Beiträge von nosp52

    In jedem der vorgenannten Beiträge steckt ein Stückchen Wahrheit. Davon stelle ich nichts in Frage.

    Ich habe es mir noch mal angetan, die Aufzeichnung dieses beschämenden Auftritts anzuschauen.
    Da es ja inzwischen schon eine ganze Serie von Versagerspielen gegeben und man diese
    negativen Vorzeichen immer wieder unter den Teppich gekehrt hat, wird es langsam Zeit
    sich der qualitativen Situation zu stellen.
    Stellen wir uns in unserer Erwartungshaltung immer vor, dass die deutschen Akteure im Team ihre Topleistung abrufen. Bringen sie diese Leistung, weil sie im Verein von ausld. Mitspielern wirkungsvoll in Szene gesetzt werden ?

    Ich frage mich, was sich ein Rückraumhalber dabei denkt (wenn er überhaupt denkt !) sämtliche Torwürfe nach unten zu ziehen, egal ob der Torwart schon mit den ersten Abwehrparaden zeigt , dass er stereotyp „unten zumacht“. Die beiden Rückraumspieler Christophersen und Pfahl haben mit ihrem einfachen , variationslosen Wurfverhalten den Torwart in die Rolle des Unüberwindlichen schlüpfen lassen (ich habe bei C. 7 Fehlwürfe hintereinander und mehrere Alibianspiele mit Ballverlust gesehen.Pfahl brauchte für seine 4 Tore 16 Torwürfe. Ihre (späten oder zu späten ) Nachfolger Kneer,Weinhold und Müller spielten erst Mal die Rollen runter, die sie in ihren Vereinen neben selbstbewussten Ausländern spielen, nämlich die, der deutschen Ergänzungsspieler bzw. Mitläufer ohne Eigeninitiative zu sein. Einzig Strobel als RM deutete mit seinen Ideen und Durchsetzungsaktionen seine Möglichkeiten an. Für Haaß kam das Ganze nach seiner Verletzungspause einfach zu früh, um Leistungsträger und Taktgeber zu sein. LA Gensheimer als passiver Dauerjogger an der Seitenlinie(wie man ihn auch bei den RNL inzwischen sieht) mit dem verworfenen 7m von Anfang an nur noch ein Schatten der vergangenen Saison. Der verballerte Freie vor der Halbzeit die Bestätigung seiner schwachen Leistung. Hier hätte Klein schon viel früher in der 1.Hälfte ins Spiel kommen müssen, weil er einfach mit seiner Art zu spielen und seinem Einsatz Impulse geben kann. Wieczek mit seinem Kreisläuferspiel und in der Abwehr noch ausbaufähig, wenngleich er mit 3 verballerten 100%igen auch einer der Misserfolgsverantwortlichen war.
    Ich habe den Eindruck es ist alles Kopfsache und Einstellungssache und welche Leute anfangs auf dem Feld stehen und wie sie vor allem Willensstärke im Abwehrspiel demonstrieren.
    Kein entschlossener Gegenstoß, erweiterter Gegenstoß (Gegenargument :wie auch, wenn die TW nichts halten) aber auch keine Schnelle Mitte, stattdessen betulicher Spielaufbau einer AH-Mannschaft, so als müsse man sich körperlich erholen und mental auf den Angriff einstimmen.
    Zum Positionsangriff, dem Positionswechselspiel oder den Übergängen gehört nun mal die Temposteigerung und dass ein Spieler situativ mit einer Individualaktion ausbricht und sein Tor oder sein Anspiel macht.
    Das haben uns doch schon so viele Gegner vorgemacht. Haben unsere Spieler keine Individualausbildung in Abwehr und Angriff ? Es war ja gestern schon peinlich , dass keine einzige Überzahlsituation gewonnen wurde und man beim Warnzeichen passives Spiel und Abschlusszwang für den Gegner mit 90%iger Sicherheit mit einem Gegentreffer rechnen musste. Warum dies so war, können am besten die Torhüter im Zusammenspiel mit einer indisponierten Abwehrreihe erklären, deren Spieler wie die Trainingsdummies fürs Wurftraining dastanden.
    Alles Kopfsache, fehlendes Selbstbewusstsein, individuelle Ausbildungsdefizite oder
    Leistungstief aufgrund vereinsspezifischer Situationen ?
    Wir als TV-Handballfans können zum Leistungsniveau der meisten Spieler nichts sagen, weil wir nur Kiel,Flensburg,HSV,Berlin oder die RNL vorgesetzt bekommen.
    Deshalb kann man sich auch nicht der Illusion hingeben, das Spieler in der deutschen Nationalmannschaft plötzlich zu Leistungsträgern, Antreibern oder Spielentscheidern werden,die in ihren Teams in Spitzenspielen diese Rollen gar nicht spielen. Zaudern, verstecken, anpassen oder Alibianspiele an den Kreis sind das Ergebnis, das wir jetzt schon so oft gesehen haben. Wie reagieren unsere Schlüsselspieler,wenn einem ein körperlich aggressiver Abwehrspieler oder ein mitspielender Torwart „die Traute“ genommen hat. Einer der im eigenen Verein Indianer ist, wird im Nationalteam kein Häuptling sein. Die DHB-Verantwortlichen sehen eine Menge HBL-Spiele und regelmässig die deutschen Spieler, die dort spielen (dürfen), um beurteilen zu können, was ihnen international zuzutrauen ist.
    Ein Fäth oder Lemke sind sicherlich Altnativen auf RL, Holst oder Allendörfer auf LA , um Gensheimer aus seiner Lethargie zu wecken, der aber auch bei den RNL keine Verschnaufpausen kriegt, Herth aus Balingen auf RM(oder Michi Kraus mit mehr Spielpraxis beim HSV), wer ausser Glandorf auf RR,Rojewski ?
    Dissinger und Djordic sind interessante junge Nachwuchsleute, die aus einer langen Verletzungssituation und Regeneration kommen oder noch verletzt sind. Hier müsste man erst mal abwarten, wie sie sich im Wettkampf darstellen..
    Durch dieses Tal muß das Trainerteam mit den derzeitigen Möglichkeiten durch.
    Ein ausländischer Trainer wäre nicht der Heilsbringer. Mit wenigen Ausnahmen zeigen nämlich die Ausländer auf den Trainerstühlen der HBL auch nicht die Kreativität in der Trainings- und Spielgestaltung, der individuellen Förderung deutscher Talente oder dt.
    Nationalspieler und in puncto Menschenführung und Leistungsmotivation oftmals seltsame
    Verhaltensweisen. Zeigt mir die deutschen Spieler der Top 8 der HBL, die entsprechende Einsatzzeiten bekommen, sich durch Forderung und Förderung weiterentwickelt haben und heute sagen, sie hätten alles ihrem ausld.Trainer zu verdanken.
    Das was das deutsche Nationalteam heute zusammenspielt und sich individuell zutraut, ist das Ergebnis der Trainingsarbeit und der Menschenführung in den Vereinen.

    Nun hatten auch wir Rhein-Neckar-Fans bei den beiden "TV-Spielen" der RNL gegen TBV Lemgo und
    SG Flensburg-H., die Ehre , den wichtigsten Mann der Veranstaltung , die Spielaufsicht Herrn Uwe Stemberg, hautnah und in natura zu erleben.
    Das ist eine beeindruckende Körpersprache vor , während und nach dem Spiel.
    Wo lernt man denn sowas ?
    Da sieht wirklich jeder, wer der wichtigste Mann in der Halle ist, wenn da diese Statisten auf dem Spielfeld dem Ball hinterher rennen und nur einer allein, für Recht und Ordnung sorgen muss.......

    Ach ja, auch im Spiel RNL-Lemgo ein bemerkenswerter Auftritt.
    Die RNL lassen mit Unterbrechung der Schiris den nassen in Gebrauch befindlichen, geharzten Ball an ihrer Bank abtrocknen. US rollt sofort den zweiten, aber leider unpräparierten Ball von seinem Beobachtungsposten rein. Der "böse Bube" von den RNL mag diesen Ball aber nicht und rollt ihn wieder raus. US wird böse ob dieser Majestätsbeleidigung und wirft ihn wieder rein.
    Inzwischen ist der präparierte Spielball wieder in Händen der RNL, das Spiel könnte fortgesetzt werden.
    Ja, wenn da nicht der wichtigste Mann des Spiels wäre. Er beharrt darauf, dass mit "seinem Ball" weitergespielt werden muss. DIe Schiris geben nach.
    Frage : Kriegt der Mann für seine Auftritte auch noch Gage ? Ist die Gage höher, wenn das Fernsehen
    da ist ? Sind die Eintrittspreise in der HBL so hoch, weil wir Zuschauer diese Umfeldpersonen auch noch mitfinanzieren müssen ?

    Wer sagt denn von seiten der HBL oder des DHB dem guten Herrn Stemberg, wie sein Auftreten bei dem Publikum ankommt ?

    Nach den Leistungen der Flensburger in Belgrad, sehe ich das Heimspiel "der neuen Löwen" auch als sehr schwere Aufgabe und Standortbestimmung an.
    Das muss ein Spiel mit höchster Konzentration und wenigen Fehlwürfen und Ballverlusten geben.
    TW Andersson und der Gegenstoß sind schon eine sehr beeindruckende Waffe.

    Von Fleisch/Rieber wünsche ich mir eine tadellose, n e u t r a l e Spielleitung, ohne die in der Vergangenheit auftretenden Phasen merkwürdiger und spielentscheidender Entscheidungen und das immer zu Ungunsten der Löwen.

    Ich erwarte vopn beiden Teams ein Spitzenspiel.

    "im Handball, wo es eben auch auf die Tordifferenz ankommen kann, sieht das halt anders aus. Und die Zuschauer bekommen was für ihr Geld, denn genau diese lasche Haltung, nicht voll durchzuziehen, hat den Löwen in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Punkt gekostet."(MoRe99)

    Das einzige Team, dass sich ein kontrolliertes Zurückschalten erlauben kann, ist der THW. Und selbst die Zebras versuchen das zu vermeiden, weil sie in der Praxis schon selbst erlebt haben, wie schwer es ist,danach in die Spur zurück zu finden.
    Vor allem, wenn die Stammspieler lasch werden, steht der Trainer vor der fatalen Situation,keine Auswechsel-spieler bringen zu können, weil diese in der Regel keine Führungsrollen übernehmen oder die Stars das Einwechseln der Bankspieler als Signal des Trainers verstehen, dass das Spiel in trockenen Tüchern ist.
    Warum man sich dann daran klammert, die bremsenden Führungsspieler "erreichen" zu können, um die Einstellung im positiven Sinn zu forcieren, hängt wohl damit zusammen, dass man es keinem Wechselspieler zutraut, neuen Schwung und konzentriertes erfolgsorientiertes Spiel wieder reinzubringen. (wo war übrigens Steinhauser gestern ? Immerhin hat er Groetzki in den ersten 5 Spielen hervorragend ersetzt ? )

    MoRe hats richtig genannt, ich fühle mich als zahlender Besucherum mein Eintrittsgeld betrogen, wenn mit lascher Haltung und Unkonzentriertheiten auf Ausklang gespielt wird.
    In einem Konzert wird ja auch nicht im letzten Drittel das Qualitätsniveau runtergefahren.

    Auffällig in dieser Saison ist aber auch, dass die üblichen CL-Aspiranten hinter dem THW, im Saisonstart
    leistungsmässig deutlich schwächer aus den Startlöchern gekommen sind.(die CL zeigt es !)
    Deshalb sind auch die Chancen der verjüngten Löwen gegen Anwärter wie HSV,Flensburg,Berlin oder die Stolpersteine Lübbecke,Wetzler,Lemgo,Göppingen,Magdeburg ,Melsungen durchauis gegeben.

    RNL-Leistungsschwankungen

    Eine recht kompakte und körperbetonte Abwehr + 2 Klasse-Torhüter sorgen dafür, dass gelegentliche Konzentrationsmängel im Angriff nicht allzu viele Schäden verursachen. Auf jeden Fall kriegts das Team noch nicht hin, deutliche Ergebnisvorsprünge stabil zu halten oder auszubauen.
    Die Ursachen sind nicht so genau auszumachen. Wechseltaktik ? Erschöpfungszustände (körperlich + konzentrationsmässig)der Stammbesetzung?;zeitweise kein Häuptling auf der Platte, Temporeduzierung ?
    Tempoverschleppung vom Gegner übernehmen ?
    Auf jeden Fall waren nur 40 Minuten überzeugend.

    Hallo

    für mich war es sehr angewnehm zu sehen, dass spielerischer Bewegungshandball kombiniert mit Athletik erfolgreicher ist ,als der Krafthandball , den die Madrilenen spielen.
    Für mich wäre es der Niedergang des Handballs, wenn Kraftraumathleten mit kompromissloser Abwehrwand, guten Stehertypen im Tor ,zwei flinken Aussen , einem geschickten,vorgezogenen Indianer und einem 2 ,5 Zentner Klotz am Kreis,der aus der Drehung seine Abwehrspieler zum 7m-Geschenk umreißt, im Handball die beste und erfolgreichste Spielart zeigen würden. Das war zu Zeiten von Ciudad Real in der Spielerauswahl fast perfekt umgesetzt.
    Da ist mir jede Mannschaft liber, die Handfball spielt und nicht Handball "klotzt".
    In Ansätzen ist das Spiel der span. Nationalmannschaft genauso wenig ansehnlich.

    Hallo,
    in den letzten Jahren sah man immer mal in den VR-Spielen der CL, das relativ kleine Rückraumspieler(zB ein Däne bei Kielce) mit unheimlich schnell abgezogenen Schlag- oder Stemmwürfen gegen großgewachsene Abwehrreihen erfolgreich waren.
    Eine Demonstration in der Anwendung dieser "vergessenen " Wurfarten waren die Rückraumspieler von Dynamo Kiew im CL-Spiel Berlin-Kiew,
    die zwei Nationaltorhüter der Berliner oft ziemlich hilflos haben aussehen lassen. Als Veriante und ERgänzung kamen dann noch die Knickwürfe um den Abwehrspieler herum.

    Verblüfft und fasziniert haben mich dabei die techn. Ausführung des Armzuges und die erreichten Ballgeschwindigkeiten. Die Bälle schlugen oft wie Geschosse im Tor ein. Die KOmmentatoren sprachen u.a. von der typischen "russischen Stemmwurfschule". In der Trainingsliteratur gibt es dazu aber keine Informationen. Wie kann man diese blitzartigen Armzüge im hohen,halbhohen oder tiefen Schlagwurf forcieren ?
    Ich weiß noch aus der Blütezeit des Tusem Essen mit dem Torjäger/LA Jochen Fraatz, dass dieser wenn "Gewalttore" in der entscheidenden Phase gebraucht wurden, auf die Rückraumpositionen wechselte und auch solche verdeckten Granaten in Kniehöhe als Schlagwürfe tief ansetzte. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass in der DHW zu lesen stand, dass sein Trainer Petre Ivanescu (dessen erfolgreicher Spezialwurf dies als WEltklassespieler des rumän. Weltmeisterteams war)von ihm im Einzeltraining nach dem Mannschaftstraining,SChußserien mit kleinen Medizinbällen mit Schleuder- oder Schubbewegung ab Hüfte bis zum Knie verlangte und er beim Verlassen der Halle immer das Gefühl hatte ,sein Wurfarm hätte sich bis zum Knie verlängert.

    Weiss jemand, mit welchen Methoden (zB in Dänemark oder Rußland bzw.frühere UdSSR

    a: die erforderliche Wurftechnik geschult
    und
    b: die dafür notwendige Wurfkraft erworben wird ?

    Für Anregungen bzw. Diskussionen waere ich dankbar.
    Vielleicht nimmt sich der Philippka-Verlag in der Fachzeitschrift "Handballtraing" des Themas an

    Leon- HSV

    Was für eine schwache Vorstellung des HSV ! Unkonzentriert, ohne Biß, ohne Geschlossenheit. Kein souveränes Auftreten; weder im Angriff noch in der Abwehr; ein halbes Dutzend 100%ige vergeben, immer mal wieder Ballverluste.
    Und der Gegner bleibt dank der Konzentrationsschwächen ergebnismä#ssig dran.

    Mir tut Trainer Schwalb leid.
    Dieses unerklärliche Auf und Ab, dass man auch in der letzten Saison immer wieder aergerlich registrieren musste, setzt sich nahtlos fort.
    Ich bin mal gespann, ob sie jetzt in den letzten 10 Min. den 2-Tore-Vorsprung stabiol halten können.
    Alles andere waere eine Blamage.
    Bei allen Ambitioner der Hanseaten: das was sie jetzt auf dem Spielfeld präsentieren ist Mittelfeld der HBL.
    Wo sind die Zeiten und das Niveau geblieben, dass den Handballfan noch vor 2 Jahren begeistert hat ?

    Wie kann ich Spieler ins Spiel integrieren, wenn ich sie im stressigen Wettkampf nicht bringe ?
    Oder werden in der Pause jetzt so viele "enge Wettkämpfe bestritten"(gegen wen ?) dass sich die Bankdrückerals vollwertige Spieler in ihren Positionen mit Stärken aufdrängen oder mit ihren Schwächen bestätigen, dass sie zu Recht keine Spieleinsätze bekommen ?
    Ich habe die Negativvision, dass man mit der Erstbesetzung (6+2) gegen die Top5-Teams 20 Min.ebenbürtig ist, bis dann das erste erschöpfungsbedingte Tief reihum geht......
    Die Auswechselalternativen aber mangels Wettkampfpraxis nicht bekannt sind oder nicht greifen.....
    Was dann....? Die Jungen sind noch nicht soweit ....?

    Ich will garnicht weiterfantasieren...... Jeder , der Trainer ist, kennt diesen Punkt der Erkenntnis, wenn sich die Versäumnisse in einem Spiel zur Niederlage zusammentun. Aber jetzt Schluß damit.

    Freuen wir uns über tolle Szenen in GP und eine tolle Viertelstunde gegen Wetzlar, in der Tore mit einer seltenen Leichtigkeit fielen, du Rietz unwiderstehlich war obwohl Petterson ausgeschaltet und kaum bemerkt wurde.
    Charakterlich und im Einsatzsind es einfach tolle Jungs, eine Bank , die sich mitfreut und jedes Tor bejubelt....

    Wir sind Tabellenführer, haben die Creme dela Creme hinter uns und bis die Brocken kommen, wirds der Isi schon irgendwie so gerichtet haben, dass auch notbedingte Einwechslungen sofort mit 100 %
    wie Phönix aus der Asche zu Spielentscheidern werden.... Dann hat er alles richtig gemacht.

    Träumen wir unseren Traum....


    Mir hat bisher auch alles gut gefallen, was und wie es die Mannschaft mit Moral umgebogen hat.

    Jawohl, es gab auch in der Schlußphase eine Entscheidungsserie, die man mit einem "toten Punkt" der Referees kommentieren konnte.
    Allerdings etwas zu Ungunsten der RNL.
    Schwächephasen, wie sie bei den Spielern auf beiden Seiten auch auftreten und toleriert werden.
    Deshalb sollte man den überzeugend auftretenden Schiris, nicht irgendwelche resultatsbeeinflussenden Schuldzuweisungen anlasten.
    Was ich bei den beiden gut fand, dass sie die offensive, zweikampfsuchende Abwehrspielweise der Wetzlarer nicht damit belohnt haben,dass,die eine spielerische Lösung suchenden Löwen mit Handzeichen Passivspiel unter Torabschlußdruck gesetzt wurden. Hätten sie dies getan, dann hätten sie vorher mehrfach die Körper- und nicht Ballattacken der Hessen auch progressiv bestrafen müssen. Es wurde (wohlmeinend) auf Freiwurf entschieden, das Spiel ging weiter, ohne dass den Ballbesitzern unterstellt wurde, sie würden nicht versuchen , sich eine Torwurfmöglichkeit herauszuspielen.
    Das Bemühen war stets vorhanden, von den individual-zweikampfgeschickten Hessen clever unterbrochen.
    So stelle ich mir beispielhaft vor, dass die Referees, jeder Spielweise ihren Anwendungsspielraum lassen. Ein großes Plus für das Schiriteam.
    Bei den Hessen eine imponierende Angriffsleistung von Fäth und Michael Müller.
    Bei den Löwen erste Leistungsschwankungen nach 17 Minuten und ein starkes Nachlassen in der Abwehrkonzentration mit Reduzieren der Körperkontakte.
    Ich sehe die Ursachen dafür, dass schon wieder 4 Spieler konstant auf der Bank sitzen und keine Minute Einsatzzeit bekommen und die ersten 6 (+1 Abwehrwechsler) irgendwann mal in ein Leistungsloch fallen. Ich frage mich , wie der kleine Isländer herausfinden will, welche seiner Auswechsel(Nichtwechsel)spieler den Leistubngsträgern notwendige Verschnaufpausen verschaffen können , ohne dass das Spiel einen Bruch erleidet.
    Diese Phasen kann man aber nicht vermeiden, wenn man mit 6 + 2 Feldspielern durchspielen will und sich anschliessend rausredet, das Ergebnis hätte keine Möglichkeit offen gelassen, die Bankdrücker einzuwechseln.
    Wann ist dies überhaupt in der HBL möglich. Wir reden von 2 spanischen Nationalspielern, einem RL, der mit seiner Körpergröße in der letzten Saison in Hüttenberg sehr torgefährlich gespielt hat und einem RNL-Nachwuchsmann, der in der Endphase der letzten Saison,
    als sogenannte Weltklassespieler leistungsmässig gekniffen haben, mit seiner Unbekümmertheit und Wurftechnik sehr viel Anerkennung vom Publikum bekommen hat.Der junge Steinhauser würde sicherlich auch die Bank waermen, wenn Groetzki nicht verletzt waere.
    Was muß man tun, um beim Isi Einsatzzeiten zu bekommen ?

    Wie können diese Leute jemals das Gefühl bekommen, dass man ihnen Positives in Abwehr und Angriff zutraut.

    Spätestens wenn die richtigen Hochkaräter kommen, kann er nicht mit 6+2 Feldspielern agieren.

    Der Isi ist in seinem Auswechselverhalten nicht nachzuvollziehen.

    Text am Sonntag, 26. August 2012, 16:11
    Ich habe noch in der 1.Hz. des Spiels ziemlich veraergert über einige Entscheidungen und Verhaltensweisen des Schiriteams ziemlich pauschal meinem Ärger Luft gemacht, weil ich befürchtete, dass angesichts der unausgewogenen Art des Pfeifens und der inkonsequenten Art des Auftretens das Spiel in eine Eigendynamik abrutschen würde, die dem Handballsport abtraeglich ist.
    Glücklicherweise besannen sich die Akteure beider Seiten auf ihre handballerischen Qualitäten und es kam noch phasenweise ein ansehnliches Spiel zustande.
    Ich wollte mit meinem Text nicht den Schiriverantwortlichen Herrn Rauchfuß persönlich angreifen.
    Ich wollte mit der Erwähnung seines Namens und seiner Verantwortlichkeit für den Elitekader an eine Qualitätskontrolle erinnern, die einfach dazu führen muss, dass ein Gespann nach so einem Spiel darauf hingewiesen wird,wie wichtig die erste Viertelstunde bzgl. Auftreten,Körpersprache,Art des Pfeifens,KOnsequenz in der Anwendung sensibler Regeln ist, um "Chef auf der Matte " zu sein.
    Ich hoffe , dass das SChiriteam hier konstruktive Unterstützung bekommt, um im Auftreten souveräner
    zu wirken.

    Diese Schiris sind seit Jahren das schwächste Gespann in der HBL !!

    Das Spiel beweist es bei Entscheidungen auf beiden Seiten.

    Wer hat es zu verantworten, dass so viel Unfähigkeit in der HBL pfeift, Herr Rauchfuß ?

    Warum pfeifen die beiden das Topspiel des Tages ?

    Bleibt im Sinne des "Handball-Spielgedankens" nur zu hoffen, dass es beide Teams nicht dabei übertreiben,
    auszuloten, was körperlich und provozierend möglich ist !
    Ich hoffe, dass nicht die Schiri-Fehlentscheidungen letztendlich den Sieger bestimmen.


    Eine Schande für den Handballsport.

    Diesen Ausrutscher der Lemgoer im Heimspiel hätte ich nie und nimmer erwartet.
    Das wird wieder Tausende von Tippspielprognosen umwerfen.

    Man weiß allerdings auch nicht, ob die Mannschaft bei all den Unruheherden im Umfeld, sich auch sportlich vorbereiten kann.

    Das bestätigt die hervorragende Trainingsarbeit des Wetzlarer Trainers Wandschneider, der schon überall, wo er gewirkt hat, sehr positive Entwicklungen eingeleitet hat.
    Ich bin mir sicher, dass das nicht die einzige Überraschung sein wird, die die HSG wetzlar in dieser Saison hingebracht hat.
    Besonders freut es mich, dass Steffen Fäth gezeigt hat, was er drauf hat.
    Für mich ist er ein "deutsches Talent", dass während seiner bisherigen Zeit in der HBL1, von seinen
    in den Medien hochgejubelten ausländischen Trainern nie gefordert und vor allem nie gefördert wurde !!

    Börge Lund ? Auf welchem Leistungsniveau zu erwarten ?

    Also für das ,was er bei den RNL oft leistungsnässig aber auch mit körpersprachlicher Lustlosigkeit abgeliefert hat, war er oft sehr weit davon entfernt, wofür man ihn mit einem Spitzengehalt bei den
    RNL verpflichtet hatte.
    Er war nie der Leistungstraeger, der er in Abwehr und Angriff sein sollte.
    Vielleicht hat sich aber auch nur der Führungsstil von Gudmundur Gudmundsson und dessen Nichtvertrauen und das Links-liegen-lassen einiger Spieler bei ihm niedergeschlagen.
    Dagur Sigurdsson im Verbund mit Bob Hanning werden ja da bezüglich Menschenführung und Motivation
    Wunderdinge nachgesagt.
    Ich würde es Börge Lund wünschen, dass er aus dem tiefen Leistungsloch herausgeholt wird und beweisen kann, dass er das Vertrauen und die Erwartungen der Berliner verdient.

    Einfach grausam...
    Dann noch diesen unfähigen Kommentator mit seinem Negativgeschwätz....
    Reicht es nicht, dass man als handballkundiger Zuschauer sich das konzentrationslose Gegurke anschauen muß ?

    Vergessener TW-Wechsel...

    Unsinniger Heuberger-Kommentar(!?) Spielerische Schwächen, Kampf- und Eibnsatzschwäche weil die Halle kein Hexenkessel gegen Deutschland war !? Dann doch lieber garnichts sagen als so einen Schwachsinn.

    Ein weiterer Beweis, dass deutsche Nationalteams ständige intensive mentale Betreuung brauchen , um wettkampffähig zu sein. Damen und Herren !!
    Oder wird jetzt wieder mit "Schwamm drüber - Mentalität der "Erfolg" , die Qualifikation schön geredet ?
    Was kommt da wieder an Staubzucker-Bubi-Handball bei den nächsten internationalen Turnieren auf uns zu ?