Beiträge von nosp52

    An Wombat und foerdefuchs

    ich weiss nicht, wo ihr aus meinem Beitrag herauslesen wollt, dass die Schiris an der Niederlage der
    Friesenheiner gegen die Füchse schuld sind.
    Die Füchse spielten das Ganze souverän herunter ,mussten nur 80% Leistung und Tempo abrufen. um das Spiel unter Kontrolle zu halten. Bei Bedarf hätten sie nur das Tempo erhöhen müssen um die Gastgeber in ihre Schranken zu weisen.
    Ich beziehe mich mit meiner Kritik auch nur auf das Entscheidungsverhalten und die Unausgewogenheit bei der Beurteilung gleichartiger Vergehen. Hier war nach den ersten 5 Entscheidungen für jeden in der Halle klar ersichtlich, dass Berlin einen Top5-Bonus hatte und die Underdogs vom Tabellenende als Gastgeber nicht mal darauf hoffen durften, in ihren Aktionen neutral bewertet zu werden.

    Deshalb: Ich wünsche es keiner Mannschaft (als konstant benachteiligte) so einseitig gepfiffen zu
    werden.
    Macht einfach die Augen zu und stellt Euch vor, der THW,der HSV.die RNL usw kommen zum Gastgeber Füchse und schon in den ersten 10 Minuten merkt man bei jeder Entscheidung der nicht neutralen Schiris , dass die Gäste aus welchen Gründen immer, einen Bonus haben und einfach wohlwollender beurteilt werden.
    Da möchte ich mal hören, was Eure Sprecher dazu sagen !
    Eure sportliche Leistung von gestern möchte ich absolut nicht in Frage stellen und einem Team, dass einer wohlwollenden Spielleitung ausgesetzt ist kann man keinen Vorwurf machen.
    Man nimmt die Vorteile halt mit und hofft nie einem Spiel mit umgekehrter Spielleitung ausgesetzt zu sein.

    Ich denke, die Sportler in schwarz sollten immer versuchen, die Regeln auf beiden Seiten gleich anzuwenden.

    Ich dachte dass ich schon alle schlechten Gespanne des DHB-Elitekaders gesehen hätte. Vor allem, die in Serie falsch entscheiden und dann mit Arroganz den Spielern,dem Coach und dem protestierenden Publikum
    mit "Jetzt-erst-recht- Entscheidungen" zeigen, wer am längeren Hebel sitzt.
    Das Gespann Harms/Mahlich (Magdeburg/Stendal) hatte dieses provozierende Auftreten nicht, es lag nur
    mit mehr als einem Dutzend Entscheidungen zu Ungunsten der Gastgeber total falsch, bewertete gleiche Vergehen ungleich und verschonte vor allem die Gaeste.
    Erst kurz vor Schluß 2 Konzessionsentscheidungen gegen die Füchse, die aber die vorhergehenden Pleiten nicht ungeschehen machten.

    Die Beiden waren einfach nur schwach. Es stellt sich die Frage, wie man mit solchen Leistungen in den Elitekader und auf ein paar 100 Spielleitungen kommt !

    Zagreb - RNL

    Das war wirklich ein gutes Schiri-Gespann !!!

    Die Auswechseltaktik des RNL-Trainers muss man nicht verstehen oder ?
    Da spielen die ersten Sieben bis sie platt sind.

    Sieht so aus, als waeren da einige in Ungnade gefallen.

    Wieso er den isld. LA überhaupt nicht bringt ( immerhin der überragende Spieler bei Isld-Ger vor 2 Wochen) oder den poln. Kanonier auf RL nicht einsetzt ?! Irgendwie seltsam.
    Hinsichtlich Aufbau von Selbstvertrauen, Vermittlung von Zuversicht und Vertrauen in die Leistung des Spielers,scheint er keine Ahnung zu haben.
    Welches andere Team würde (könnte) es sich leisten, so starke Spieler auf der Bank zu lassen ?

    Hier hat ein aktiver User , reivo64, seine Meinung gesagt.

    Ich verstehe die so, dass man mit der NM hinsichtlich Zielsetzung und Erwartungshaltung sehr viel bescheidener umgehen sollte.

    Ich finde die beiden Lösungsansätze auch realistisch, zumal die Situation mit der HBL als Fundgrube und Sprungbrett zur NM seit den letzten 3 internationalen Großturnieren diese Negativentwicklung besorgniserregend aufzeigt.
    Das Rückschrauben der Erwartungen auf das frühere B-WM-Niveau entspricht der Wirklichkeit. Die Spieler müssen zwangsläufig auch aus der 2.+3.Liga kommen. Dies führt zum Verlust der Werbeattraktivitaet, TV-Zeiten für Übertragungen mit der NM werden gekürzt, TV-Gelder oder gut gefüllte Handballarenen um DHB-Kassen zu füllen, werden der Vergangenheit angehören. Der DHB wird der Verband für die Freizeitsportler der Sportart Handball sein.
    Ich seh das auch wie Reivo, dass es jedem Handballinteressierten überlassen bleibt, sich die Freude am Handball in der HBL zu holen oder
    den deutschen Freizeitsportlern in unteren Klassen zuzuschauen.
    Und wenn dann "deutsche Handball-Aushängeschilder der HBL" als Europa-Auswahlen in Europa überlegen sind, dann ist es jedem Fan erlaubt,sich darüber zu freuen.
    Aber wir sollten es unterlassen, Leistungserwartungen an die NM zu knüpfen, die schon aufgrund der "Liefersituation" aus der HBL nicht mehr gegeben ist. Ich sehe sie auf dem Weg in eine Situation wie wir sie vom Eishockey und vom Basketball kennen.
    Die Spitzen (Vereins-)teams aus Frankreich ,Ungarn,Kroatien und sogar Spanien setzen in der Regel 70% einheimische Spieler ein, die dann auch mit der internat. Spielpraxis im Verein, das Gerippe ihrer Nationalteams bilden. Die Daenen und Isländer lassen ihre Spitzenkräfte
    in der HBL spielen und bereiten sich damit auf internationale Wettkämpfe optimal vor.
    Und wir kritisieren unser Nationalteam und einen Heiner Brand bei solchen Arbeitsbedingungen ?
    Auch jeder andere, mag er als HBL-Trainer noch so schlaue Sprüche von sich geben, wird an diesen Bedingungen scheitern.
    Ausser den Aussen und den Torhütern ist doch keiner der aktuellen Nationalspieler in einem Topverein der HBL in der Stammformation, oder doch, Pfahl in Gummersbach und Christophersen in Berlin !
    Der Einstiegskommentar von watfrank ist nach meinem Empfinden eine Frechheit und wertet seine eigene Meinungsaeusserung keinen Deut auf.

    Ein gewisses Niveau sollte hier in diesem Forum eingehalten werden.
    Schliesslich darf jeder seinen Blickwinkel und eine Meinung haben.

    Für mich ein Musterbeispiel, wie man mit zweierlei Maß in der Auslegung von Regeln, ein Team (die Gastgeber) massiv bevorteilen kann und zum deutlichen Vorsprung bringt und gleichzeitig jeden Funken Hoffnung bei der Gastmannschaft beidfüssig austritt.
    Die RNL hätten bei solch einseitig orientierten Referees auch mit einer besseren Leistung keine Chance gehabt.

    Ich finde solche Schiris zum K.....

    WArum setzt die EHF solche Manipulatoren ein ?

    Wer so eine schmierige Leistung abliefert, tut doch das nicht zum ersten Mal !

    Na ja, wenigstens haben die Pfälzer im Vergleich zum Spiel gg. Hamm gekämpft.
    Wenngleich sie es noch immer nicht hinbekommen, im Abwehrverbund zu schieben, zu verdichten,dem zweikampfverlierenden Nachbarn auszuhelfen.
    Mit einer statisch reagierenden und nicht agierenden Abwehr, die den Rückraum des Gegners unter Druck setzt, werden sie immer öfters von Gegnern mit klarer Aufgabenverteilung und Spielanlage abgeschossen.
    Abwehrharmonie ist oft ein Abbild der Mannschaftsharmonie.
    Christian Dissinger als Notnagel für den verletzten Dietrich gezwungenermaßen gebracht, streifte auf Rückraum Links nach 5-6 Angriffen den Alibimitspieler ab, schaute aufs Tor und bedrohte mit seiner Körpergröße und Wurfkraft den gegnerischen Kasten erfolgreich (9 Tore). Kogut mühte sich sehr auf RM,verzweifelte an der dichten,aggressiven Abwehrmitte der Mittelhessen, bekam keine Wurflücke und brachte auch keine Bodentipper an KL Pewnov durch, der seit seiner Vertragsunterschrift in Berlin nur noch ein Schatten früherer Leistungen ist, im Angriff wie in der Abwehr.
    Das Aufbäumen in den letzten 8 Min. bei 6-T-Rückstand und das Verkürzen des Ergebnisses war noch einmal ein versöhnliches Strohfeuer.
    Erfreulich, dass mal Niklas Russ für 10 Min. auf LA spielen durfte und nicht schwächer war wie P.Grimm, RA Lars-J. Gaubatz sass nicht mal auf der Bank. Stattdessen wurde Ancin auf RA eingesetzt und kam als Nachläufer über den Rückraum auch zu Toren.
    Ich habe den Eindruck, die TSG macht sich das Leben unnötig schwer,weil sie ihr Spiel nicht weiträumig
    genug,nicht über die Aussen aufbaut und durch die Spielschwerpunkte im Rückraum mit individuellen "Kopflos-Aktionen" es der gegn. Abwehr leicht macht, die Mitte zu verdichten.
    Spielentscheidend zum ergebnismässigen Absetzen der Gäste zwischen der 30.-55.Min.war die Einwechslung von Lars Friedrich,der den gewiss nicht schwachen Valo auf RR ablöste,der zuvor im Verbund mit dem druckvollen, durchsetzungsfähigen P.Müller (vielleicht sollte der mal im DHB-Team gebracht werden !) die Friesenheimer Abwehr vor große Probleme gestellt hatte.
    Friedrich (12/5) legte hinsichtlich Tordruck noch eine Schippe drauf und machte mit dem gegenüberstehenden,körperlich unterlegenen Kogut was er wollte. Zu den 12 Toren die er selbst erzielte, brachte er noch mindestens 8-10-mal seierfolglose Zweikampfverhalten nicht reagierte, Kogut nicht erlöste und den abwehrstarken Becker gegen Friedrich brachte, bleibt ihr Geheimnis. Dieser Zweikampf hat das Spiel entschieden.
    Das Aufbäumen in den letzten 8 Min. bei 6-T-Rückstand und das Verkürzen des Ergebnisses war noch einmal ein versöhnliches Strohfeuer.
    Erfreulich, dass mal Niklas Russ für 10 Min. auf LA spielen durfte und zeigen konnte, was er für ein Potential hat. Vermisst habe ich RA Lars-J. Gaubatz ,der nicht mal auf der Bank sass. Stattdessen wurde Ancinnach 40 Min.Bankdrücken anstelle Hauks auf RA versteckt und kam als Nachläufer über den Rückraum auch zu Toren. Eine Variante , an der man feilen könnte.

    Basierend auf einer schnellen,aggressiven und sehr aufmerksamen Abwehr, die bei dem kleinsten Fehler auf Gegenstoss umschaltete und damit für die Eulen entnervend sicher war, zeigten die Gäste ein Auftreten und eine Entschlossenheit,wie man sie braucht, um auch im Abstiegskampf zu punkten.
    Die eher statische, unbewegliche, keine Entschlossenheit ausstrahlenden Abwehr der Friesenheimer stand wie eine Sammlung von Slalomstangen und die routinierten EInzelkönner im Rückraum der Gäste trafen bei ihren zahlreichen Einzelaktionen oder simplen Kreuzungen kaum auf Widerstand und erzielten ihre Tore mit verblüffender Leichtigkeit.
    Ein verdienter Sieg, der imponierend homogen agierenden Gäste, die mit dieser Leistung eher auf Platz 10-12 ange-
    siedelt sein müssten.
    Was ich nicht so ganz bei der Auswechseltaktik des Friesenheimer Coaches verstehe ist die Tatsache, dass einzelne Akteure viel zu lange, bis zum fehlerproduzierenden Erschöpfungszustand auf der Platte sind, statt ihnen zwischendurch vor dem totalen Black-out eine Erholungspause zu gönnen.
    Am jungen RA Gaubatz sieht man nun , wie das Selbstbewusstsein verloren gehen kann und bei Wurfchancen das Nervenflattern kommt, wenn man monatelang als Nr. 3 kaum Einsatzzeiten und Bewährungschancen bekommt.
    In der Rückrunde der letzten Saison war Jan-Lars noch ein echter Leistungsträger auf RA und selbstbewusst auftretend und Zellmer ein Opfer der Nichtberücksichtigung (mit anschliessender Vertragsauflösung). Nun bekam Gaubatz plötzlich die Routiniers Bonnkirch und Hauk vor die Nase gesetzt und keine Spielanteile. Bonnkirch ist gegangen, Hauk nun im Spiel verletzt, Gaubatz muss ran und macht mangels Stressresistenz und Wettkampfpraxis bei 5 Würfen nur 3 rein und das Gestikulieren und Abwinken die Reaktion an der Seitenlinie.
    Auf RA dasselbe Spielchen: Mit Niklas Rust ein junger Spieler, der mindestens ebenbürtig mit Philip Grimm ist. ER sitzt aber 90% der Spielzeit draussen und Grimm kann auf dem Zahnfleisch gehen, mit sich hadern, unglückliche Aktionen produzieren. Da kommt keine Auswechslung. Der Konzentrationsfähigkeit, der Regeneration, dem Selbswertgefühl würde es allen gut tun, wenn sinnvoller gewechselt werden würde.
    Mit Bozovic endlich ein abwehrstarker,großgewachsener LH im rechten RR, der auch einfache Tore über und durch die Abwehr machen kann, wenn man für ihn vorher in der Querbewegung die Abwehr bindet und Schußräume schafft.
    Das geschah nicht, entsprechende Fehlwürfe des Shooters , geblockte Bälle und Gegenstosstore oder ein mit langen Einsatzzeiten erschöpfter Dietrich auf RL, der garnicht dynamisch zur Aktion des Österreichers parallel gehen konnte.
    Zur Strafe sass Bozovic viel zu lange auf der Bank und man leistete sich den Luxus des Abwehr-/Angriff-Spezialistenwechsels mit mit Brandt und Ancsin, was zumindest das entschlossene Nachrücken einer 2. und 3.Welle
    stark einschränkte...
    Ein Spiel und Auftreten der Pfälzer, dass man schnell vergesssen sollte, dass sich aber im Abstiegskampf nicht wiederholen darf

    Da man Vorlauts manchmal doch überzogene Beiträge kennt (ich hab es aber erst heute gelesen)
    muss ich doch in der Nachbetrachtung sagen, dass er nicht so ganz Unrecht hatte.
    Was da in der 1 Halbzeit in puncto individuelles Abwehrspiel lief, erinnerte mit Klammern,Stossen,Umreissen
    an Handball, wie ich ihn eigentlich nicht sehen möchte. Als "Handballspieler",Betonung auf Spielen,
    zeigten sich bei HBW leider nur Herth und Schlinger.
    Dass man bei HBW durchaus sauber und mit schnellen Füssen decken kann, zeigten die Schwabren
    phasenweise in der 2.Hälfte, als sie sehr geschickt mit Verschieben die Räume eng machten und
    die Friesenheimer im Rückraum sehr unter Druck setzten.
    Da aber einige Akteure mit härtemässig überzogenem Deckungsspiel schon ihre 2-mal 2-Min-Päckchen mit sich trugen war es nur eine Frage der Zeit, dass mit den 3.Zeitstrafen das Aussortieren der Klopper begann.
    Mit dem Schirigespann, dass lt. Vita schon 25 Jahre Schiri-Erfahrung und fast 600 DHB-Einsätze
    auf dem Buckel hatte , stellte sich das Schwächste vor, dass bisher in der Friedrich-Ebert-Halle war.
    Viele Zuschauer stellten sich bei der Fülle des Nicht-Ahndens,des Falsch-Ahndens , der überezogenen
    7m-Entscheidungen und den Doppelstrafen die Frage, nach welchen Kriterien Schiris in den Elitekader
    kommen.
    Vielleicht hatten die beiden älteren Herren aber auch nur ihren schlechten Tag.

    Wenn das in der Taskforce auch so passiert, dass man vor lauter Betrachtung aus vielen Blickwinkeln vom Thema abkommt !?

    Irgendwiee hatten wir doch begonnen darüber nachzudenken, was in der HBL zu tun wäre, um dt.Nachwuchstalente

    im Kader und Wettkampf einzusetzen und kurz- bis mittelfristig Voraussetzungen zu schaffen, dass es wieder deutsche Rückraumspieler gibt, die in Wettkämpfen der A-Nationalmannschaft eingesetzt werden können.

    Und wie man einen Fördertopf füllen könnte, um Vereine zu entlasten, die dt. TALENTE ausbilden und solche ihren Obulus entrichten, die vor lauter Werbegeldern nicht wissen, welchen Welt- oder Europastar sie noch verpflichten sollen.

    D.h. irgendwo einen Ausgleich schaffen zwischen Wünschen, dringenden Bedürfnissen und derzeitigen Gegebenheiten.


    Gruß


    Nosp

    Ich habe den DHC Rheinland bei den Eulen in Friesenheim spielen sehen.

    Das war ein sehr ansehnlicher Handball, der nicht von kraftstrotzenden Handballhünen gespielt wurde, sondern von individualtechnisch sehr gut ausgebildeten, schnellen Spielern in Durchschnittsgröße, die sich sehr diszipliniert an die taktischen Vorgaben ihres Trainers hielten und mit fein heraisgespielten Aktionen nicht unverdient gewannen.

    Es fehlten halt die Brecher, die Kanoniere für "die einfachen Tore".

    Schade, es machte Spass diesen technisch attraktiven, schnellen Handball zu sehen.

    Danke an den Trainer, der diesen Spielern genau die Handball-Ausbildung zukommen liess, die gepasst hat.

    Es spricht für seine hohe fachliche Kompetenz.

    Ich würde mir mehr solche Trainer in der HBL 1 +2 wünschen, die sich mit diesen Fähigkeiten um nachrückende

    Talente kümmern.

    iCH HOFFE NUR;DASS WENIGSTENS DAS JUGENDAUSBILDUNGSKONZEPT IN DORMAGEN WEITERHIN GEFOERDERT WIRD:

    Hallo


    ich freue mich für jeden neuen deutschen Spieler, der es schafft, das Vertrauen seines Trainers zu gewinnen und mit Einsatzzeiten belohnt zu werden.

    Leider sorgen immer erst verletzungsbedingte Personal- oder Finanzengpässe dafür, dass die unterschätzten

    "Trainingsteilnehmer" ranmüssen.

    Siehe auch Gensheimer und Groetzki bei den RNL.

    Da man meist immer nur Aussenspieler oder Torhüter (die kaum Einsaetze kriegen) als junge deutsche Talente

    in den Spieleraufgeboten sieht, kann natürlich auch nicht der erforderliche Nachschub für den Rückraum kommen oder ?

    Die 5-Minuten-Einsätze, wenns Spiel gelaufen ist, bringen die Jungs nicht weiter.

    Scheissegal , ob hier "Experten" meinen, die Anforderungen einer HBL2 seien zu weit von der HBL1 entfernt, um für talentierte Junioren - oder Jugendnationalspieler ein Sprungbrett für internationale Einsätze, sprich A-NM zu sein.

    Es ist in jedem Fall besser ,als auf der Tribuene der HBL1 zu sitzen , die Bank warmzuhalten oder die Ballnetze zu transportieren. Irgendwann kommt sich auch der motivierteste Nachwuchsspieler vera....t vor.

    Schaut Euch doch auch mal an, wieviele Ex- oder aktuelle Jugend- oder Juniorennationaltorhüter keine Einsatzzeiten bekommen oder wo bei Verletzung des TW No 1, lieber routinierte "Alt-Torhüter" engagiert werden !!


    Gruß


    nosp

    Wir plappern nach, was einige irgendwann hier im Forum eingestellt haben : "jungen deutschen Talenten fehle die Einstellung ".

    Ja was für ne Einstellung ?

    Wollen sie sich im Training nicht quälen ? Haben sie nicht den persönlichen Ehrgeiz zu verbessern ? Hinterfragen sie Sinn und Zweck bestimmter Trainingsübungen ? Fragen sie, warum sie trotz Trainingsengagements warum sie keine Einsatzzeiten, kein Vertrauen im Wettkampf bekommen ?
    Stellen sie für sich nach 1-2 in der Trainingsgruppe oder der Auswechselbank eines HBL-Vereins oder dessen 2.Mannschaft (mit "nachrückenden Talenten") verplemperten Jahren, für sich persönlich nicht die Frage,ob es besser wäre, dem zügigen Durchlauf der Studiensemester oder der beruflichen Ausbildung den Vorzug zu geben, als zu hoffen,
    beim Trainer (oder besser dem Sponsorenumfeld !!!) eine faire Chance zu bekommen.
    Es ist doch wohl kaum ein Handballfan hier, der glaubt, dass ein junges deutsches Talent, eine Einsatzchance bekommt.
    Da sind einflussnehmende Sponsoren hintendran, die den einen oder anderen ausländischen Akteur stets spielen sehen wollen.
    Da hat doch der Trainer, Entschuldigung für den Ausdruck, "nicht den Arsch in der Hose" um sich gegen diese Einflussnehmer durchzusetzen.
    Welches deutsche (Rückraum-) Talent ist eine solche, nicht nur physische, sondern auch psychische Ausnahmeerscheinung, nach Monaten der Ignoranz, dem systemat. Entzug von Vertrauensbeweisen, die Chance zu ergreifen, bei Personalengpässen seine (inzwischen verlorenen) Stärken zu beweisen.
    Beispiel: Pfahl hatte schon in Gum gekündigt, als ihn Hasanefendic gezwungenermassen wg.Verletung des "Stamm-Jugo" einsetzen musste. Das Ergebnis kennen wir.
    Negativbeispiel Steffen Fäth. Was treiben die Trainer in der HBL1 mit dem Jungen.
    Der hat schon mit 17 Jahren als torgefährlichster RR-Schütze Spitzenspiele der HBL2 in Wallau entschieden.
    Und selbst die 5-Minuten-Einsätze bei den RNL(was ein verlorenes Jahr für ihn war, weil sich da die hochdotierten
    Stars in einem ständigen Auf und Ab der Leistungen präsentierten,ohne Kosequenzen fürchten zu müssen) zeigten im Ansatz, was für eine Zukunftshoffnung er ist.
    Beim Wechsel nach Gum fiel er er bei Hasanefendic in Ungnade, weil er in der Saisonvorbereitung des Vereins, die
    Junioren -WM oder EM erfolgreich und leistungsmässig allgemein anerkannt beim DHB spielte.
    Zumindest war doch hier eine gewisse physische Vorbereitung für die Saison gegeben. Beim jugosl. Betonkopf keine Einsatzchance in der Liga.
    Was in Wetlar nun läuft, kann ich nicht beurteilen. Offensichtlich hat ein vor Selbstvertrauen unde Einsatzfreude
    strotzender Philipp Müller ihm auch hier das Vertrauen des ersten Trainers (Roth) oder des zweiten /Chalepo) verwehrt. So geht die Liga mit deutschen Ausnahmetalenten um !! Oder soll ich noch P.Djordic in Flensburg
    nennen, der in der hess. Talentförderung war und als 17-Jähriger in Wetzlar sein Talent ins Gespräch brachte ?

    Ich glaube, dass auch Martin Heuberger als DHB-Nachwuchstrainer bestätigen kann, dass talentierte dt. Nachwuchsspieler die richtige Einstellung und Motivation haben ,um ihren Weg zu gehen.Wenn sie das mit entsprechenden Trainern dürfen.
    Ich meine, dass es einen Knick in der indiv. Trainingsförderung solcher Spieler und in der Vergabe von Vertrauen und Zuversicht.
    WElcher Verein der HBL1 oder 2 ist überhaupt für junge Spieler hinsichtlich der Qualität der Trainer,ihrer Ausrichtung
    und dem Umfeld zu empfehlen ?
    Da ist es doch viel einfacher, immer wieder gute Individualisten aus dem Ausland zu den Fleischtöpfen der HBL zu locken.
    Das ERgebnis kennen wir.

    Gruß
    nosp

    Hallo, Captain Gut

    anerkennenswert, dass Du mit viel Fleiß meinen Beitrag aus Deinem Blickwinkel beantwortet hast.
    Blickwinkel und Meinungsbeiträge, die jeder Forumsteilnehmer hier aeussern darf.


    Mir sind zuviele " ja aber" -Ausflüchte drin.
    Das erinnert mich zu sehr an die Manager-Statements "im Prinzip sind wir dafür, dass die NM gestärkt werden muss.Sie ist das Aushängeschild des d e u t s c h e n H a n d b a l l s .
    Das gilt aber nicht für uns, denn unser Verein spielt in der stärksten Handball-Liga der Welt auf d e u t s c h e m
    Boden unter deutschem Vereinsnamen. Wir wollen aber international auf europäischer Ebene Erfolge feiern.
    Uns ist es egal, dass bei uns kein einziger deutscher NM ist und unser Spitzentrainer auch keine Zeit hat, etwaige (deutsche ?)Talente mit Individualtraining und Wettkampf-Einsatzzeiten an internationales Leistungsniveau heranzuführen.
    Seltsam, dass dies in allen anderen europ. Handballländern möglich ist. Nur bei uns nicht.

    Bemerkenswert finde ich die Inhalte des Interviews mit NM-Co-Trainer Heuberger, der die Situation beeindruckend
    "erschreckend" beschreibt. (siehe hier irgendwo den link in einem früheren Zeitpunkt)

    Ich bleibe bei meiner Meinung:
    Die HBL2 muss die Einstiegsebene für dt. U23 -Talente sein und der Ausländeranteil auf 3 Akteure beschränkt sein.
    Wer mehr einsetzt zahlt seine "Strafe"monatlich in eine Ausgleichsfond.
    Gleichzeitig , die Verpflichtung mindestens 5 dt. U23-Spieler positionengemischt im Kader zu haben, von denen mindestens 3 auf dem Spielbericht stehen und eingesetzt werden müssen.
    Revolutionär ,aber sinnvoll für die HBL1: wer mehr als 5 Ausländer beschäftigt, zahlt ebenfalls für jeden "Mehr-Ausländer mtl. jeweils EUR 1000.--in einen Förderungsfond.
    Ebenfalls mindestens 3 dt. U23-Spieler im Kader, davon 2 im Wettkampf verpflichtend einzusetzen.
    Jede Zuwiderhandlung muss Geld für den Förderungsfond generieren.

    Vereine, die auf deutsche Spieler setzen und bevorzugt U23-Spieler fördern bekommen BOnusgelder aus dem Förderungsfond + ZUsatzboni, wenn Spieler dieser Förderungsgruppe den Sprung in den Nationalkader schaffen.

    Mit " Ja aber" oder " ich weiss nicht ob" usw.. also ständigem Zaudern und Zögern, hat sich noch nie etwas bewegt.

    Gruß

    nosp

    Steinars Betrag vom 1.2.2010 mit dem Spiegelartikel(Vlado Stenzel 1990) trifft den Nagel auf den Kopf.

    Ein Land, das nicht bereit ist, seine eigenen Talente in der höchsten Spielklasse einzusetzen und zu fördern, wird

    über kurz oder lang international zweitklassig. Wir hatten jetzt das dritte internationale Titelturnier, bei dem die

    Nationalmannschaft versagt hat. Der "Nachhall" hier im Forum von vielen Handballfreunden hat einen hohen Wahrheitsgehalt.

    Die Medien haben vor der WM Spieler zu Leadern gekürt, Leistungserwartungen geschürt, ohne zu berücksichtigen,dass diese Spieler in ihren "europäischen Spitzenklubs" schon lange in der Rolle der Ergänzungsspieler fungieren und überhaupt nicht mehr in der körperlichen und vor allem mentalen Verfassung sind

    Führungsrollen zu übernehmen,Spiele mit ihrer Individualitaet zu entscheiden.
    Ich möchte garnicht darauf eingehen, welche der deutschen Nationalspieler im individuellen Leistungsvergleich mit anderen internationalen Akteuren überhaupt Spitzenspieler sind.

    Tatsache war doch, dass Heiner Brand ständig versuchen muss, die individuellen Mängel sogar seiner Stammspieler

    in taktische Zwänge zu pressen , in der Hoffnung, mit sauber gespielten gebundenen Spielhandlungen, einer Position

    eine erfolgversprechende Schußposition zu schaffen. Und das 60 Min. lang in ca 60-70 Angriffen.

    Die offensiv und kreativ agierende Deckungspitze einer 5:1-Deckung brachte den dt. Rückraum in Fehlpasssituationen, lähmte den Tordruck und erzeugte Passivspiel-Zeitdruck.

    Wird in der HBL nicht mehr individuell trainiert ? Kommen deutsche Nationalspieler nicht mehr "in den Genuss"

    individuelle Durchbrüche wie Wackler,Überzieher,Schlagwürfe über den falschen Fuss zu trainieren ?

    Absolut notwendige Techniken , um überhaupt der gegn. Abwehr zu suggerieren, dass man torgefährlich ist, ein Tor erzielen will und kann

    Sind dadurch gruppentakt. Aktionen in der Zweiergruppe dadurch nicht mehr spielbar und dadurch deutsche

    Kreisläufer mehr passive Kreis-Steher ?


    Bringen dieses indiv.Durchbruchsrepertoire die ausländischen Spitzenspieler aus ihrer Grundausbildung mit, die in den Stammformationen der HBL-Klubs die entscheidenden Positionen besetzen und dort auch die "Spieleentscheider" sind ?

    Sind die Spitzentrainer der HBL nicht in der Lage ,überhaupt individualtechnisch zu trainieren, TEchniken zu vermitteln und zu stabilisieren, die auch in Stresssituationen traumhaft sicher abgerufen werden ?

    Ist es der bequeme Weg, ständig mit dicker Geldbörse fertige Spieler aus Osteuropa oder Skandinavien zu holen ?

    Trotz aller Unterstützungserklärungen der "profilneurotischen Manager" von HBL und der Spitzenvereine

    kommen dann in den folgenden Wochen wieder alle "ja aber"- Einschränkungen.

    Sagen wir doch, wie es ist: Unter dem Namen deutscher Vereine ,werden ,wie im alten Rom mit Gladiatoren ,Europaauswahlen zusammengekauft, damit "deutsche " Vereine in internat. Cup-Wettbewerben für DEutschland und deutsche Werbeträger erfolgreich sind.

    Sie finanzieren es, dass die talentierten Spieler angrenzender europ. Nachbarn, wirtschaftlich abgesichert mit

    Managergehältern (aus deutschen Werbetöpfen), Hochleistungssport betreiben können und nachrückende Talente in diesen Ländern immer wieder Zugang in die höchsten Spielklassen ihrer Heimatländer finden, dort zwischen 17 und 23

    Jahren leistungssportlich gefördert und herangeführt werden, um dann in Deutschland oder Spanien an die Fleischtöpfe gelockt zu werden.

    Wo könnte die "Übergangsspielklasse sein, um deutsche Talente an internationales Hochleistungsniveau heranzuführen ?

    Was wird uns die einteilige zweite Liga bringen ? Auch hier der einfache Weg, Ausländer auf die Königspositionen zu setzen ?

    Ich waere dafür,"deutsche Ergänzungsspieler" aus Topklubs der HBL1 nicht mehr zu nominieren, kritisch zu beurteilen,

    inwieweit mit "Führungsspielern" der Nicht-Top-Klubs international angetreten werden kann und für die HBL2 die Ausländerquote in der Form einzuführen, dass der Klub monatlich für jeden Ausländer >3 in einen gemeinsamen Fördertopf 1000 EUR zu zahlen hat. Als Ausgleich sollte jeder Klub der HBL2 ,der 5 Positionen,Schwerpunkt Rückraum + Kreis (nicht nur die typ. Positionen für DEutsche,LA+RA+TW) mit U23 Spielern nicht nur kadermässig besetzt hat sondern mindestens 4 U23-Spieler im Wettkampf einsetzt pro Spieleinsatz EUR 500.-- bekommen.

    Der DHB sollte einfach mittelfristig die nachrückenden Talente über die HBL2 ins Nationalteam bringen und auf weitere Blamagen, wie bei Olympia,EM und WM verzichten.

    Lieber auf früherem B-WM-Niveau einen Neu-Aufbau einleiten.

    Ich habe eine Dauerkarte und schaue mir regelmässig Spiele der HBL1 an.

    Aber ich werde mich von der Sportart Handball abwenden, für die ich mich 50 Jahre begeistert habe, wenn ich diese

    Aussendarstellung unserer Sportart in Deutschland mit den Kommentaren dieser Möchtegern-Handballmanager

    ertragen muss.

    Diese Leute sind für den Niedergang der NM verantwortlich und nicht Heiner Brand.

    Möge sich das Publikum in Kiel,Hamburg,Flensburg und Mannheim mit seiner europ. Söldnergruppe identifizieren,sich für deren Leistungen begeistern

    und über die Kluberfolge freuen. Aber keiner dieser Handballfans darf ein Wort der Kritik zur deutschen NM abgeben.

    Denn diese Klubs sorgen dafür, dass die Schlüsselpositionen im dt. NM nicht adaequat besetzt sind.

    Da sind die internat. Erfolge von Veszprem,Zagreb,Montpellier,Kolding und sogar Barcelona eher anzuerkennen,werden sie doch mit Teams errungen, die überwiegend mit Einheimischen besetzt sind.

    Gruß

    nosp

    10 Minuten Rückraumversager lassen einen 3-Tore-Vorsprung schmelzen.
    Gescheitert nicht an der ( nicht vorhandenen) spielerischen Stärke der Iberer sondern mit sehr vielen Ballverlusten und
    Alibi-Aktioneneinen Gegner wieder ins Spiel gebracht. Plötzlich kein Häuptling mehr im Rückraum sondern nur noch Mäüschen , die sich verstecken wollen.
    Einfach enttäuschend.
    Wenn man solch schwache Spanier aus einem 3-T-Vorsprung nicht schlägt, wen dann sonst ?

    Hallo
    ich kann hier der allgemeinen Schadenfreude wegen des Ausscheidens des HSV nicht folgen.
    Und "Experte" Kretschmer hat als ehemaliger Spieler auch des richtige Feeling um die Auswirkungen
    einer Kleinserie von Schiri-Entscheidungen gegen den Gast und zugunsten der frenetisch angefeuerten
    Gastgeber einzuschätzen. Nichts gegen die sportliche Leistung der Füchse, die sich dank dieser wohl-
    wollenden "Methe-Serie" dann in einen Rausch steigerten, in dem beinahe jede Angriffsaktion klappte,
    während es dem HSV nicht mehr gelang, den 3-Tore-Rückstand zu verkürzen.
    Die Methe-Brüder gehören sicherlich zu den besten 3 Gespannen der HBL und pfeifen auch berechtigterweise
    international. Deshalb werden sie auch in der HBL für die engen Spitzenspiele eingesetzt.
    Aber dann sollen sie aber bitte auch so neutral und ausgewogen bei gleichartigen Situationen pfeifen,
    dass man hinterher nicht das Gefühl haben muss, die "Unparteiischen" hätten in einer entscheidenden Phase des
    Spiels, die Richtung zu Gunsten der Gastgeber beeinflusst.
    Also ich habe mich gestern bei verschiedenen Entscheidungen als neutraler Handballfan lautstark darüber
    aufgeregt, weil ich genau wusste, wie die Auswirkungen sind.
    Auch wenn das Ergebnis am Schluß rechnerisch deutlich war, behaupte ich, dass erst das Gefühl,die Schiris auf ihrer SEite zu haben
    die Berliner beflügelt und die Hanseaten deprimiert hat.

    Für mich war das keine ausgewogene,neutrale Spielleitung.

    Zuerst hab ich mal auf den Kalender geschaut : Ein Aprilscherz im
    Dezember ?

    Biegler ist für mich einer der fähigsten Trainer, die im Handball-Hochleistungssport tätig.
    Was er tut, hat Hand und Fuss.

    Und auch nach wenigen Monaten beim TVG sieht man in der Spielanlage seine Handschrift.

    Das er im Führungsstil und auch im Umgang mit Funktionaeren und Wichtigtuern des "Umfeldes" ,Ecken und Kanten hat ist von früheren Wirkungsstätten bekannt.

    Dass sich manchesmal seine Gefühle auch in der Mimik und Gestik widerspiegeln ist menschlich, zeigt es doch, dass er voll engagiert
    bei der Sache ist und auch im Spielverlauf mitleidet.

    "Vorlaut" hat ja auch schon einige zutreffende Anmerkungen zu früheren Stationen Biegler´schen Wirkens gemacht.

    Auf jeden Fall können sich die Vereine freuen, die einen wirklich guten Trainer suchen.

    Für den TVG ist diese Entscheidung ein Armutszeugnis. Sportlich wird es ihn zurückwerfen

    Hallo Mr.Crabs

    ich stimme Dir z.T. zu.

    Die Besetzung der RR-Position bei den RNL ist nicht optimal.
    Hier fehlt ein Spieler der als Distanz-Schuetze aber auch als Durchbruchspieler 1gg1 für Torwürfe oder Parallelstöße sorgt.
    Stefansson will nur noch (schön + spektakulär) anspielen.
    Das Ergebnis sind einige schöne Sachen, aber auch Passfallen mit abgefangenen Kreisanspielen + GS-Tor oder schlechte Rückhandbodenpaesse, die mehr den RA zu einem schlechten Torwurf nötigen. Sein Wackler mit Durchbruch zur Wurfhandseite ist noch immer gut
    aber er geht fast nur noch mit tiefem Arm,statt mit hohem Arm den Wurf oder den 7m zu holen. Der direkte Abwehrgegenspieler hat bei ihm in Defensivstellung eher einen geruhsamen Tag. Kommen Würfe auf die lange Ecke, dann kann der TW sich schon antizipativ in die Ecke legen.

    MM hatte nie die Chance und das Vertrauen (und das kreide ich diesem unfähigen kaugummi-kauenden Schweden-Duo an) mit entsprechenden Einsatzzeiten bekommen, seine Art erfolgreich Handball zu spielen bei den RNL einzubringen. NEin im Gegenteil, selbst das Individualverhalten (im Training wurde vermutlich indiv. nichts gemacht) und die feinmotorische Ausführung seiner Aktionen wurde immer unsicherer.
    Und wenn er mal reinkam, war er ein kraftstrotzender junger Mann der kopflos und überhastet in 5 Minuten zeigen wollte, dass er zu Unrecht 45 Min. auf der Bank sitzen musste obwohl Stefansson ein Auf und Ab
    in seinen Leistungen geboten hatte.
    Und jetzt haben sie wieder keine Alternative ,wenn der Isländer müde ist, Fehler in Serie produziert oder man einfach mal Tordruck oder Durchbruch auf 1/2 braucht.
    Ein seltsames Kapitel bei den Löwen.

    Massas hat schon Vieles gesagt:

    Die individuellen Fehler machen den Unterschied in den engen Spielen aus.
    Gravierende Fehlwürfe aus 100%igen total freien Torwurfchancen.Fangfehler/Fehlpässe und ein Torhüter, der halt auch mal
    Bälle halten müsste , wenn es nötig ist (siehe die Torhüter der Spitzenteams).
    Die Summe der Fehler begründet letztendlich die Niederlage.
    Und wenn ich halt Spieler in einer Position zu lange einsetze, muss ich mit Konzentrationsmängeln und Flüchtigkeitsfehlern aus Erschöpfung rechnen.
    Ein Schmid,Tkazcyk,Gunarsson oder Rust können da auch nicht mehr kaputt machen als ein erschöpfter Führungsspieler.
    Da sitzen qualitativ gute bis sehr gute Spieler auf der Bank, die eine Entlastung für Leistungsträger sein könnten.

    Warum sie nicht gebracht werden, weiss niemand.