Beiträge von Ivano

    Sprem hat keinen Ausschluss bekommen, dann wären die Arme gekreuzt gewesen. Gesperrt wird ein Spieler nach einer roten Karte für ein Spiel, wenn er eine letzte Aktion, z.B. die schnelle Mitte, regelwidrig unterbindet, bei sprem könnte das durchaus noch passieren.

    Zum Spiel: gerechtes Unentschieden, wobei sich natürlich immer die Mannschaft ärgern muss, die das letzte Tor kassiert. Harte Abwehrreihen, vergebene freie Würfe von MD in der 2. HZ, drei vergebene 7m am Stück der HSG in der 2.HZ. Heinevetter und gentzel in der 2.HZ stark.

    Zu Stiebler: asozial

    Aber als Fan des VfL GM nie vergessen: Als der VfL vor vielem Jahren kurz vorm Untergang war, war es die HSG, die dem Club half, z.B. mit dem Bus für Auswärtsspiele. Nicht mal die wären sonst möglich gewesen.

    Ich gehe davon aus, dass noch viel mehr Vereine als Essen und Nordhorn Schwierigkeiten haben oder sie kurzfristig durch die Finanzkrise bekommen. Sich bei diesen Fällen Solidarität zu wünschen, ist zu viel verlangt. Aber ausgerechnet Anhänger des VfL Gummersbach sollten hier nicht aufschreien.

    Zitat

    Original von TSV-Fuchs


    Stimmt, 700.000 Euro z.B. würden uns sicherlich ein ganzes Stück weiterbringen.

    Ohohoh, Vorsicht, Vorsicht! Nicht über die Finanzen anderer lustig machen. Das hat schon Kristof Szargiej vom TuSEM in Nordhorn auf der PK getan, und siehe da...
    Und ich glaube, dass auch Dormagen nicht auf Rosen gebettet ist, oder???

    Woody1962, ich glaube, euch sind die Punkte gegen den HSV und gegen Kiel etwas zu Kopf gestiegen. Euch fehlt wohl noch etwas mehr, als nur ein HG. Ihr seid ungefähr auf einer Ebene mit Essen oder maximal Balingen. Punkte gegen Top 6 bis 8- Teams dürften für euch nicht mehr drin sein. MfG

    Dieser Artikel erschien am 06.10. in den Grafschafter Nachrichten, nach dem 38:31 der HSG Nordhorn gegen Essen. Ich sach ja: Wer im Glashaus sitzt...

    Sport
    06.10.2008

    Szargiejs Seitenhieb gegen HSG
    Kein „Harakiri“
    fh Nordhorn. Die ersten Punkte dieser Saison konnte Krystof Szargiej mit TuSEM Essen auch bei der HSG Nordhorn nicht einfahren. Immerhin war es dem Trainer mit dem Bundesliga-Letzten gelungen, den Tabellenzweiten gehörig zu ärgern. Und auch nach dem Spiel konnte Szargiej noch einen Seitenhieb gegen die Grafschafter platzieren, die zu Saisonbeginn wegen eines nicht gedeckten Saisonetats und einer Steuer-Razzia ins Gerede gekommen waren. „Wir machen keine Harakiri-Taktik“, sagte er bei der öffentlichen Pressekonferenz und fuhr in Anspielung auf die HSG fort: „Und am Ende der Saison fehlen uns dann 700000 Euro. Das machen Sponsoren und Politik bei uns nicht mit.“

    Wer nun Unmutsäußerungen für den Trainer der Gäste erwartet hatte, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Als er zu Ende ausgeführt hatte, dass er darauf hoffe, Manager Stefan Hecker würde neue Geldgeber finden, um neue Spieler verpflichten zu können, gab’s Beifall von den Besuchern des Nordhorner VIP-Raums. Weil Evars Klesniks (Schulteroperation) diese Saison komplett ausfällt, sind die Essener dringend auf der Suche nach einem Linkshänder. Außerdem hätte Szargiej gerne einen „Rechtshänder, der uns in der Abwehr weiter hilft“. Schließlich ist die Situation ernst: „Wir haben jetzt 0:14 Punkte und nächste Woche werden es 0:16 sein“, sagte er, „da spielen wir gegen Flensburg und ich bin ja nicht naiv. Aber unsere Spiele, die wir gewinnen müssen, kommen noch.“

    Noch ist doch gar nichts geklärt, weder gibt es Ergebnisse aus der Steuerfahndungsgeschichte, noch sonst was. Die Lücke im Etat soll mit Hilfe der Lingener Wirtschaft geschlossen werden. Und sollten denn der HSG Sanktionen seitens der HBL auferlegt werden, wären auch noch viele andere Clubs der 1. und 2. Liga dran, z.B. Essen, Stralsund, Dessau, Rostock. Ich vermute, dass wirklich noch viel mehr Erstligavereine Schwierigkeiten haben, zudem hat ja auch die HBL Besuch der Finanzbehörden gehabt.