Vorgehen beschließen. Jedenfalls theoretisch. Die Frage wird sein, wann es wieder möglich sein wird, verantwortungsbewusst die Spiele auszurichten.

    Ich kann mir vorstellen, dass dann die Verträge erst mit dem 1. September beginnen würden oder die jeweiligen Vereine einfach Pech haben.

    Eine solche Regelung dürfte juristischen Verfahren Tür und Tor öffnen. Da muss und wird es eine andere Lösung geben.

    Verschieben wird wohl ohnedies nicht die Lösung sein können. Dann eher wie im Eishockey, dass die Saison einfach ohne Titelträger beendet ist und man hofft, die nächste Saison planmäßig beginnen zu können. In der Champions League stehen ja keine Auf- und Abstiege an, insofern ist ein Abbruch des Wettbewerbs einfacher zu bewerkstelligen als im Ligabetrieb.

    Es sind aber auch schon die ersten Ersatztermine da. Roland Kaiser beispielsweise hat seine Märztermine auf Mai verschoben. Wie realistisch das ist sei mal dahingestellt, aber ganz aus der kalten Küche wird man damit auch nicht kommen.
    In China gehen die Neuinfektionen gegen "null" - knapp 3 Monate seit dem ersten Auftreten. Eine ähnliche Sinuskurve über Deutschland/Europa gelegt könnten wir den Höhepunkt im April gesehen haben.
    Olympia im August ist da gefühlt noch eine halbe Ewigkeit weg. Bis dahin KÖNNTE der Spuk auch halbwegs durch sein. Die Entwicklungen in Asien genau beobachtend wird man sich die Entscheidung über Tokio 2020 solange wie nur irgendwie möglich offen halten mit dem Ziel, die Spiele durchzupauken. Mit dem Kollegen Bach hat man da auch den bestmöglichen Erfüllungsgeghilfen am Start.

    Zwei kleine Anmerkungen dazu. In China wurde zunächst gar nicht bzw viel zu spät reagiert und anschließend mit einer Komplett-Quarantäne ganzer Städte und Regionen. Also ist die Sinuskurve ein großer, aber kurzer Hügel. Wenn in Deutschland und vielen Teilen der Welt bereits im Vorfeld reagiert wird, was ja wohl gerade passiert, wird die Sinuskurve einen wesentlich flacheren Verlauf nehmen, dafür aber auch deutlich langgezogener sein. Ergo: Im Mai sind wr vermutlich noch lange nicht durch.
    Bis Olympia im August anfängt, müssen wohl in den meisten Sportarten eigentlich noch Quali-Turniere stattfinden. Sprich der ganze Vorlauf für Olympia dürfte von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sein und die Teilnehmer werden unter Umständen gar nicht feststehen. Abgesehen davon kann es ja auch durchaus sein, dass der Virus zurückkommt. Jedenfalls war das bei den meisten Pandemien vergangener Zeiten der Fall. Wenn die erste Welle sich totgelaufen hat, kommt die zweie Welle usw. Von welchem Zeitrahmen wir sprechen, kann ich nicht beurteilen. Das dürften dann Medizinier beantworten können.


    Frag doch mal die Messebranche. Da drohen massenweise Insolvenzen

    Die ominöse "Schwarze Null" dürfte jetzt Geschichte sein. Bund, Länder und Kommunen werden genötigt sein, all diejenigen zu unterstützen, die aufgrund des Corona-Virus bzw dessen Folgen unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind. Was da auf den Staat, Privatpersonen und Unternehmen bzw Vereine zukommt, ist derzeit noch nicht einmal annähernd absehbar.

    Es sollte so langsam jeder mal verstehen, dass man in solchen Situationen Verantwortung nicht auf Politik und Veranstalter abwälzen kann und sollte, und das Ding auf dem Hals mal dafür benutzen, wofür es eigentlich vorgesehen ist. ´

    Essen? :baeh:

    Stimme Dir voll und ganz zu. Das was nötig ist machen, alles andere vorsichtshalber sein lassen.

    Gut. Danach sollte die Absage der Olympischen Spiele und der Fussball EM eigentlich alternativlos sein.

    Ja. Korrekt. Wenn die Veranstaltungen bisher noch nicht abgesagt worden sind, liegt das vor allem daran, dass IOC bzw UEFA dadurch massig Geld verlieren würden. Wenn Olympia in Tokio bzw die EM in den zwölf Ländern Europas stattfindet, dann wird die Gefahr der Verbreitung von Corona zu Lasten der Sportler und Fans gehen. Verbände, Unternehmen und Funktionäre werden schon Presseerklärungen vorbereitet haben, die ihr Bedauern über die realisierte Verwirklichung der Gefahren ausdrücken und jegliche Schuld von sich weisen. Das ist so vorhersehbar wie nur irgendwas.

    Nein :)

    Wie viele bekannte Fälle von Ansteckungen anlässlich von Fussballspielen etc gibt es denn eigentlich?

    Ich lese bei uns meist von Rückkehrern aus Südtirol e.t.c..

    Vielleicht haben sie sich ja bei einem Fußballspiel in der Lombardei angesteckt? ;)
    Außerdem sind alle Medien ja durchweg für exakt recherchierten und niemalsnicht quotenorientierten Journalismus berühmt. Und alle Reporter, die über sowas berichten, sind außerdem Fachleute für die Verbreitung von Epidemien.

    Solange man den vermutlich nicht mehr zu identifizierenden "Patient Null" findet, lässt sich sowas doch gar nicht sagen. Großveranstaltungen sind Risikofaktoren. Je größer eine Veranstaltung, desto größer das potentielle Risiko, a) einen Träger des Virus im Publikum zu haben und b) infolgedessen die potentielle Ausbreitungsmöglichkeit.
    Natürlich sind auch ÖPNV und allgemein Besuche öffentlich zugänglicher Bereiche mit viel Publikumsverkehr Risikofaktoren. Wochenmarkt, Einkaufszentren, Supermarkt, die Liste dürfte ziemlich lang sein. Nur sollte man abwägen, was zum Funktionieren des Gemeinwesens nötig ist, wie das Einkaufen, und was unnötig ist, wie der Besuch von Veranstaltungen kultureller, sportlicher oder sonstiger Art (Messebesuch). Dass man da Abstufungen macht, ist schon sinnvoll und nicht bloße "Hysterie" oder Schikane.

    Der verlinkte Beitrag ist nicht verkehrt, ich halte es aber für völligen Quatsch die Ansteckungsgefahr an einer konkreten Zuschauerzahl wie 1.000 festzumachen. [...]

    Wo wäre die Ansteckungsgefahr wohl größer? Muss ich nicht mehr Worte verlieren. Kapazität auf ein Drittel, oder auch ein Viertel beschränken, verbunden mit der Aufforderung Abstand zueinander zu halten fände ich rationaler.

    In Kopenhagen wird beispielsweise in der Oper nur noch jeder zweite Sitzplatz besetzt. Wie das logistisch durchgesetzt wird, weiß ich nicht. Aber da sollte es Möglichkeiten geben. Solche Maßnahmen machen imho deutlich mehr Sinn.

    Letztlich ist es die Eigenverantwortung eines jeden Einwohners. Man kann sich beim Einkaufen von Hamstern, Klopapier oder sonstigen Dingen ebenso anstecken wie beim Besuch einer Sport- oder Musikveranstaltung. Augenmaß und gesunder Menschenverstand hilft ungemein.

    Alles unnötige Hysterie und Panikmache.

    Alles nicht, das ist auch zu pauschal. Aber vieles ist tatsächlich Panikmache. Vonwegen Schlagzeilen produzieren und Auflage / Reichweite steigern. Wenn man die mittlerweile überall zu vernehmenden Sachen beachtet wie Hände waschen, nicht wild in der Gegend rumhusten bzw Taschentücher gleich entsorgen, sollte wenig passieren.

    Vorsicht ist sicherlich geboten, aber die teilweise Hysterie ist übertrieben.

    Wird das jetzt Hamm wieder auf Spur Richtung Aufstieg bringen?
    Aus der Ferne betrachtet machte Rothenpieler eigentlich einen guten Job, hat auch das Team oft gut eingestellt. Er hat ja auch die Hammer DNA verinnerlicht. Gut, die "einvernehmliche Trennung" zum Saisonende wird nun vorzeitig umgesetzt. Wird ihm angekreidet, die Neuzugänge zur Rückrunde nicht gut genug integriert zu haben?

    Alle Jahre wieder...

    ...präsentiert die ARD den diesjährigen ESC-Teilnehmer aus Deutschland. Wie foerdefuchs bereits schrieb bei ONE, aber für die, die es gar nicht abwarten können, gibts das ganze natürlich auch schon online.

    Mir sagte bis vor fünf Minuten der Interpret rein gar nichts. Nach einmaligem Hören des Songs: Halbwegs eingängig, die Stimme ist schon auf eine gewisse Weise markant. Ob man damit aber aus den unteren Regionen des Tableau weiter nach oben kommt, mag dahingestellt sein. Aber vielleicht gibts aus Slowenien einige Stimmen, da Ben Dolic slowenische Wurzeln hat. :hi:

    Ein Verlust für Handball-Hamburg, jedenfalls temporär, ein Gewinn für die Löwen. Und ich finde es bemerkenswert, dass Schwalb nach seinem Herzinfarkt sich das wieder zutraut. Denn der Stresslevel an der Seitenlinie ist immens größer als der im "Hintergrund".

    Alles Gute, Martin!


    P.S.: Müssen mir die RNL nun etwa sympathisch(er) werden? 8o

    Érgebnis in Ordnung. Vermutlich am Ende sogar verdient. Beide Teams haben Chancen ausgelassen, den "Sack zuzumachen". Aber nach dem Spielverlauf... Oh man, meine Nerven. Ich brauch Baldrian. Oder was stärkeres.

    Morgen wieder mal seit längerem HSVH gegen Gummersbach.
    Ich muss da an den 11. Mai 2011 denken :D

    https://m.youtube.com/watch?v=LGkJy1Jbeco

    [31. Spieltag] Hamburg - Gummersbach

    Das weiße T-Shirt, das damals auf jedem Sitzplatz lag, habe ich, glaube ich, immer noch ;)

    Gänsehaut pur. wobei die Tonqualität beim Video gruselig ist.

    Alternativ: Klick, Klick (auch mit nicht perfektem Ton), Klick oder Klick


    Zum aktuellen Spiel: Ein Heimsieg wäre in der momentanen Situation schon eine Überraschung. Dennoch schaue ich mit etwas Optimismus auf das Spiel nach dem Auswärtspunkt in Hamm. Zumal dem Team zwei Punkte sehr gut täten, um den Abstand zu den unteren Tabellenregionen zu haltn bzw auszubauen.

    Abgesehen davon, dass der THW zwei Spiele weniger hat, spielt man als Gruppensieger ja auch gegen einen (vermeintlich) leichteren Gegner aus dem Achtelfinale. Und man kann sicher nicht auf den Gruppensieger der anderen Vorrundengruppe treffen, also geht man nach Stand der Dinge Barcelona aus dem Weg.

    Die Drogen, die Bohmann und Brack zu sich genommen haben, möcht ich auch haben oder haben die Harz geschnüffelt?

    Man sollte doch über ein Harzverbot nachdenken...

    Wobei die Aussage in der Titelzeile ("Wir stehen vor riesigen Möglichkeiten") an Allgemeinplatzcharakter kaum zu übertreffen ist. Es gibt denke ich immer (riesige) Möglichkeiten. Nur müsste man diese Möglichkeiten auch ergreifen. Und das sehe ich momentan nicht so ganz umsetzbar...

    Nach meiner Beobachtung kann ich Weber eher nachvollziehen als Gensheimer. Außer Gensheimer hat in der Vorrunde irgendwelche überragenden Aktionen gebracht, die mir im Re-live entgangen sind ;)

    Er hat von der Bank aus überragend seine Mitspieler angefeuert? ;)

    Sorry für den Zynismus: Uwe ist sicherlich ein toller Spieler, der wenn er sein Potential abruft auch das Prädikat "Weltklasse" verdient. Nur das hat er bei diesem Turnier nicht gezeigt. Insofern macht die Nominierung keinen Sinn. Und dass sich die Medien drauf stürzen liegt nun nicht an Uwe, der vermutlich seine Leistung beispielsweise auch im Vergleich zum ebenfalls nominierten Kastening realistisch einzuschätzen weiß.

    Nun steht es fest, Frankreich ist 13., Dänemark 14. :D

    Ob das jetzt ne Genugtuung ist für Frankreich, dass sie Dänemark hinter sich gelassen haben? ;)

    Fazit nach Vorrunde und Hauptrunde: Eigentlich ist mir eine EM mit 24 Teilnehmern zu groß. Und dass es diese Überraschungen gab, lag denke ich nicht am Modus, sondern eher daran, dass Länder wie Portugal stark aufgeholt haben.