ritterschlag für BUH

  • BU Hildebrandt hat es in in den Hauptteil der FAZ geschafft. Im Sportteil gibt es folgenden Artikel. ich weiß, gleich werden einige Leser einwenden, dass die FAZ sicher kein Ritterschlag ist, dennoch finde ich es beachtlich. Er scheint derzeit einer der wenigen integer scheinenden Ansprechpartner der Liga zu sein. Ein möglicher Nachfolgre wird in große Fußstappfen treten.

    FAZ vom 28.12.

    Einmal editiert, zuletzt von alter Sack (28. Dezember 2004 um 22:12)

  • Wenn die FAZ über einen berichtet ist das auf jeden Fall schon etwas wert und insgesamt kommt er ja in dem Bericht auch ganz gut weg (finde ich jedenfalls).

    Zitat


    [..] In seinem ersten Härtetest hat sich Hildebrandt gleich in die Nesseln gesetzt. Am Mittwoch vor Weihnachten hat er wieder ein paar Feinde hinzugewonnen, und zwar in Hamburg. Hier gibt es ohnehin wenige Freunde. [..]

    Neue Feinde aus HH, mag wohl stimmen, aber wäre der HSV ungestraft davon gekommen, wären es sicherlich vielmehr Feinde aus anderen Ecken des Landes geworden.

    Zitat


    [..] Als reichte das nicht, besiegte Magdeburg die Hamburger am Sonntag auch noch mit 37:29. [..]

    Jetzt wird die FAZ ja fast schon lustig und humorvoll. So einen Schreibstil hatte ich ihr eigentlich garnicht zugetraut. ;)

    Zitat


    [..] Zu Hause in Magdeburg kann Hildebrandt nach Gutsherrenart lenken. Dazu gehört für ihn auch, Profis aufs Parkett zu schicken, die nach Verletzungen kaum wieder fit sind. Er ist der starke Mann beim SCM. Die Handballspieler sind auch dank seines Managements die einzige ostdeutsche Mannschaft, die sich gegen den Westen behaupten kann. 2001 wurde das Team um Stefan Kretzschmar Meister, 2002 gewann der SCM die Champions League. Die Berliner "tageszeitung" nannte Hildebrandt einmal den "raffiniertesten Manager, den der ostdeutsche Sport in den Wendewirren hervorgebracht hat". Handball boomt in Magdeburg und Sachsen-Anhalt, und das ist vor allem sein Verdienst in dieser strukturschwachen Region. Während die norddeutschen Vereine ihre Stars aus Skandinavien holen, schaut Hildebrandt nach Osteuropa: Polen, Rußland, Slowenien. Hinzu kommen Talente aus dem besten deutschen Handballnachwuchs. Hildebrandt, der einstige FDJ-Sekretär, verbindet marktwirtschaftliche Prinzipien mit sinnvollen Ansätzen des DDR-Sportsystems.[..]

    Hier bekommt er zwar reichlich Anerkennung für das was er in Magdeburg erreicht hat, aber auch Kritik an seiner Art wird recht deutlich ausgesprochen.

    Zitat


    [..] Dann könnte Hildebrandt noch länger als Liga-Chef an seinem Traum basteln, irgendwann das digitale Fernsehen für den Handball nutzbar zu machen und ein Format im Stile "Alle Spiele, alle Tore" zu produzieren.

    Ob mir beim Gedanken daran, dass die Lösung für mehr Handball im Fernsehen im Bereich des Digitalfernsehens liegt wohl sein kann, dass weiß ich nicht. Mir schweben da schlechte Erfahrungen in Bezug auf Leo Kirch durch den Kopf. Aber lieber solche neuen Ideen als jemand an der Spitze, der garnichts macht.

    Einmal editiert, zuletzt von Nauru (28. Dezember 2004 um 22:58)