Beiträge von Konterspieler

    Bricht der Süden wieder weg?

    In Sindelfingen tritt der Geschäftsführer überraschend zurück!
    Sportliche Gründe können das dort nicht sein! Eher vielleicht finanzielle?
    ?(

    Göppingen soll große finanzielle Probleme haben? Ob sie die Saison überstehen soll äußerst fraglich sein! ?(

    Und Bietigheim steht als Absteiger fast schon fest, bei einem Punkt in der Hinrunde... :/:

    Zitat

    Original von Matza

    Damit dürften dann die Hälfte von den 250 T€ schon weg sein. Ach nee, Modell Magath :) die Spielerinnen sollen ja alle arbeiten gehen. Ich lach mich tot.

    Wieso? Modell-Magath heißt doch auch Geld ausgeben, welches nicht da ist und den quantitativ größten Kader der Liga zu haben :D :D :D

    Mal schauen vielleicht landet Sindelfingen ja auch an der Tabellenspitze - wie Schalke :D :D :D

    Dicker Fisch am Sindelfinger Haken
    16.02.2010 00:00 Uhr -
    Von Edip Zvizdiç, Robert Stadthagen und Jürgen Wegner

    Handball

    Ein dicker Fisch hängt am Angelhaken der Sindelfinger Bundesliga-Frauen: VfL-Manager Jens Bermanseder hat Kontakt mit Maren Baumbach aufgenommen (Bild: fckhaandbold/die SZ/BZ berichtete). Ob und wann die 120-fache Nationalspielerin, die im Trikot mit dem Bundesadler 341 Tore erzielte, nach Sindelfingen kommt, ist unklar: „Wir unterhalten uns mit ihr und haben wie alle anderen Bundesligisten Interesse an ihr“, sagt Jens Bermanseder. Allerdings sei derzeit „noch nichts spruchreif“. Nach ihrem Abschied beim FC Håndbold Kopenhagen begann die 29-Jährige in Untertürkheim ein Referendariat als Mathematik- und Sport-Lehrerin. Die gebürtige Stuttgarterin will wieder in ihrer schwäbischen Heimat Handball spielen. Neben dem VfL Sindelfingen verhandelt auch Frisch Auf Göppingen mit Maren Baumbach.

    Mal schauen wer das Rennen :)

    Zitat

    Original von Gino
    Jetzt wird es interessant ;)

    Laut einem Interview von T.Pientka heute in der Stuttgarter Zeitung fehlt kommende Saison der Hauptsponsor von Frisch AUF. Manhatten soll angeblich aussteigen.

    Außerdem plaudert er aus, dass Sindelfingen sich offenbar mit einem Umzug nach Stuttgart beschäftigt.

    Dann muss halt wieder der Gemeinderat einspringen :D

    Zitat

    Original von Paul Horn
    Weiß jemand, warum sie in Metzingen aufgehört hat und wo sie künftig Handball spielen wird?

    Gibt's eine Quelle? Auf der Homepage steht nichts!

    Laut Presse (gea.de) war sie in Zwickau beruflich verhindert???

    Zitat

    Original von Ficus


    Bei dem Restprogramm sehe ich für Sindelfingen 2, max. 4 Punkte als realistisch an. Wäre Schade!

    Aber was macht dann Dago (nehme an, er ist der nicht genannte Trainer)?

    Doch sieht so aus :D

    Siehe Bericht Sindelfinger Zeitung:

    Beim VfL Sindelfingen brennt der Baum! Bin mal gespannt, ob sie den Abstieg noch verhindern können?

    Laut Bericht kann man sich keine Verstärkung leisten!!! Gespräche mit Dago liegen auf Eis! Kommt natürlich nur bei Klassenerhalt ;)
    Die Frage ist da nur, wie kann man sich dann Dago und seine Spielerinnen leisten, wenn jetzt kein Geld für Verstärkung da ist ?( ?(

    Übersteht Plankenhorn die Saison oder springt vor dem Dortmund-Spiel Emir ein?

    Interessant finde ich, dass sie sich erst seit dem Trier-Spiel mit Liga 2 befassen! :nein:
    Haben Sie doch seit der Schwangerschaft von Galinskaja keinen Punkt mehr geholt! ?(

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    Beim VfL hängt der Haussegen schief
    02.02.2010 00:00 Uhr -
    Von unserem Redakteur Philipp Hamann

    Nach der siebten Niederlage in Serie brennt bei den Sindelfinger Bundesliga-Handballerinnen der Baum. Manager Jens Bermanseder nimmt bei seiner Generalkritik keinen aus: „Der Trainer, die Mannschaft und ich haben in den vergangenen Monaten Fehler gemacht.“

    Nach der 24:27-Heimniederlage gegen Tabellennachbar Trier am vergangenen Samstag will Jens Bermanseder nicht zur Tagesordnung übergehen. „Ich habe mich zweieinhalb Monate zurückgehalten. Doch damit ist jetzt Schluss.“

    Der Knackpunkt für den VfL-Manager liegt in der Partie gegen Frisch Auf Göppingen Mitte November. „Damals haben wir gesagt, dass die Mannschaft dieses Derby nicht unbedingt gewinnen muss. Das war ein großer Fehler“, so der Sindelfinger Manager. Diesen Schuh zieht sich auch Jörg Plankenhorn an: „Man kann der Mannschaft Druck nehmen oder Druck geben, Darüber habe ich am Sonntagabend auch mit Jens Bermanseder diskutiert.“

    Widerspruch von Jörg Plankenhorn

    Dem Manager will nicht einleuchten, dass sich Mannschaft und Trainer offenbar allein auf die Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf verlassen. „Das kann doch immer schief gehen.“ Am Samstag gegen Trier war es schon soweit. Doch da widerspricht Jörg Plankenhorn: „Wir schenken doch nicht absichtlich Spiele her. Auch Zweifel an der Einstellung der Spielerinnen lasse ich nicht gelten.“
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    Dass einige seiner Schützlinge nach dem Spiel ein Glas Sekt tranken, ist auch dem Trainer sauer aufgestoßen: „Ich habe das nicht gesehen, doch so etwas akzeptiere ich nicht.“

    Die Niederlage gegen Trier wirft Jens Bermanseders Planungen für die kommende Spielzeit erst einmal über den Haufen: „Bis Samstagabend hatte ich an die 2. Bundesliga überhaupt noch nicht gedacht. Das ist jetzt ein Thema, schließlich stehen wir mittlerweile auf einem Abstiegsplatz.“

    Bermanseders Wunschkandidat für die Nachfolge von Jörg Plankenhorn, der am Saisonende auf eigenen Wunsch den Verein verlässt, hat sein Kommen vom Klassenverbleib abhängig gemacht. „Ich habe am Sonntag lange mit ihm gesprochen und wir haben vereinbart, dass wir die Verhandlungen erst einmal auf Eis legen“, sagt der VfL-Manager.

    Keine Verhandlungen

    Auch mit den Spielerinnen wird es in der nächsten Zeit keine Verhandlungen über mögliche Vertragsverlängerungen geben. Steigt die Mannschaft ab, wird sie in Liga zwei ohnehin ein völlig neues Gesicht haben.

    Eine Kandidatin für eine weitere Saison in Liga eins ist Iris Cartarius. Schließlich belegt sie mit 108 Treffern derzeit Platz vier in der Bundesliga-Tabelle. Jens Bermanseder: „Sie hat den Anspruch und die Qualität für Liga eins.“

    Iris Cartarius meint der Sindelfinger Manager nicht, wenn er auf seine Versäumnisse vor Saisonbeginn hinweist: „Bei der Zusammenstellung des Kaders haben wir zu wenig auf Qualität geachtet. Das nehme ich mit auf meine Kappe. So selbstkritisch bin ich.“

    Aber auch Trainer Jörg Plankenhorn und die Mannschaft kommen bei Jens Bermanseder auf den Prüfstand. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Coach nach einer weiteren Niederlage den Laufpass bekommt. „Ein Trainerwechsel ist nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Außerdem hat Jörg hier in Sindelfingen fantastische Arbeit abgeliefert.“

    Auch einen Neuzugang für den Rückraum schließt der Manager aus: „Da ist niemand auf dem Markt, der uns helfen könnte. Außerdem fehlt uns dafür auch das Geld.“

    Jens Bermanseder will mit Gesprächen die Wende einleiten. Zum großen Paukenschlag wird er jetzt wohl nicht ausholen. Das bedeutet aber nicht, dass dies für den Rest der Runde völlig ausgeschlossen ist. Schließlich steht der Manager unter einem gehörigen Zeitdruck. Denn er muss möglichst schnell mit den Planungen für die kommende Spielzeit begingen. Nach der Niederlage gegen Trier hat er auch Liga zwei auf dem Zettel.

    Das Restprogramm des VfL

    – Mittwoch, 3. Februar, 19.30 Uhr Heimspiel gegen den HC Leipzig.

    – Samstag, 20. Februar, 16 Uhr Auswärtsspiel beim FHC Frankfurt/Oder.

    – Samstag, 27. Februar, 19.30 Uhr Heimspiel gegen Borussia Dortmund.

    – Samstag, 6. März, 19.30 Uhr Auswärtsspiel bei SVG Celle.

    – Samstag, 13. März, 19.30 Uhr Heimspiel gegen Thüringer HC.

    – Sonntag, 28. März, 16 Uhr Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen

    – Samstag, 10. April, 19 Uhr Heimspiel gegen Bayer Leverkusen.

    Nach sieben Niederlagen am Stück bekommt das gute Verhältnis zwischen Sindelfingens Trainer Jörg Plankenhorn (links) und Manager Jens Bermanseder erste Risse. Bild: Photo 5/A

    Was bleibt Metzingen anderes übrig? Vertrag ist Vertrag ;)

    Was mich beeindruckt ist, dass bestehende Verträge nicht erfüllt werden und parallel neue Spielerinnen (Savanyu, Schmid) verpflichtet werden :nein:

    Auch wenn diese angeblich kein Geld kosten bzw. privat finanziert werden, sollten doch erst den Spielerinnen, die bereits unter Vertrag stehen, diese Mittel zufließen :baeh: :baeh:

    Ich kann nur zu gut verstehen, dass Frau Wiese auf Ihr Geld pocht!!! Sie liest ja schließlich auch Zeitung, wenn sie schon nicht mehr im Training erscheinen darf! :wall: :wall:

    Ich bin mal gespannt, ob und welche Spielerinnen von Ihrer Wechselmöglichkeit im Januar gebrauch machen! ?( ?(

    Vielleicht ist ja auch Sindelfingen an ihm dran :D:nein: :nein:

    Bin mal gespannt ob Sindelfingen einen adäquaten Ersatz für Plankenhorn findet! Er hat die letzten 3 Jahre hervorragende Arbeit geleistet!
    Schade dass er kürzer treten muss!!! :( :( :(

    Zitat

    Original von Troya
    annika schmid würde ich sogar zutrauen, dass man sie gar nicht bezahlen muss ... sie ist lehrerin und hat das geld sicherlich nicht unbedingt nötig. und manche leute spielen handball ja auch noch aus spaß ...

    Vielleicht spendet Sie auch noch was von Ihrem Lehrergehalt um die Tussies zu retten?? :D:wall::pillepalle:

    Also manche in Metzingen müssen sich doch langsam ziemlich verarscht vorkommen!!! :nein::nein: :wall: :wall:
    Erst Ihre Verträge kürzen und dann Spielerinnen nachverpflichten ?( ?(

    Lustig finde ich den Grund für den Wechsel :D
    Bei ihrem alten Verein sollen Versprechen nicht eingehalten worden sein!?

    Was läuft denn gerade in Metzingen ab?? :D :D :D
    Da bekommt glaube ich z. Zeit keine Spielerin, dass was ihr
    zugesagt wurde :nein: :nein: :nein:

    Zitat

    Original von Frankenpower
    Ps zu Maddrax: Da bin ich bei Nellingen auch gespannt. Der Handball, den die praktizieren ist sehr kraftraubend. Bei einer Spielzeit von 30 Minuten kriegen sie es hin. Ob sie das über 60 Minuten hinbekommen, wird sich zeigen ...


    Naja über das Turnier gesehen, haben sie es in 6 Halbzeiten hinbekommen :)

    Ich denke schon, dass mit Nellingen dieses Jahr zu rechnen ist. Sie haben sich klasse verstärkt. Allerdings darf sich von den Leistungsträgern niemand verletzen und länger ausfallen.

    War jemand beim Skoda-Cup am Wochenende?
    Wie waren die 2. Ligisten? Habe gehört das Nellingen gewonnen hat?

    Konnte leider nicht an den Bodensee kommen :(

    Wie sind die anderen 2. Ligisten unterwegs? Gibt's schon erste Prognosen?
    Play-Off, Mittelfeld, Abstieg?

    Meinst du diesen hier:

    Kuchen backen gegen den Ausverkauf
    Artikel aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 12.08.2009
    Handball Die Metzinger Zweitligaspielerinnen wollen die drohendeInsolvenz mit ungewöhnlichen Mitteln verhindern. Von Peter Wörz

    Am vergangenen Samstag haben die Zweitliga-Handballerinnen der Tus Metzingen auf dem Wochenmarkt ihrer Stadt einen Stand aufgebaut und ihren selbst gebackenen Kuchen der Kundschaft angepriesen. Das war keineswegs eine lustige Werbeaktion in eigener Sache, um den Saisonetat (rund 180 000 Euro) noch etwas aufzupäppeln - eher schon der Ausdruck der größtmöglichen Verzweiflung. Denn bei den "Tusies", wie die Metzingerinnen in der Handballszene genannt werden, geht es um die Existenz.

    "Aktuell fehlen uns mindestens 85 000 Euro, um den Spielbetrieb in der Saison 2009/2010 sicherzustellen. Sollte dieser Betrag nicht kurzfristig aufgebracht werden können, ist die Tus Handball-Bundesliga GmbH gezwungen, Insolvenz anzumelden", schreibt die Mannschaft in einem offenen Brief, in dem sie gleichzeitig um Spenden bittet.

    Die Kuchenaktion zeigt den Willen, aber gleichzeitig auch die Hilflosigkeit, die sich in der Metzinger Handballabteilung seit jenem Tag breitmacht, als der Skandal um ihren vermeintlich starken Mann an die Öffentlichkeit kam. Vor rund zwei Wochen teilte die Kreisparkasse Reutlingen mit, dass sie ihrem stellvertretendem Vorstandsmitglied Andreas Baumgärtner, der zudem die Hauptzweigstelle in Metzingen geleitet hat, wegen "Unregelmäßigkeiten" gekündigt hat. Der 41-jährige Banker soll rund 250 000 Euro zweckentfremdet haben. Die Staatsanwaltschaft in Tübingen hat sich inzwischen eingeschaltet und ermittelt wegen des Verdachts auf Untreue.

    Andreas Baumgärtner ist seit 2007 auch der Leiter der Tus-Abteilung Handball-Bundesliga gewesen, die in Metzingen bis zum 1. Juli dieses Jahres den Zweitligaspielbetrieb abwickelte. Und da die Kreissparkasse Reutlingen betonte, dass die Unregelmäßigkeiten ausschließlich in Zusammenhang mit dem ehrenamtlichen Engagement ihres einstigen Managers stehen, liegt der Verdacht sehr nahe, dass Andreas Baumgärtner mit dem veruntreuten Geld auch den Zweitligahandball in Metzingen mitfinanziert haben könnte.

    Ins Rollen kam die Sache, als innerhalb des Vereins eine Kassenprüfung stattfand, bei der ein erheblicher Fehlbetrag auf einem Konto entdeckt wurde. "Was ich da erfahren habe, habe ich weitergeleitet", sagt Siegfried Grabowski, der Vorsitzende der Tus Metzingen zu dem in der Branche nicht ungewöhnlichen Vorgang, der dann die Innenrevision der Bank auf den Plan rief. Die Kreissparkasse will ungeachtet der Geschehnisse ihr Sponsorenengagement dennoch weiterführen und hat versichert, dass sie den Fehlbetrag des betroffenen Kontos nicht einfordern wird.

    Das hält bei den Zweitligahandballerinnen derzeit noch die Hoffnung am Leben, dass die Saison möglicherweise doch gespielt werden kann und die neue Spielertrainerin Edina Rott, die mit ihrer Familie erst vor kurzem aus Bensheim nach Metzingen gezogen ist, nicht nur einen Scherbenhaufen vorfindet. 14 Spielerinnen stehen im Kader, nachdem Anna-Lena Artschwager vor wenigen Tagen zum Ligakonkurrenten SV Allensbach gewechselt ist. Die verbliebenen Akteurinnen haben sich entschlossen zu kämpfen, suchen nach Sponsoren und verzichten auf Gehalt, indem sie beispielsweise Verträge über zehn anstatt zwölf Monate abschließen. "Für uns ist Metzingen ohne Frauenhandball nicht vorstellbar", heißt es in dem offenen Brief.

    Eigentlich sollte von dieser Saison an die neu gegründete Handball-Bundesliga GmbH den Zweitligaspielbetrieb übernehmen, das geht aber nur, wenn die Etatunterdeckung von rund 85 000 Euro schnell ausgeglichen wird. Sollte das Team zurückgezogen werden müssen, dann würde wohl auch der Hauptverein - der im Übrigen als alleiniger Gesellschafter der neuen GmbH noch 12 500 Euro als zweiten Teil des Stammkapitals einbringen müsste - vor gravierenden Problemen stehen.

    Morgen ist eine außerordentliche Hauptausschusssitzung der Tus Metzingen anberaumt. Auch dort wird sich das Schicksal des Metzinger Zweitligahandballs entscheiden. Und dort könnten alte Wunden aufbrechen, denn bereits in den Jahren 2004 und 2007 stand der Gesamtverein aufgrund erheblicher finanzieller Nöte vor einer internen Zerreißprobe.

    "Wir sind sehr optimistisch, dass wir es schaffen können, aber wir sind noch lange nicht über den Berg", sagt der Vorsitzende Siegfried Grabowski, "wir müssen überall nach Geld suchen". Selbst gebackener Kuchen wird da in der Tat kaum ausreichen.

    link stz