Beiträge von JOSH

    Das Produkt muss und wird kommen, alles andere wäre ein Treppenwitz.

    Ach so. Na dann!

    Ein qualitativ sehr gutes Produkt wie die HBL, die dennoch nur mühsam breite mediale Aufmerksamkeit erzielt, muss UNBEDINGT im in Deutschland kaum etablierten und nur wenig akzeptierten Pay-TV versteckt werden.
    DAS ist wirklich eine zwingende Strategie für eine Sportart, in der selbst der Branchenprimus Mühe hat einen Hauptsonsor zu finden, in der das Interesse an Live-Übertragungen im Free-TV sich mühsam der Fußball-Viertliga-Konkurreenz erwehren muss.
    Und die Sponsoren werden sich weiter freuen, weil der Zuschauerkreis, den sie über den Handball erreichen können, so richtig exklusiv wird.

    Stimmt schon: Muss kommen, alles andere wäre der beschriebene Treppenwitz! SKY wird umfangreich Personal einstellen müssen, um den Ansturm bewältigen zu können. Daumen hoch!


    Au ja, da wird dann beim "Volk" im 1. Schritt eine SG Huha und im 2. dann entweder SG Hüha (wie Hühnerhaufen) oder SG Haha. Das wird spaßig, bitte genau so umsetzen!

    Aha. Witzige Wortspiele regional Unkundiger. Wenn man damit mal nicht Baden geht... :cool:

    Zur Sache:
    Henstedt-Ulzburg geht mit dem benachbarten Norderstedt zusammen.

    Zitat

    Mit 80-prozentiger Zustimmung haben die Mitglieder der Handballsparte im SV Henstedt-Ulzburg grünes Licht für eine Spielgemeinschaft der Zweitliga-Handballer mit dem HSV Norderstedt und den damit verbundenen Umzug nach Norderstedt mit Beginn der nächsten Spielzeit gegeben.


    Quelle


    Edit: Hatte Brummsel schon.

    Zitat JOSH

    Was Du hier beschreibst, heißt schlicht: Profisport. Vgl. Fußball, Leichathletik, Tennis,... (kann beliebig fortgesetzt werden). Und genau deshalb wird das Konstrukt einer Handball-Superliga ebenfalls funktionieren. Zumindest kurzfristig. Es werden sich genügend eventgeile Claquere finden, die New York Handball vs. Berlin Red Foxes im ausverkauften Olympiastadion sehen wollen, wenn Helene Fischer a capella die Nationalhymne singt.

    Mal ganz abgesehen von dem inneren Widerspruch, den du in deinem Post selbst durch "Zumindest kurzfristig" aufgemacht hast.

    Nenne mir doch mal in Fußball oder Handball auch nur ein vergleichbares Projekt, dass "angeschoben" von einem Mäzen, implantiert in ein "fremdes Ökosystem" Lebensfähigkeit bewiesen hat. Ich kenn keines. Professionell geht m. E. anders. Der vermutlich professionellste deutsche Sportclub dürfte der FC Bayern sein - gewachsen, breit aufgestellt, gesund. Das andere Ende stellt gerade der HSVH dar.
    Aber auch noch nicht gescheiterte Spielzeuge: Was passiert wohl mit Hoffenheim oder Leipzig, wenn die Milliardäre keinen Bock mehr haben? (Stell dir an dieser Stelle einfach die Melodie von "Wetten Dass" bei ner verlorenen Wette vor...)
    In Deutschland - und darüber bin ich sehr froh - funktioniert Profisport noch anders.

    Das deutsche Recht und Wikipedia sagen hierzu;

    "Wichtige Ausnahme sind Geschäftsräume, die für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet sind. Hier ist ein willkürlicher Ausschluss einzelner Personen nicht möglich, da er in das mittelbar auf das Zivilrecht einwirkende allgemeine Persönlichkeitsrecht und den Gleichheitsgrundsatz eingreift. Ein Hausverbot muss in diesem Fall daher einen sachlichen Grund haben
    "

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hausverbot


    Ein umfassendes Hausrecht gibt es also hier nicht. Türsteher? Eine Sporthalle ist kein Club oder sowas, DAS sind nämlich KEINE echten öffentlichen Veranstaltungen; eine Selektion durch Türsteher wären rechtlich in DIESEM Falle nicht zulässig, m Gegensatz zu einer Einlasskontrolle in einem Club.

    Wie ist das denn mit dem allgemeinen Publikumsverkehr? Ist das hier gegeben? Oder ist es nicht doch eher wie bei einem Club? Eine Halle oder ein Stadionsind ja schießlich nicht der REWE-Markt an der nächsten Ecke.


    Das finde ich falsch!


    OK, das fordert bei mir Widerspruch heraus.

    Zitat

    Die Spieler dagegen, die offensichtlich von dieser "geschenkten" Kohle fürstlich gelebt haben, die bekommengar kein fett weg?!

    Du bist Maler. Und ein bekloppter Sammler bietet dir zweistellige Millionenbeträge für deine Bilder (anstatt damit Krankenhäuser im Sahel zu bauen aber gut). Und nun geht er pleite und hat wegen Bilanzfälschungen die Staatsanwaltschaft an den Hacken. Dein Fehler? Deine Verantwortung? Wohl kaum!

    Zitat


    Den HSVH hätte es ohne AR "SO" niemals gegeben. In Deutschland und selbst Europa gibt es kaum tragfähige Vereine mit solchen Etats, auch nur annähernd, wie des HSVH!

    Genau da dürfte ja der Kritikpunkt liegen. Man nimmt einen Haufen Kohle und stampft etwas aus dem Boden, was offenbar kaum einer will. Man lässt es von bezahlten oder willfährigen Marktschreiern pushen und dennoch funktioniert das ganze nicht ohne Tricksereien, Gemauschel, Lug und Betrug (nicht im juristischen Sinne, bitte!) Und das alles zu Lasten der gewachsenen, echten Vereine. Mal dran gedacht, dass AR massiv an der Preisspirale gedreht hat? Denn dass die Liga von diesem Projekt profitiert hat, kann Bohmann doch niemandem erzählen.
    Ach ja, und wenn die öffentliche Liebe nicht groß genug ist, wird rumgemault.

    Zitat

    Vergesst das mal nicht!

    Keine Sorge! ;)

    ... seinem geliebten Kind dem HSVH nicht mehr helfen kann?

    Der HSVH gleicht wohl eher der ehemaligen (heimlichen) Geliebten, von der man nun erfährt, dass sie einen nach Strich und Faden beschissen hat. Die Schlampe! ;)

    Und ehe ich Post aus Ahrensburg bekomme, erkläre ich hiermit ausdrücklich und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte:
    Ich gehe natürlich fest und unverrückbar davon aus, dass der ehemalige Präsident A. Rudolph vollkommen schuldlos an dem Hamburger Desaster ist, stets nur in bester Absicht handelte und wie auch alle Mitglieder seiner Familie so ehrenwert sind, wie man es sich kaum erträumen kann! Es ist ein Jammer, dass dieses innovative und spannende von ihm so selbstlos angeschobene Projekt an der Ignoranz von Öffentlichkeit und Politik und mutmaßlich der fehlenden moralischen Integrität von kleingeistigen Funktionären und Verbänden gescheitert ist.

    Das Hamburger Abendblatt weist auf einen Sinneswandel des Mannes hin, der über Jahre behauptet hat, er wolle sein Spielzeug von ihm unabhängig gestalten:

    Zitat

    Trotzdem hat er sich offenbar noch Anfang vergangener Woche gegenüber Böhm kooperativ gezeigt. Erst als der ihm sein Zukunftskonzept vorstellte, in dem für Rudolph keine Rolle vorgesehen war, soll er auf stur gestellt haben.

    Und weiter:

    Zitat

    Jetzt steht ein jahrelanger Rechtsstreit bevor. Böhm dürfte dabei die besseren Argumente haben, andernfalls hätte er kaum die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt.


    Wie soll das denn gehen wenn der Insolvenzverwalter sagt, dass nicht genügend Geld da ist, um die Saison zu Ende zu spielen? Dies ist eine rein wirtschaftliche Entscheidung; und natürlich stellt sich bei mir Frage, inwieweit ein Recht, was für Wirtschaftsbetriebe geschrieben wurde, sich so ohne weiteres auf Sportvereine übertragen lässt.

    Der Punkt ist, wie auch zitiert, die Motivation, das Ziel den Aufstieg der 2. Mannschaft nicht zu gefährden.

    Ich muss zugeben, dass ich schon mit der Begründung diese Rückzuges ein echtes Problem habe.

    Zitat

    ...würde der Einsatz von Nachwuchsspielern in der Bundesliga den möglichen Aufstieg der erfolgreichen U23, (...) in die 3. Liga gefährden - und damit auch den vom HSV e.V. favorisierten Neustart in dieser Spielklasse (...) Das hat das Präsidium des e.V. beschlossen.

    Aus Eigeninteresse entzieht sich der HSVH seinen Verpflichtungen. Eigentlich dürfte die HBL das nicht zulassen. Ich weiß nicht, wie die Regularien sind. Aber nach meinem Verständnis müssten HBL und DHB den HSVH zwingen aufzufüllen und anzutreten.

    Crusty: Laut bundesligainfo.de war das sogar in 3 Saisons der Fall, u.a. der Meister-Saison
    09/10 = 10.388
    10/11 = 10.688
    11/12 = 10.385

    War das nicht Hochzeit der Freikarten in Hamburg ? ;)

    Im Ernst: Offensichtlich waren die Zuschauerzahlen aber nicht - und das ist doch entscheidend - ausreichend um die Kosten zu decken. Insbesondere, wenn die Schätzungen von mind. 40 Mio stimmen, die Onkel Rudi in sein Spielzeug gepumpt hat.


    Hottein Minden prüft wohl schonmal mögliche Schadenersatzansprüche.

    „Durch den Abstieg hat der Verein finanzielle Verluste erlitten und Spieler verloren“, sagt Geschäftsführer Horst Bredemeier zur MOPO. „Wenn im Fall HSV Lizenzbetrug vorliegt, werden wir über eine Schadenersatzklage beraten.“
    Strobel in Balingen auch: „Schadenersatz ist ein Thema“, bestätigt Balingens Boss Wolfgang Strobel. „Wenn ein Spiel ausfällt, erbringen wir ja nicht unsere Leistungen gegenüber unseren Zuschauern und Sponsoren.“

    Und es geht los.

    An allem was dreckig & schmutzig gewesen ist in den letzten Jahren war AR mit dran! Wer ihn privat oder geschäftlich (außerhalb des Handballs) kennt der wundert sich natürlich nicht darüber, ...

    Das klingt ja nach Nähkästchen...

    Zitat

    denn damit wurde (leider) wieder mal bewiesen, dass Handball nicht für die Großstadt taugt!

    Das muss nicht sein. Aber in HH mit zwei etablierten Fußball-Proficlubs einfach ein Handballprojekt einzupflanzen hat nicht funktioniert. Es ließen sich nicht genügend Zuschauer für dieses Implantat begeistern oder auch durch gemietete Vereinssymbolik täuschen. Dazu dieses wirklcih unsympathische Auftreten der Gutsherrenfamilie - gut, dass das nicht funktioniert hat.

    Ich weiß ja nicht, wie solide Berlin finanziert ist, aber da scheint Handball zu funktionieren. Warum also nicht unter besseren Vorzeichen als in HH auch anderswo?

    Das passt eher in den Gerüchte-Thread als in den "Wechsel - feststehend"-Thread... ;)

    Bei Bitter kann ich es mir sehr gut vorstellen, mit 33 ist er für einen Torhüter noch lange nicht am Ende seiner Karriere.
    Bei Hens glaube ich nicht so ganz daran. Er hat leider viel zu oft gesundheitliche Probleme und hat seiner Familie und sich in Hamburg seinen Lebensmittelpunkt aufgebaut. Mit 35 würde er keinen langfristigen Vertrag mehr bekommen, so dass ein Wechsel seines Lebensmittelpunktes für ein Engagement von 1-2 Jahren eher unwahrscheinlich ist (es sei denn, es gibt eine Perspektive nach seiner aktiven Karriere).

    Das passt eher in den Gerüchte-Thread als in den "Wechsel - feststehend"-Thread... ;)

    Bei Bitter kann ich es mir sehr gut vorstellen, mit 33 ist er für einen Torhüter noch lange nicht am Ende seiner Karriere.
    Bei Hens glaube ich nicht so ganz daran. Er hat leider viel zu oft gesundheitliche Probleme und hat seiner Familie und sich in Hamburg seinen Lebensmittelpunkt aufgebaut. Mit 35 würde er keinen langfristigen Vertrag mehr bekommen, so dass ein Wechsel seines Lebensmittelpunktes für ein Engagement von 1-2 Jahren eher unwahrscheinlich ist (es sei denn, es gibt eine Perspektive nach seiner aktiven Karriere).

    Sorry: Da hatte ich mich verzählt, sind wir also schon bei fünf.

    Laut Hellrider (und an dessen gewöhnlich sagenhaften Infos ist ja nicht zu zweifeln) war ich da wohl voreilig, bzw. habe mich verlesen.


    Das ist also der vierte "Hamburger", der bei einem neuen Verein "untergekommen" ist. Wer wird folgen?

    Stand hier nicht auch schon irgendwo, dass Damgaard auf dem Rückweg nach DK sei?


    Bei Hens glaube ich nicht so ganz daran. Er hat leider viel zu oft gesundheitliche Probleme und hat seiner Familie und sich in Hamburg seinen Lebensmittelpunkt aufgebaut. Mit 35 würde er keinen langfristigen Vertrag mehr bekommen, so dass ein Wechsel seines Lebensmittelpunktes für ein Engagement von 1-2 Jahren eher unwahrscheinlich ist (es sei denn, es gibt eine Perspektive nach seiner aktiven Karriere).

    Bei Hens vermute ich wirklich, dass er abwartet, ob sich beim HSVH noch irgendeine Perspektive ergibt. Wenn er mit und bei seiner Familie in HH bleiben möchte, könnte er nochmal ne Runde 2. Liga einlegen. In Bad Schwartau oder in Henstedt-Ulzburg. Vielleicht auch auf diesem Wege in ein Leben nach der aktiven Karriere reinrutschen. Denn das könnte jetzt beim HSV schwerer werden.