Als Handballfan hat mir das Spiel Flensburg - Zagreb sehr gut gefallen.
Da war alles drin, was unseren Sport attraktiv macht.
Endlich mal ein Spiel, bei dem man sich nicht über Fehler
austauscht.
Als Handballfan hat mir das Spiel Flensburg - Zagreb sehr gut gefallen.
Da war alles drin, was unseren Sport attraktiv macht.
Endlich mal ein Spiel, bei dem man sich nicht über Fehler
austauscht.
Hartmann /Schneider eine Zumutung !
Was suchen Schiedsrichter mit einem Dutzend Falschentscheidungen,
geballter Arroganz im Auftreten, sehr eigenartigen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen im "Elitekader" ?
Melsungen durfte mit Erlaubnis dieser Referees das Tempo verschleppen. 12-15 "Transportpässe quer zum Tor(das Tempo herausnehmen), keine Aktion zum Tor, lullten die Friesenheimer ein,
die keinen Abwehrrhythmus fanden und dann oft hilflos und ohne Körperkontakt den kreuzenden Rückraumschützen der Melsunger
gegenüberstanden. Das Publikum musste schon lautstark Passives Spiel reklamieren, ehe die beiden "Grazien in gelb" die Hand zum Vorwarnzeichen hoben. Ohne Konsequenzen. Melsungen sah sich nur 1-mal zum schnellen Torwurf unter Druck gesetzt.
Die Eulen vergeigten nun das 2.Heimspiel hintereinander gegen einen mitgefährdeten Konkurrenten, der eigentlich nicht stärker war.
Wer allerdings im Angriff nicht die Spielweise anwendet, die zu den körperlichen Voraussetzungen der eigenen Spieler passt und dazu noch 3 7-Meter und 3 100%ige Torchancen vergibt muss damit rechnen
so ein wichtiges Spiel zu verlieren.
Ach ja, dann gab es auch noch einen ganz besonderen Wichtigtuer,der "Spielaufsichtsbeamte", der als Ex-Schiedsrichter nach einer kleinen Serie von absoluten Fehlentscheidungen nicht beschämt wegschaute, sondern glaubte, nun gegen die Friesenheimer Bank vorgehen zu müssen, mit dem Ergebnis 2 Min. gegen die Bank und in der Spielzeitunterbrechung auch noch "rot" gegen Dietrich, weil sich die "Primadonnen in gelb" wohl kritisiert fühlten.
Ein Bärendienst des RR-Links + Abwehrorganisators für das Heimteam,
das seinen Ausfall nie kompensieren konnte.
Das enttäuschte Heimpublikum stellte sich mehrheitlich die Frage
womit sich die Eulen in den Auswärtsspielen die positiven Kritiken
verdienen, wenn sie zuhause auf diese Art und Weise die Punkte liegen lassen.
Hallo
ich kann nicht allen Vorrednern beipflichten.
Insbesondere SSV-AH. Ich habe beim Wirken des Ola Lindgren bei den RNL nicht erkennen können, dass er Spieler im individuellen Leistungs-vermögen vorangebracht oder deren Aktionsspektrumerweitert hätte.
Für mich ist das ein Trainer, der sein Team unter der Woch vor allem konditionell vorbereitet und es den Spielern dann im Spiel überlässt, das Beste aus ihren individuellen Fähigkeiten herauszuholen.Deshalb ist m.E. es weit hergeholt, die Leistungen eines Glandorf in Nordhorn an der Person des Trainers festzumachen. Ich hatte von OL nach den Vorschußlorbeeren seiner Nordhorner Arbeit für die RNL viel mehr erwartet. Insbesondere seine seltsame Auswechseltaktik zeigte den einzelnen Spielern nicht unbedingt,dass sie sein Vertrauen besitzen. Beispielsweise kam Michael Mueller unter Lindgren keinen Schritt in der Individalausbildung/Aktionssicherheit weiter und war nur noch ein oft kopfloser Angreifer, der es in seinen kurzen Einsatzzeiten besonders gut machen wollte. Und wenn einer jetzt sagt,er hätte sich was bei Stefansson abschauen können, dann sag ich nur ,die Art Handball, die der Isländer spielt, lässt sich nicht kopieren.
Aber es gab einen MM aus der Großwallstädter Zeit, der vor Selbstvertrauen strotzend, seine eigen Fähigkeiten und Fertigkeiten hatte. Unter OL war da immer weniger zu sehen.
Ich erwarte deshalb auch nicht, dass Kaufmann unter O.L. das Leistungsniveau seiner Göppinger Zeit behält oder sich sogar noch steigert. Ich spreche dem FAG-Trainer Petkovic den Hauptverdienst zu, dass sich Kaufmann individuell so gesteigert hat und vor allem konstant gute Leistungen auf der Königsposition bringt.
Petko hat ihn in den Dingen, die er mit seiner Athletik gut macht selbstsicher gemacht und ihm zB auch beigebracht gegen die Hand zu gehen und den Außen zu bringen.
Ich glaube, dass es ein Fehler von Kaufmann ist (wegen der "Kohle"?)
in den Norden zu wechseln.
Ich hatte den Eindruck, dass er in Göppingen die idealen Mitspieler und den für ihn besten Trainer gefunden hatte.
Warum er den ersten Verein verlässt ,wo er konstant überzeugend war und auch anerkannt vom Umfeld spielen konnte, gehört zu seinen Geheimnissen. Ich hoffe für Heiner Brands Team, dass es nicht der nächste Nationalspieler wird, der seine Form verliert.
Die jungen Spieler des DHC waren das entscheidende Quäntchen entschlossener,konzentrierter und in der Einzelaktion individuell besser ausgebildet. Da war die Einzelaktion ,der Wackler zur und entgegen dem Wurfarm und daraus resultierend das Gegenkreuzen immer sehr gefährlich und stellte auch sehr oft gefährliche Torwurf- oder Parallelstosssituationen her. Daher oft auch die total freie Wurfsituation für den RA,der grandios sicher verwertete. Die Aktion der Halben gegen die Hand, um die Aussen zu bringen, ein starkes und erfolgreiches Element bei den Rheinländern, bei den Pfälzern
Mangelware.
Ein Beweis, dass man auch mit Individualtechnik und schnellen Füssen
nicht unbedingt immer über 2 Meter groß und 120 kg schwer sein und Athletikhandballer sein muss,um aus dem Rückraum eine Abwehr unter Druck zu setzen und zu überwinden.
Auf jeden Fall für den Fachmann ein ansehnliches Spiel der Dormagener. Die Abwehr sehr gut individuell uind in der Gruppe auf die Stärken und Schwächen der Friesenheimer eingestellt, was relativ schnell die Eulen unter Stress brachte und über das Spiel hinweg starke Konzentrationsmängel und eine hohe Fehlerquote im Angriffsspiel und beim Verwerten von klaren Torwurfmöglichkeiten verursachte.
Die Eulen waren in den bisherigen Heimspielen noch nie so fahrig und unkonzentriert und hatten auch noch nie so viele limitierte und nur mitspielende/nicht agierende Rückraumspieler,die die Verantwortung einfach an den Nachbarn weitergaben oder den umzingelten Pevnov auf Gedeih und Verderb anspielen wollten.
Der DHC profitierte aber auch davon, dass die Schiris Fleisch/Rieber lange Angriffe zuliessen.
Sie erkannten und ahndeten nicht das intelligent verpackte lange Angriffsspiel der Rheinländer, die bei eigener Unterzahl dem Überzahlgegner nur einen Angriff zuliessen und im Angriff mit Laufspiel, Positionswechseln ein Angriffspiel vortäuschten, dass zu 80% nie Richtung Tor, sondern nur parallel ging. Die Schiris merkten nichts.
So konnte die TSG auch nicht von dem durchaus berechtigten Zeitstrafenverhältnis profitieren.
Angriffe mit 20-30 Pässen waren dabei keine Seltenheit.
Die beiden Schiris hoben nur 2-mal im ganzen Spiel das Vorwarnzeichen "Passives Spiel"um nach erfolgtem Foulspiel, dann wieder das Verpacken in Bewegungsspiel zuzulassen.
Entscheidend für den Spielausgang, dass der DHC in den letzten 10 Min. eine Phase von Konzentrationsmängeln,Fehlpässen,Fangfehlern und Fehlwürfen der Ludwigshafener zu leichten Gegenstoßtoren verwertete . Auch Oldie Jan-Olaf Immel , den man noch nie so schlank und beweglich gesehen hat war in der 2.Hälfte für die Gäste sehr wertvoll und immer dann mit körperlicher Durchsetzungsfähigkeit und Wurfkraft zur Stelle, wenn ein Tor erzwungen und nicht erspielt werden musste.
Das Handball auch Kopfsache ist und das Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Stärken in Aktionen umgesetzt wird, haben die DHC-Spieler bewiesen.
Die Körpersprache war da bei beiden Teams sehr unterschiedlich.
Bei den Gastgebern Torwart Klier herausragend, Pevnov immer torgefährlich, LA Grimm mit 7m sehr sicher. Gunnar Dietrich mit langer Einsatzzeit und Verantwortung in Abwehr und Angriff stellenweise platt und überfordert.
Ein Spiel, dass der DHC auch mit +5 hätte gewinnen können, was Klier verhinderte.Das die TSG aber auch mit +1,+2 hätte erfolgreich gestalten können, wenn in der Schlussphase vom Kreis oder von Aussen erfolgreich abgeschlossen worden wäre.
Ein Unentschieden wäre vermutlich das gerechte Ergebnis gewesen.
So hat der DHC zwei wichtige Points im Abstiegskampf bei einem Mitgefährdeten geholt.
zu Ojessen´s Beitrag
Ich bin da nicht so nah am Vereinsgeschehen bei Euch im Norden.
Ist Heinl nicht erst zu Einsatzzeiten gekommen, als Knudsen ausfiel ?
ZU Heinevetter habe ich nichts gesagt, der im Verein bestimmt in Stochl einen gleich starken Konkurrenten hat und natürlich eine starke Abwehr davor. Wer ist denn momentan unter den dt.Keepern hinter Heinevetter die Nr.2 ? Bei Christophersen warten wir ja schon einige Zeit auf den Durchbruch zur stabilen Größe . Kaufmann musste ja auch jahrelang Geduld haben und immer Henss vor der Nase akzeptieren ,bis er ausfallbedingt endlich die Chance bekam, mit seiner kraftvollen Art auf RL zu überzeugen. Smörre profitiert bei den Füchsen aber vielleicht auch davon, dass die mit viel Körpereinsatz und ständig mit Tordruck spielenden Rückraumnachbarn bzw. ein sehr aktiv wirkender Kreisläufer ihm den Raum schaffen und die Abwehr binden, damit er erfolgreich abschliessen kann.
Die ständig wechselnden Partner im Nationalteam unterstützen ihn da nicht so wirkungsvoll.
Auch Deine Bemerkung, warum skandinavische oder französische Nachwuchskräfte sich in HBL-Spitzenteams einfinden und durchsetzen und deutsche nicht, müssten vielleicht die Trainer besser beantworten.
Ich kenne keine französischen "Nachwuchsspieler" sondern die Weltklassespieler Narcisse und Karabatic. die schon mit 19 Weltklasse waren.
Als Beispiel kann ich nur hier die RNL nennen,wie man mit Auswechseltaktik einen Spieler fordern+fördern oder durch Nichteinsatz bzw. Minuteneinsätze total verunsichern kann.,
Ich nenn da mal Michael Müller und jetzt Groetzki als Negativbeispiel ,positiv Gensheimer der nur länger spielen durfte,als Sigurdsson verletzungsanfälliger wurde.
Aber dazu können nur die Trainer etwas sagen oder die Hintergrundsmäzene, die natürlch ihre"Investionen" spielen sehen wollen.
reivo64 + tretjock
auch Euren Beiträgen kann man nur beipflichten !
Die HBL und einige profilneurotische Manager graben der Nationalmannschaft und dem deutschen Handball das Wasser ab.
Ausser Pfahl, Gensheimer und vielleicht Haaß oder Sprenger spielen alle anderen dt.Feldspieler in ihren KLubs keine Leistungsträgerrolle.
Hallo Massas.
Deine Analyse trifft den Nagel auf den Kopf.
Bei einigen deutschen Spielern sicher auch noch fehlendes Selbstbewusstsein. Vergleicht man die derzeitigen Spieler und ihre Leistungen und ihr Durchsetzungsvermögen im Wettkampf gegen internat. Spitzenspieler der HBL-Top6 (die ja z.T. mit internat Auswahlteams vergleichbar sind) finden sich nicht viele, die auf der internat. Bühne
antreten können. Auch die ständig genannten (aber auch ständig verletzten) Hoffnungsträger sind in ihren Teams kaum Stammspieler und
zeigen auch keine konstanten Spitzenleistungen !
Contraproduktiv ist halt auch noch Brands Sturheit, wie man jetzt in der Diskussion um Zeitz sieht.
Auf der anderen Seite hält er auch früheren Spitzenleuten, trotz Formtiefs
(Glandorf,Klein,Schöne) die Treue und setzt sie sogar noch vor Spielern ein, die deutlich leistungsstabiler (Pfahl,Gensheimer,Sprenger)in ihren Teams spielen.
Also wenns ganz schlimm kommt, dann ist auch ein Ausrutscher in Lettland ( siehe Mühen der Isis dort) möglich, Niederlage gegen Island oder auswärts in Österreich nicht unrealistisch.
Wer schreit am lautesten, wenn die WM im Januar zum Desaster wird und auch die EM-Quali nicht geschafft wird, mit katastrophalen Auswirkungen auf den Weg des Nationalteams in den nächsten 10 Jahren ?
Ja, so ist er der Noka:
geradlinig und konsequent und immer mit dem Anspruch, beste Arbeitsbedingungen zu haben
Vielleicht haben die perfekten Arbeitsbedingungen in Deutschland nauch dazu geführt, dass seine Ansprüche inzwischen für Balkanverhältnisse zu hoch angesetzt sind
Da hast Du den richtigen Eindruck, Moshman.
Das was man ihm früher immer als Schuß Leichtsinn oder fehlende Konzentration ab und zu ankreiden musste hat sich in dieser Saison
zu einem massiven Leistungstief entwickelt.
Wünschen wir dem sympathischen jungen Mann, dass er bald wieder
Fuß fassen kann und wieder Erfolgserlebnisse aus seinen eigenen Leistungen hat.
Auch wenns manchmal Kommentatoren anders sehen :
Jicha wirkt derzeit im Positionsspiel auch nicht so souverän und versucht viel zu viel mit Gewalt, wenn s von Anfang an nicht so rund läuft.
Waeren nicht seine unwiderstehlichen Tore aus der 2.Welle, dann stände er sicherlich stärker in der Kritik.
Auch das ständige Auf- und Ab bei Zeitzis Aktionen, unkonzentriertes Ballern und Gewaltaktionen abgelöst von genialen "Steals", ein ständiger
Unruheherd , positiv wie negativ. Wenigstens hatten sie eine gewisse Abwehrstabilität, auch mal wieder 2.Welle und natürlich ein sehr guter Torwart Omeyer, der einiges ausbügelte.
Im Angriffsspiel angesichts der Schwankungen sicherlich noch steigerungsfähig !
Hallo,
ich sehe das Problem des HSV darin, dass er es diese Saison nicht hinbekommt, über die kämpferische Grundeinstellung (wie in der Vergangenheit über die Gille-Brüder) zumindest "Abwehrbeton anzurühren", wenns im Angriff nicht rund läuft
und mit einer körperbetonten, agressiven Abwehr die Torgaranten des Gegners einzuschüchtern. Damit konnte er in der Vergangenheit auch mal eine eigene Angriffsflaute,Konzentrationsmängel oder Undiszipliniertheiten im Angriff überstehen.
Wo gab es das jemals, dass Schlagwurfschützen wie in Veszprem und Kolding nach Belieben ihre Tore erzielten und die hilflosen HSV-Torhüter nicht mehr wussten, was die Abwehrspielerecke ist.
Und wenn man die ganze 2.Halbzeit einem 2-4-Tore-Rückstand hinterherläuft und auch mal kleine positive Ansätze in der Aufholjagd hat, dann muss man in der eigenen Abwehr auch mal 2-3 gegnerische Angriffe ohne leichte Gegentreffer überstehen.
Zu den Spielerleistungen :
Duvnjak und Vori sehe ich in einer sehr ärgerlichen Mitläuferrolle.Sie sind nicht mehr mit den selbstbewußten,souveränen "Reissern" zu vergleichen, die sie letzte Saison nach Übertritt zum HSV waren. Ob Neuzugang Kraus unter den gegenwärtigen Umständen je an sein oberes Leistungslimit kommen kann(ich denke, dass er auch spüren muss, dass man ihm von Anfang an vertraut),wenn er immer nur dann eingewechselt wird, wenns in der Stamm-6 nicht läuft, wird die Zukunft zeigen.Seine Fehler im Übereifer erinnern mich an die Rolle, die Michael Müller in der Ära Ola Lindgren bei den RNL spielen durfte.
Die Gille-Brüder, die in der Vergangenheit mit ihrem vorbildlichen Einsatz und Kampfgeist, das Team immer wieder mitreissen konnten,
wirken dieses Mal oft sehr unauffällig mit.Bei ihnen muss man aber auch an die vielen Verletzungen denken, die sie immer wieder zurückgeworfen haben. Und jünger werden sie natürlich auch nicht.
Der Ausfall eines oder beider Lijewski-Brüder ist selbstverständlich im Angriffsspiel für kontinuierlichen Tordruck auf beiden Seiten eine Katastrophe und reduziert die taktischen Möglichkeiten um 50% !
Ich meine , dass der HSV derzeit bestenfalls 60% seines Spielvermögens
im Angriff umsetzt (die Gründe kennen Insider besser).
Grundlage, um mit diesen reduzierten Angriffsmöglichkeiten dennoch erfolgreich zu sein, waere eine Abwehr "wie in alten Zeiten" !
Im Angriff würde ich mir wünschen, dass Duvnjak und Vori wieder an das anknüpfen, was sie in der letzten Saison zu absoluten internationalen
Topspielern gemacht hat.
Da hatte ich den Eindruck, dass beide Verantwortung übernehmen (wollen). Und heute ?
Danke Redcloud für Deinen Kommentar !
Ich dachte auch schon, dass ich das falsche Spiel gesehen hätte.
Ich würde auch nie Kritik anbringen, wenn fehlerbehaftete Schiris
ihre Entscheidungen gleichermassen unsinnig auf beide Teams verteilt hätten.
Wenn aber ein Team 53 Min. merken und akzeptieren muss , dass gleiche Vergehen ungleich bewertet und bestraft werden und der Schiri bei leichtem Protest auch noch grinst, dann sage ich, dass ist Provokation.
Und die beiden Norweger haben genau mit dem Mittel der Tatsachenentscheidung sehr geschickt gegen den Gast agiert.
Auch die Topspieler des HSV sind keine Roboter, die alles wegstecken und die minimalen Möglichkeiten 100%ig nutzen.
Schaut in die Gesichter der Veszprem-Akteure, die in den ersten 10 Min. ausloteten, was die Schiris gastgeberfreundlich durchgehen lassen und haben die ungleiche Behandlung dann natürlich zum eigenen Vorteil genützt.
Ich würde vergleichbare Szenen dieses Spiels hinsichtlich unterschiedlicher Bewertung und Bestrafung und ihre Auswirkung auf den resultatsmässigen Spielverlauf und das Nervenkostüm der Benachteiligten in jeder Trainer- und vor allem Schiedsrichterausbildung verwenden (7m-Strafen, 7m-Strafen + " Min., Passsivspielzeichen gg
HSV und dasselbe unlerlassene Zeichen bei der "Ergebnisverwaltung" von Veszprem)
Ich möchte das Thema damit aber jetzt abschliessen.
Es zeigt mir hier immer wieder, dass einseitige Schirileistungen offensichtlich ein Tabu-Thema sind, wenngleich es der schlimmste Wettkampfbetrug sein kann, der im Handball vorkommen kann.
Ich hab jetzt schon zum dritten Mal im TV gesehen, dass die Veszprem-Hallenathmosphäre zu einer unausgeglichen Schirileistung führt und die Aktionen der Gastgeber wohlwollender beurteilt werden, als dies mit den Gästen geschieht. Auch die Flensburger oder die RNL hätten,letztes oder vorletztes Jahr noch 30 Min. länger spielen und hoffen können ,ohne die Aussicht zu haben, zu gewinnen.
Der HSV war im heutigen Spiel 53 Min. dieser Unausgewogenheit "neutraler" Norweger ausgesetzt,während die Gastgeber 53 Min. lang das Gefühl hatten,dass ihnen absolut nichts passieren kann.
Und wir Schreiber zu diesem Spiel ziehen uns daran hoch, dass der HSV in seiner ständigen,stressigen Aufholsituation und der gespürten Benachteiligung 2 7-m und 4 freie vergeben hat. Und selbst wenn sie diese reingemacht hätten, hätte es weitere Entscheidungen gegeben, die sie wieder zurückgeworfen hätten,damit sie knapp verlieren.
Veszprem konnte das Spiel nicht verlieren.
Reden wir(typisch deutsch) lieber drüber, dass Bitter ein Schatten seiner selbst war (3 gehalten bei 20 Würfen)und seinen Vorderleuten nie das Gefühl vermitteln konnte, mal 2-3 Veszprem-Angriffe ohne Gegentor überstehen zu können.
Hängen wirs Trainer Schwalb als Versäumnis um , keinen offensiven Positions-verteidiger gegen den entfesselten Halbrechten gestellt oder sogar die gute,alte Manndeckung angewandt zu haben.
Oder hätte er viel schneller Bitter rausnehmen bzw. garnicht erst in der 2.Hz bringen dürfen ? Was war mit Pommes und seinem erfolglosen Auftritt,Oder den kläglichen Versuchen von Mimi Kraus oder dem kroatischen Wunderkind im Rückraum.Kritisieren wir die Undiszipliniertheit des Trainers Schwalbs, der genauso wie seine Spieler das Gespür dafür hat, dass jede noch so engagierte Aufholjagd seiner Spieler an den grinsenden Norwegern scheitern wird.
Und dann wagt er noch zu Reklamieren und sich ne Gelbe abzuholen.
Sagen wir einfach ,der HSV hat eine schwache Abwehr gespielt,dahinter waren schwache Torhüter , die nichts hielten, Angreifer, die unter Psychodruck Hundertprozentige nicht verwertet haben um im Spiel zu bleiben und ein Gegner , dem alles gelingen durfte und der soviel (?) besser war.
Ich möchte auch mal wieder Trainer Mocsai weinen und lamentieren sehen, wenn er der Benachteiligte ist.
So hat er ja die Vorteile seitens der Schiris geniessen können, wenngleich die beiden Herren in den letzten 7 Min. plötzlich neutral wurden und Körperattacken auf Seiten der Ungarn bestraften, die sie vorher übersehen hatten.
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass auch bei Verwerten der 100%-igen
der HSV niemals gewonnen hätte.
Schon wieder so ein Spiel, wo man sich fragen muss, warum 2 neutrale Schiris, die ihr Handwerk verstehen, einfach die Gastmannschaft HSV
mit sehr pingeligen 2-Min-Strafen in Unterzahl bringen und anschliessend sofort Zeitspiel-Passivspiel-Druck aufbauen, wenn der HSV in Ballbesitz ist.
Mindestens in 3 Zweikampfsituationen waren für die Ungarn 2-Min-Strafen fällig, wenn die gleiche Regelauslegung gelten würde. Die Schiris schauten weg.
Der Rückstand zur Halbzeit ist allein auf die Schiris zurückzuführen.
Wie oft erlebt man das in den letzten Jahren, dass die Schiris Gastgeberbegünstiogungen bei den südosteuropäischen Hexenkesseln
die Hioosen voll haben.
Früher hatte man das grundsätzlich bei den Ostblock -Schiris und die Skandinavier galten als absolut objektiv und mutig. Und heute wieder so eine unausgewogene Regelanwendung !!!
Ich finde es beschämend...
Beitrag Ösi1980 von heute 8:48
Du sagst genau das, was ich zum Thema gesagt hätte.
Sie haben aus den Praxisbeispielen Chevzov und Lindgren nichts gelernt.
Manchmal passen halt Trainer und Team nicht zusammen.
Bei Ola fand ich krass, wie lange er wirklich gute Leute auf der Bank hat schmoren lassen oder einfach ignoriert hat.
In spielentscheidenden Situationen fand oft kein energisches Handeln statt, nur intensives Kaugummi-Kauen als Markenzeichen.Eine Spielanlage ,um die Stärken Einzelner gezielt ins Spiel zu bringen,
wurde nicht erarbeitet.Bei Stresssituationen gab es keine Lösungsansätze, die die Akteure hätten aufrufen können.
Klasse besetzte Aussenpositionen, aber oft Spiele ohne di4e Aussen.
Man hat sich letzte Saison darauf verlassen, dass die Achse Stefansson/Myrhol funktioniert und Bieliecki einen guten Tag erwischt.
Das war in der letzten Saison zu wenig.
Deshalb wäre der Zeitpunkt zur Trennung von den beiden Trainern
nach Saisonende gewesen.
So sieht das Ganze wieder wie ein unkontrolliertes Solo von Selbstdarsteller Jesper Nielsen aus.
Und man geht das Risiko mit einem 5 Jahres-Vertrag mit dem neuen Trainer ein.Warum nicht 2 Jahre mit Option ?
Wie schon einige Schreiber vor mir sagten, kann es durchaus passieren, dass in naher Zukunft ein großer Batzen des Personalkostenetats für Lohnfortzahlung oder Abfindung entlassener Trainer draufgeht !
Wünschen wie dem neuen Trainer ein glückliches Händchen speziell in den Bereichen Spielerführung,Spielermotivation,Führungspsychologie
und technisch-taktische Spielanlage.
Irgendwie frage ich mich,wer bei den RNL die Fäden zieht !
Was passiert dort, wenn mal JN keinen Spaß mehr an Handball hat und hinschmeisst ?
ns
Um in so einem emotionalen Hexenkessel bestehen zu können,brauchst du absolut starke, unbeeinflussbare Schiris.
Die beiden Schweden waren es nicht. Ich hab die Entscheidungen im Verhältnis 55:45 für die Spanier gesehen.
Ich konnte die Verärgerung und die Proteste von Trainer Carlen gegen
seine schwedischen Landsleute verstehen.
Für mich wurde mit zweiler Maß gemessen und entschieden, was den Ergebnisverlauf erheblich beeinflusst hat.
Und wenn die Schiris die Hosen voll haben, wenn Talant an der Seitenlinie gestikuliert und das Publikum aggressiv, laut und ordinär wird, dann hat kein Gegner eine Chance in Ciudad Real zu gewinnen.
Wir haben ja gestern gesehen, dass selbst eine akzeptable,knappe Niederlage nicht möglich war.
Ach ja, ich bin kein Fan mit Vereinsbrille aus dem Norden, sondern
ein Handballfan aus dem Südwesten.
Hallo
ich kenne mich im Detail nicht so gut in der deutschen Frauenhandballszene aus, weil ja auch fast nichts im TV gebracht wird.
Die Urteile über nicht leistungsorientierte Kaderzusammenstellungen
sondern den "Nasenfaktor" kann ich nicht beurteilen. Das wissen nur Leute, die ständig in der höchsten Frauenspielklasse zu tun haben und damit auch einen gewissen Überblick besitzen.
Mich irritiert nur, dass nach drei mehr oder weniger vergeigten internationalen Titelkämpfen, großen Enttäuschungen für TV-Zuschauer über das Auftreten,viel Licht und Schatten bei Einzelspielern und
Mängeln im techn.-taktischen Bereich in der Kleingruppe oder als Mannschaft offensichtlich nichts passiert ist.
Für mich bekommen die Spielerinnen das erforderliche Rüstzeug um in intern. WK bestehen zu können, beim täglichen Training in ihren Vereinen und der Bundestrainer schöpft nur die Spielerinnen aus dem Angebot der höchsten Spielklasse ab, die ihm leistungsmässig für
internationale Nationalteam-Wettkämpf gut geeignet erscheinen.
Dazu steht ihm noch wenige trainingsmässige Vorbereitungszeit zur Verfügung ,um Harmonie ins Nationalteam reinzubringen.
Also ist er auf Gedeih und Verderb der Qualität ausgeliefert die aus
der Vereinsarbeit kommt.
Wenn man nun die geschriebene Berichterstattung verfolgt, die sich mit dem Auftreten des Nationalteams beim World-Cup in DK beschäftigt, kann einem doch wieder Angst und Bange werden.
Eine Fortsetzung der psychisch sehr wackligen Auftritte vergangener Großturniere ?
Kann der Bundestrainer was dafür, dass Leistungsträger ihrer Vereinsmannschaften, im Nationalteam keine Verantwortung übernehmen oder sich nichts zutrauen ?
Werden wir beim nächsten internationalen Titelkampf wieder enttäuscht ?
Hallo
ich suche die heutigen Ergebnisse vom Sparkassen-Cup des TSV Altensteig .
Weiss jemand, wo man die abrufen kann ?
Ich finde es einfach aergerlich , dass auf der einen Seite Turniere voll-
mundig wg. ihrer Besetzung angekündigt werden und dann kriegts der Veranstalter nicht mal hin auf seiner Vereinshomepage den Spielplan mit Resultaten zu aktualisieren.
Diese Kritik gilt nicht nur für Altensteig sondern generell für alle Veranstalter von Turnieren mit HBL 1 +2 -Teilnehmern.
Öfentlichkeitsarbeit ist nicht nur, dass man in der Sporthalle die Ergebnisse
durchsagt.
Also ich kann Brownie nur zustimmen.
Wenn solch eine Gruppenzusammensetzung zusammenkommt, dann kann an dem Verfahren aus Setzen in Leistungstöpfen und dem Hinzulosen
Schwächerer zu Stärkeren etwas nicht stimmen. Eine Gruppe A und eine Gruppe C hätte in dieser Konstellation niemals zusammenkommen dürfen.
Es ist zweifelhaft, wie Vieles bei der EHF.
Die Zusammensetzung von Gruppe C ist in ihrem Leistungsniveau ein Witz im Vergleich zu den Stärken der anderen Gruppen. Die Teams aus C würden in jeder anderen Gruppe bestenfalls um den Vorrundenplatz 4 spielen.
Und wo gibts denn das, dass die beiden Finalisten der letzten CL-Saison in einer Vorrundengruppe zusammenkommen. Ausserdem ist jeder Teilnehmer
des Qualiturniers der RNL stärker als die Teilnehmer der anderen Qualiturniere und als weiterer Hammer kommt der Sieger des RNL-Turniers
dann noch in die Hammergruppe A.
Diese CL-Vorrunde ist kein Ruhmesblatt für die EHF. Mir graut davor, wie oft unfähige Schiris in den "engen Gruppen" das Zünglein an der Waage sein werden.
Wo kann man denn die Ergebnisse erfahren ?
Ich verstehe die Diskussion um den Austragungsort Köln nicht.
Das sind doch schlichtweg kommerzielle Gründe:
in Deutschland:
--- die höchsten Werbeeinnahmen
--- das größte TV-Interesse
--- der größte Publikumszuspruch
--- die größten Hallenkapazitäten
--- die höchsten Ticketpreise, die man den Fans abverlangt.
Wer füllt denn die Töpfe der EHF und die Prämientöpfe der Teilnehmer !
Welches andere Land in Europa könnte diesen Forderungen der EHF entsprechen ?