1. BL Frauen-Saison 2018/2019

  • Moin, ja es macht wieder Lust auf mehr Handball...Diesmal lief es so wie ich es mir dachte , obwohl das Ergebnis dann doch noch klar wurde...Zum Testspiel gegen Blomberg , dann doch eine gute toll Steigerung... Fridulin hat ja schon vieles geschrieben , dem ich mich voll anschließen kann. Die eine oder andere Situation wurde dann aber ganz gut gelöst und so wurde doch verdient gewonnen... einen großen Anteil hatte das Geburtstagskind Lone daran. Diese spielte frisch auf...als ob sie keine 30 wäre...Hoffen wir mal das sie ihren Vertrag noch verlängert...Ihr bestes Spiel für den BSV machte Christina H. So stellt man sich das vor von ihr...!!! Na ja und Isabelle D. und Annika L. waren auch schon gut drauf..das lässt hoffen auf den einen oder anderen Sieg. Nächsten Sonntag geht es nach Oldenburg...hoffe auch auf ein gutes Spiel mit einem knappen Sieg für den BSV....dank einer Malene St.....Warten wir es ab!!

  • Neckarsulm - Metzinge, die TUS gewinnt das Spiel verdient. Sie zeigte über 60 Minuten
    die reifere Leistung und hatte wesentlich bessere Wechseloptionen. Neckarsulm hielt lange
    erstaunlich gut mit, für die Tatsache dass nur 8 Feldspielerinnen eingesetzt wurden. In der ersten
    Halbzeit, durch einige unnötige Fehler mit 5 Toren in Rückstand, konnte Halbzeit 2 offen gestaltet werden.
    Sehr gut im Tor Nicole Roth, auch Irene Perez Espionola war überzeugend und erzielte mit 8 Treffern, die
    meisten Feldtore beider Mannschaften. Insgesamt zeigte NSU eine Leistung auf die man aufbauen kann.
    Bleibt nur zu hoffen, dass keine weiteren Verletzungen auftreten und sich die personelle Situation in
    nächster Zeit etwas entspannt.

  • Alle anderen Spiele sind dann tatsächlich wie ich mir vorgestellt haben ausgegangen. Das 29-39 von Oldenburg klingt nach dem bekannten Torfestival mit VfL Beteiligung, wie wir es in den letzten Jahr schon mehrfach erlebt haben. Interessant ist die Frage, ob Halle so schwach war oder Oldenburg so stark. Vielleicht gibts hier jemanden, der das Spiel gesehen hat und was dazu sagen kann.


    Ich war vor Ort: Schöne Halle, etwas zu laut und schrill (keine guten Lautsprecher!), über 900 Fans, die eine gute Stimmung gemacht haben. Das ganze Handling noch etwas unprofessionell (keine Kartenbestellung mit Selbstausdruck möglich, bestellte Karten müssen spätestens 1 h vor Spielbeginn abgeholt werden, keine nummerierten Tickets, ...).

    Das Beste am Spiel waren die Cheerleader :irony: . Aber Spaß beiseite: Oldenburg trotz recht durchwachsener Leistung mit 10-Tore-Sieg (Geschke mit gebrauchtem Tag, nur drei Feldtore, ungewohnt viele Fehlwürfe, wegen eines Gesichtstreffers beim Siebenmeter nur knapp an roter Karte vorbei) - das sagt eigentlich schon alles. Oldenburg hatte die Partie jederzeit im Griff. Halle steht für mich als erster Absteiger so gut wie fest: Kaum durchdachte Spielzüge, viele Einzelaktionen - manchmal erfolgreich, aber zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Vor allem der Rückraum ist zu schwach und insgesamt nicht bundesligataglich. Divak ist gewiss ein Juwel, wird aber nicht vernünftig in Position gebracht, um ihre Wurfkraft ausspielen zu können. Sie muss sich alles selbst erarbeiten und läuft sich oft fest. Ein Spielkonzept im Angriff war nicht erkennbar, und über die Abwehr braucht man bei 39 Gegentoren kaum weitere Worte zu verlieren: Der Mittelblock stand einigermaßen, aber von außen wurde Halle regelrecht abgeschossen und das Rückzugsverhalten war sehr schlecht.

    Was sagt Anton zum Spiel, der bestimmt auch in der Halle war?

  • Ja Löwenherz - Anton - SIE war auch in der Halle beim Spiel ;)

    Insgesamt teile ich Deine Einschätzung - aber die Boxen sind bestimmt nicht schlecht, sondern werden wahrscheinlich nur falsch an- oder übersteuert...

    Zitat

    Halle steht für mich als erster Absteiger so gut wie fest: Kaum durchdachte Spielzüge, viele Einzelaktionen - manchmal erfolgreich, aber zu oft mit dem Kopf durch die Wand.


    Trotzdem 29 Tore - also auch schwach von Oldenburg

    Zitat

    Vor allem der Rückraum ist zu schwach und insgesamt nicht bundesligatauglich. Divak ist gewiss ein Juwel, wird aber nicht vernünftig in Position gebracht, um ihre Wurfkraft ausspielen zu können.


    Meine Rede ja schon nach den Vorbereitungsspielen. Divak und Wurfkraft nicht wirklich, denn die Bälle rollten ja fast ins Tor - aber schon besser, als in der Vorbereitung...

    Zitat

    über die Abwehr braucht man bei 39 Gegentoren kaum weitere Worte zu verlieren: Der Mittelblock stand einigermaßen, aber von außen wurde Halle regelrecht abgeschossen und das Rückzugsverhalten war sehr schlecht.


    Die schwache Abwehr war auch in den Vorbereitungsspielen gegen die Zweitligamannschaften erkennbar und nur die auffälligste Spielerin - Lütke - war auch die einzige, die dem Tempo vorn und im Rückzug gewachsen war! Fanina hat im Angriff in der 1. Hz. gute Ansätze gezeigt, aber mit zu vielen Versuchen und ihr Tempo zurück war drittligatauglich - durfte aber 60min spielen. Die Wechseltaktik der Trainerin ist überhaupt für die Tribüne gewöhnungsbedürftig und wird dort schon wieder heiß diskutiert.

    So wird mir auch langsam bange, denn mit der Leistung gegen Oldenburg wird auch kaum gegen Nellingen und Neckarsulm zu punkten sein und auch gegen Mannschaften wie eben Oldenburg sowie Bad Wildungen und Bensheim muss man den einen oder anderen Punkt holen, wenn man sich nicht darauf verlassen will, dass aus der 2. Liga keiner hoch will oder finanziell jemand die Segel streicht.

    Mir liegen noch die Worte in den Ohren, die von Herrn Himborn als Antwort auf die Frage eines Reporters (MDR?) nach den größen- und gewichtsmäßigen Nachteilen der Mannschaft kamen - ...wir wollen mit der zweitjüngsten Mannschaft der Liga mit Tempohandball punkten... - aber Oldenburg war trotz im Schnitt 10cm größeren und auch muskulär schwereren Spielerinnen wesentlich schneller...und er müsste als A-Lizenz-Inhaber schon Ahnung haben.
    Die Finanzen scheinen ja im Verein zu stimmen, das verdient sicher Respekt. Aber sportlich ist man scheinbar leider noch nicht so weit in der Vorstands-Etage.

    Wenn sich personell (Rückraum) nicht noch was ändert, sollte man schon anfangen, parallel auch wieder für die 2. Liga zu planen - denn dann werden evtl. nicht nur die Profis weg sein (1. Liga woanders oder keine Arbeitsgenehmigung für die 2. Liga), sondern auch die zunehmend sicher unzufriedenen Bankdrücker bzw. Spielerinnen mit den geringen Spielanteilen. Im Umfeld gibt es einige Möglichkeiten in der 2. Liga (Rödertal, Zwickau) bzw. 3. Liga (Markeranstädt, Chemnitz), die das aufmerksam beobachten und Spielerinnen ansprechen werden.
    Es wird spannend!!!

  • Die Wechseltaktik der Trainerin ist überhaupt für die Tribüne gewöhnungsbedürftig und wird dort schon wieder heiß diskutiert.


    Mehr als das: Die Wechselei war in keiner Weise nachvollziehbar und ließ erst recht keinen Spielfluss aufkommen.

    Anton, bitte entschuldige meinen Fauxpas!

  • Entscheidung von Trainerin Logvin Bianka Eckardt bei den Wildcats abserviert

    Heute erschien in der Mitteldeutschen Zeitung ein Artikel über die ehemalige Co-Trainerin von Union, der typisch für den respektlosen Umgang mit Leuten ist, die für den Verein lange gearbeitet haben und auch Kommunikationsprobleme zeigt.
    Das gab es in den letzten Jahren schon öfter, egal ob in der Geschäftsstelle oder mit Leuten im Umfeld der Bundesliga oder mit Übungsleitern im Nachwuchs.

    Beim letzten Bundesligaspiel der Frauen hörte man auf der Tribüne von den Eltern von Nachwuchsspielerinnen, dass der Verein große Probleme in der Besetzung der Nachwuchsmannschaften mit geeigneten Trainern hat, weil in den letzten Jahren eine ganze Reihe guter Trainer dadurch regelrecht vergrault wurden!

  • Zitat

    Wer Logvin in Rosengarten mitbekommen hat, der weiß, dass sie ein schwieriger Charakter ist.

    Frau Logvin ist erst seit Angang Juli dieses Jahres in Halle - es geht auch um die zwei/drei Jahre davor.
    Es ist eher ein Problem der Vorstandsetage, denn solch eine Entscheidung kann die Trainerin treffen. Aber entscheidend ist, wie dann damit umgegangen wird.
    Es gibt Vereine, da findet eine ensprechend saubere Kommunikation in der Öffentlichkeit statt und es werden verdienstvolle Vereinsmitglieder (egal auf welcher Ebene) ordentlich verabschiedet und es gibt eben auch andere Vereine, wo der Respekt fehlt oder man zu nachlässig damit umgeht...

    Ob Frau Logvin mal eine Weltklassetrainerin werden kann oder nicht, das kann ich nicht beurteilen...

    • Offizieller Beitrag

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    [/quote}

    Und wieder hat es nicht geklappt - zumindest hat es nicht geklappt hier Wettanbieterlinks zu platzieren ;)

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  • Gestern sind Blomberg und Wildungen haarscharf an bösen Überraschungen vorbeigeschrammt. Sind beide Mannschaften vielleicht doch nicht ganz so stark, wie sie im Vorfeld gehandelt wurden? Halle in der 1.Hz mit ganzen 6 Toren. Das bestätigt die Einschätzung vom letzten Wochenende, dass der Angriff nicht erstligatauglich ist. Beim THC passt der "2. Anzug" noch nicht so richtig. Insbesondere Hubinger noch weit von ihrer Form vor der Verletzung entfernt, und auch Mazzucco noch mit viel Luft nach oben.

  • Neckarsulm hat erneut eine hervorragende Moral gezeigt und einen
    5 Tore Rückstand nach der Pause aufgeholt und lag kurzzeitig sogar
    mit zwei Toren in Führung. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.
    Die Entscheidung zu Gunsten der Vipers war sehr umstritten. NSU erzielt
    1,5 Minuten vor Schluss den Ausgleich. 40 Sekunden vor Ende werfen die
    Vipers den Ball ins Aus. NSU holt sich den Ball und wirft den Einwurf zu
    Nele Reimer an den Mittelkreis, die den Ball ins leere Vipers Tor werfen
    möchte. Kurz vor dem Wurf erfolgt ein Pfiff, das Spiel wird unterbrochen.
    Angeblich haben die Vipers eine Auszeit genommen, bevor der Ball ins
    Aus geworfen wurde. NSU sah die Situation dagegen so, dass die grüne Karte
    auf den Zeitnehmertisch gelegt wurde, nachdem der Ball im Aus war.
    Auf jeden Fall muss die Frage gestellt werden, warum die Reaktion der
    Zeitnehmer erst mit gefühlten 10 Sekunden Verzögerung erfolgte.

  • na ja-
    dass ausschlaggebend ist wann der pfiff der zn erfolgt- dies dürfte mittlerweile auch der letzte begriffen haben...

    zu blomberg-
    die einschätzung die ich so mitbekomme ist, dass man ein gefestigtes mannshcaftsgefüge braucht um erfolgreich
    zu sein- dies ist eben nach "wertvollen" abgängen nicht von heute auf morgen zu schaffen - auch wenn die vorbereitung
    ganz gut gelaufen ist, realistisch gesehen ist die wiederholung der lettzen saison nicht unbedingt realistisch-
    dies scheint die vorgabe zu sein, nichts mit dem abstieg zu tun zu haben....
    das lässt ja auch luft nach oben im verlaufe der saison...

  • ich glaube auch, dass das einsprucheinlegen erstmal kein geld kostet...

    nur wenn man den einspruch dann nicht zurückzieht....
    und für "zu spät gegebene auszeit"seh ich zumindest keine aussicht auf erfolg...

  • Gerade am ersten Heimspieltag der ersten und der dritten Liga, sofort ein Doppelspiel.
    In der dritten Liga gab's keine Überraschung, von einer Juniorenmannschaft ist in September nicht viel zu erwarten. In der Anfangsphase sahen wir einiges schönes, dann wurde aber schnell klar, dass die Anzahl der Variationen, die die Mannschaft spielen kann, noch ziemlich gering ist. Kein Problem, es ist so in Ordnung, und auch so haben wir einige ganz gute Leistungen gesehen.

    Das Bundesligaspiel war sehr spannend, und am Ende hat Leverkusen gewonnen. Es ist schon klar, dass Her Nijdam die jüngeren Spielerinnen ganz gerne einsetzt. Ich bedauere eigentlich, dass tolle Spielerinnen wie Kim Berndt und Sally Potocki vernachlässigt werden. Ja, Berndt wurde in der Money Time in der Abwehr eingesetzt, und dieser Wechsel hat sich gelohnt. In der vorigen Saison war das ganze Spiel der Elfen auf den Mittelblock Karolius - Potocki aufgebaut. Karolius ist nicht einsatzfähig nach ihrer OP, und Potocki war zwar beim Auftakt am Feld, doch in ca. Hälfte der Spielzeit spielten Bruggeman und Zschocke in der Mitte der Abwehr, die gut zehn Jahre jünger sind, als die früher benannten. Sie waren eigentlich nicht schlecht. Und wenn man hinzufügt, dass mit Jenny Souza und Amelie Berger zwei weitere in der Abwehr standen, die das zwanzigste Lebensjahr erst knapp, oder sogar noch nicht erfüllt haben, kann man eigentlich stolz sein.
    Man kann im Sport natürlich nie wissen, was geschehen wäre, wenn... Hätte sich Clara Woltering in der Mitte der zweiten Halbzeit nicht verletzt, hätte sie den einen oder anderen Ball gehalten, das Yara ten Holte nicht schaffte? Vielleicht. Woltering hatte viel dafür getan, dass das Spiel nicht früher entschieden wurde, insbesondere in der ersten Halbzeit. Während der BVB kaum zu klare Gelegenheiten kam, scheiterten die Elfen immer wieder an die Torhüterin. Doch nach der Pause war auch sie weniger grandios, und die junge Holländerin war auch nicht ganz erfolglos. Doch, egal, es ist so passiert, und der BVB ist ohne Punkte nach Hause gefahren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Germanicus (16. September 2018 um 21:29)