Samstag 24.11.12 Beginn: 19.00 Uhr
Eichendorfschulhalle Kelkheim, Waldwiese, 65779 Kelkheim - Münster
12.Spieltag TSG Münster - SG Köndringen Teningen
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Die Schirris:
Peter Hemmer / Simon Meyer[Blockierte Grafik: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/hemmermeyer7jagivc6f0.jpg]
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Endstand: (6:12) 24:29
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Quelle: Höchster Kreisblatt
Schwache Leistung beim 24:29 gegen Köndringen/Teningen
Es war nicht nur die elfte Saison- Niederlage in der 3. Handball-Liga Süd, die Thomas Gölzenleuchter weh tat. Ihm fehlte bei einigen Spielern die Einstellung, konsequent Abwehr zu spielen. Dazu kam in der ersten Halbzeit eine katastrophale Angriffsleistung.
Münster. Alle Beschwörungen von Torhüter Fabian Lieb halfen nichts. Seine Mitspieler blieben weit unter Form. Foto: LorenzDie knapp 200 Zuschauer hatten auf einen Sieg der TSG Münster gegen den Viertletzten SG Köndringen/Teningen gehofft, um den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verringern. Daraus wurde bei der 24:29 (6:12)-Niederlage nichts.
17 Minuten sah sich Gölzenleuchter das hilflose Spiel seiner Mannschaft an. Sie fand gegen die offensive Deckung der Gäste keine Mittel, keiner traute sich, Druck auf die Abwehr zu machen. So kamen die Gastgeber immer wieder in Bedrängnis, weil die Schiedsrichter Zeitspiel anzeigten, und mussten mit Einzelaktionen wenig zwingend abschließen. In der Abwehr war Münster zu passiv, unterband das Angriffsspiel der Gäste in keiner Phase und lag mit 3:6 zurück. So gewann Köndringen/Teningen im Angriff die Sicherheit, die Münster fehlte. Vor allen Steffen Zank bekamen die Gastgeber in der ersten Hälfte gar nicht in den Griff, mit zunehmender Spieldauer kam auch Danny Trodler zum erfolgreichen Abschluss. Die Auszeit von Gölzenleuchter verpuffte, die Gäste setzten sich ab und führten zur Pause – ohne wirklich zu überzeugen – mit 12:6.
Nach der Pause versuchte es der Münsterer Trainer mit einer offensiven Abwehr, die zu Beginn einige Bälle eroberte. In der 35. Minute hatte Münster auf 11:14 verkürzt. "Selbst als wir in der 45. Minute auf 18:20 dran waren, hatte ich nicht den Eindruck, dass die Spieler daran geglaubt haben, die Partie zu gewinnen", fand der Sportliche Leiter Thorsten Wolf klare Worte. Gölzenleuchter ergänzte: "Es fehlte die Bereitschaft, alles zu geben. Wir hätten weiter verkürzen können, aber haben uns mit schlechten und unvorbereiteten Abschlüssen um unsere Chance gebracht." Er ließ Trodler in Manndeckung nehmen, der mit Einzelaktionen immer wieder erfolgreich war, aber es funktionierte nicht. Nun waren Lücken im Spiel gegen den Kreisläufer da, die Köndringen/Teningen konsequent nutzte und sich auf 26:20 absetzte. Münster ließ alle drei Siebenmeter aus, kam nicht mehr heran und verlor verdient.
"Ich kann nur mit den Spielern arbeiten, die ich habe", verdeutlicht Gölzenleuchter, "wir müssen einfach weiterarbeiten. Ich bin aber enttäuscht von der Einstellung einiger Spieler in so einer wichtigen Partie". Einzig herauszuheben war Daniel Will, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff seinen Mann stand.
Münster: Lieb (1. bis 38., ab 48.), Biermann (39. bis 47.); Will 8, Juozaitis, Djurdjevic je 6, Schreiber, von Rekowski, Ulshöfer, Frieman je 1, Dobhan, Bardenheier, Dautermann, Hein, Kunz. Köndringen/Teningen: Grangé (1. bis 40., ab 50.), Holz (41. bis 50.); Trodler 16/8, Zank 6, Wenning, Rascher, Sandu je 2, Bing 1, Ehrler, Berchtenbreiter, Moser, Hirling, Hefter, Kiefer. Schiedsrichter: Hemmer/Meyer (Enkenbach/Hochspeyer). Zuschauer: 200. (vho)
Artikel vom 26. November 2012 -
Quelle: HP Köndringen Teningen
Erster Erfolg in fremder Halle, SG gewinnt mit 29:24!
Die Vorzeichen waren gut, Ole Andersen hatte bis auf Hefter und Warmuth alle Spieler im Training und konnte nahezu optimal arbeiten.
Entsprechend hoch waren die Erwartungen bei Mannschaft und Umfeld an die zweitlängste Auswärtsreise dieser Saison. Der Gegner, die TSG Münster, ist zwar Tabellenletzter hatte aber die letzten Spiele jeweils nur knapp verloren und wollte endlich den ersten Doppelpack der laufenden Saison. Dem Tabellenplatz entsprechend war die Resonanz der Zuschauer auf ein, gemäß lokaler Presse, Schicksalsspiel. Deutlich weniger als zweihundert Zuschauer verirrten sich in die Eichendorffhalle in Kelkheim.Wie schon in den letzten Spielen starteten die SG´ler verhalten in die Partie, so stand es nach neun Minuten Spielzeit 1:3 für die SG. Der Spielfilm einer torarmen ersten Halbzeit liest sich wie folgt: 14:59 3:6; 26:09 6:9 und zur Pause 6:12. Bemerkenswert sind aus Teninger Sicht zwei Dinge. Steffen Zank, der sich sonst vornehmlich in der Abwehr auszeichnet kann doch Tore werfen, am Ende sollten es fünf sein. Die zweite Erkenntnis des Spieles eröffnet Ole Andersen neue Perspektiven hinsichtlich der Aufstellung. So wechselte er überraschend beim Stand von 5:6 in der 18. Spielminute Zank, Hirling und Wenning gegen die vermeintlich schwächeren Bing, Kiefer und Berchtenbreiter aus. Mit dem verblüffenden Ergebnis einer sechs Tore Führung zur Pause.
In der Pausenansprache forderte der Trainer: „Danny (Trodler) wir brauchen jetzt Tore von Dir!“ Offensichtlich nahm Trodler sich diese Worte zu Herzen, so traf er allein in Halbzeit zwei zwölf Mal für die Gelbschwarzen. Zusammen mit den vier Toren aus Halbzeit eins standen am Ende 16! Tore auf dem Spielberichtsbogen. Mit vierzig Toren in den letzten drei Spielen scheint Danny Trodler in der Form seiner bisherigen Karriere bei den Gelbschwarzen zu sein. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurde es nur einmal beim Stand von 18:20 in der 45. Minute eng, beim Stand von 20:26 in der 54. Minute war das Spiel entschieden. Trainer Ole Andersen zeigte sich in der Schlußbesprechung entsprechend aufgeräumt und zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Besonderes Lob verdienten sich neben DannyTrodler auch die beiden Torhüter Grangé und Holz.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel heißt in wunderschöner Regelmäßigkeit und doch trifft es kein Spruch besser. Am kommenden Samstag trifft man sich in der heimischen Ludwig-Jahn-Halle um 20.00 Uhr mit dem aktuellen Tabellenvierten, dem TSB Heilbronn-Horkheim. Die Horkheimer sind vor der Saison als einer der Aufstiegskandidaten gehandelt worden und somit ein echter Prüfstein für das neue Selbstvertrauen der Gelb-Schwarzen. Mit derselben Einstellung und Präsenz rechnet sich Ole Andersen durchaus Zählbares aus. Das Vorspiel um 17.40 Uhr bestreitet die Bundesliga A-Jugend gegen die SG Pforzheim/Eutingen.
Tore SG: Trodler 16/8, Zank 5, Wenning 3, Snadu 2, Bing 1, Hirling 1, Rascher 1