Beim VfL Sindelfingen brennt der Baum! Bin mal gespannt, ob sie den Abstieg noch verhindern können?
Laut Bericht kann man sich keine Verstärkung leisten!!! Gespräche mit Dago liegen auf Eis! Kommt natürlich nur bei Klassenerhalt 
Die Frage ist da nur, wie kann man sich dann Dago und seine Spielerinnen leisten, wenn jetzt kein Geld für Verstärkung da ist

Übersteht Plankenhorn die Saison oder springt vor dem Dortmund-Spiel Emir ein?
Interessant finde ich, dass sie sich erst seit dem Trier-Spiel mit Liga 2 befassen!
Haben Sie doch seit der Schwangerschaft von Galinskaja keinen Punkt mehr geholt! 
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Beim VfL hängt der Haussegen schief
02.02.2010 00:00 Uhr -
Von unserem Redakteur Philipp Hamann
Nach der siebten Niederlage in Serie brennt bei den Sindelfinger Bundesliga-Handballerinnen der Baum. Manager Jens Bermanseder nimmt bei seiner Generalkritik keinen aus: „Der Trainer, die Mannschaft und ich haben in den vergangenen Monaten Fehler gemacht.“
Nach der 24:27-Heimniederlage gegen Tabellennachbar Trier am vergangenen Samstag will Jens Bermanseder nicht zur Tagesordnung übergehen. „Ich habe mich zweieinhalb Monate zurückgehalten. Doch damit ist jetzt Schluss.“
Der Knackpunkt für den VfL-Manager liegt in der Partie gegen Frisch Auf Göppingen Mitte November. „Damals haben wir gesagt, dass die Mannschaft dieses Derby nicht unbedingt gewinnen muss. Das war ein großer Fehler“, so der Sindelfinger Manager. Diesen Schuh zieht sich auch Jörg Plankenhorn an: „Man kann der Mannschaft Druck nehmen oder Druck geben, Darüber habe ich am Sonntagabend auch mit Jens Bermanseder diskutiert.“
Widerspruch von Jörg Plankenhorn
Dem Manager will nicht einleuchten, dass sich Mannschaft und Trainer offenbar allein auf die Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf verlassen. „Das kann doch immer schief gehen.“ Am Samstag gegen Trier war es schon soweit. Doch da widerspricht Jörg Plankenhorn: „Wir schenken doch nicht absichtlich Spiele her. Auch Zweifel an der Einstellung der Spielerinnen lasse ich nicht gelten.“
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Dass einige seiner Schützlinge nach dem Spiel ein Glas Sekt tranken, ist auch dem Trainer sauer aufgestoßen: „Ich habe das nicht gesehen, doch so etwas akzeptiere ich nicht.“
Die Niederlage gegen Trier wirft Jens Bermanseders Planungen für die kommende Spielzeit erst einmal über den Haufen: „Bis Samstagabend hatte ich an die 2. Bundesliga überhaupt noch nicht gedacht. Das ist jetzt ein Thema, schließlich stehen wir mittlerweile auf einem Abstiegsplatz.“
Bermanseders Wunschkandidat für die Nachfolge von Jörg Plankenhorn, der am Saisonende auf eigenen Wunsch den Verein verlässt, hat sein Kommen vom Klassenverbleib abhängig gemacht. „Ich habe am Sonntag lange mit ihm gesprochen und wir haben vereinbart, dass wir die Verhandlungen erst einmal auf Eis legen“, sagt der VfL-Manager.
Keine Verhandlungen
Auch mit den Spielerinnen wird es in der nächsten Zeit keine Verhandlungen über mögliche Vertragsverlängerungen geben. Steigt die Mannschaft ab, wird sie in Liga zwei ohnehin ein völlig neues Gesicht haben.
Eine Kandidatin für eine weitere Saison in Liga eins ist Iris Cartarius. Schließlich belegt sie mit 108 Treffern derzeit Platz vier in der Bundesliga-Tabelle. Jens Bermanseder: „Sie hat den Anspruch und die Qualität für Liga eins.“
Iris Cartarius meint der Sindelfinger Manager nicht, wenn er auf seine Versäumnisse vor Saisonbeginn hinweist: „Bei der Zusammenstellung des Kaders haben wir zu wenig auf Qualität geachtet. Das nehme ich mit auf meine Kappe. So selbstkritisch bin ich.“
Aber auch Trainer Jörg Plankenhorn und die Mannschaft kommen bei Jens Bermanseder auf den Prüfstand. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Coach nach einer weiteren Niederlage den Laufpass bekommt. „Ein Trainerwechsel ist nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Außerdem hat Jörg hier in Sindelfingen fantastische Arbeit abgeliefert.“
Auch einen Neuzugang für den Rückraum schließt der Manager aus: „Da ist niemand auf dem Markt, der uns helfen könnte. Außerdem fehlt uns dafür auch das Geld.“
Jens Bermanseder will mit Gesprächen die Wende einleiten. Zum großen Paukenschlag wird er jetzt wohl nicht ausholen. Das bedeutet aber nicht, dass dies für den Rest der Runde völlig ausgeschlossen ist. Schließlich steht der Manager unter einem gehörigen Zeitdruck. Denn er muss möglichst schnell mit den Planungen für die kommende Spielzeit begingen. Nach der Niederlage gegen Trier hat er auch Liga zwei auf dem Zettel.
Das Restprogramm des VfL
– Mittwoch, 3. Februar, 19.30 Uhr Heimspiel gegen den HC Leipzig.
– Samstag, 20. Februar, 16 Uhr Auswärtsspiel beim FHC Frankfurt/Oder.
– Samstag, 27. Februar, 19.30 Uhr Heimspiel gegen Borussia Dortmund.
– Samstag, 6. März, 19.30 Uhr Auswärtsspiel bei SVG Celle.
– Samstag, 13. März, 19.30 Uhr Heimspiel gegen Thüringer HC.
– Sonntag, 28. März, 16 Uhr Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen
– Samstag, 10. April, 19 Uhr Heimspiel gegen Bayer Leverkusen.
Nach sieben Niederlagen am Stück bekommt das gute Verhältnis zwischen Sindelfingens Trainer Jörg Plankenhorn (links) und Manager Jens Bermanseder erste Risse. Bild: Photo 5/A