12.Spieltag SG H²Ku Herrenberg - HSG Konstanz

  • Von der SG-Homepage:
    Das Thema Ausfälle wird zur Endlosschleife
    Handballszene: Bei Marcel Kohler bestätigt sich der Verdacht Kreuzbandriss - Auch Tremmel fällt aus

    ZoomEine Verletzung nach der anderen: Die schlechten Nachrichten für Trainer Stephan Christ (links) und den sportlichen
    Leiter Kai Wohlbold wollen nicht abreißen GB-Foto (Archiv): Schmidt An so eine Serie von schweren Verletzungen kann sich Kai Wohlbold nicht erinnern. Dabei haben der sportliche Leiter und die weiteren Verantwortlichen der SG H2Ku Herrenberg vor der neuen Saison in der dritten Liga auch unter dem Aspekt der Verletzungs-Vorbeugung zwei Athletik-Trainer verpflichtet.


    Weiterer Nackenschlag - Seit Sonntagnachmittag ist die Verletztenliste des Drittligisten SG H2Ku Herrenberg um einen Namen länger: Rechtsaußen Manuel Tremmel hat sich beim Warmlaufen für das Württemberg-Liga-Spiel seines Stammvereins HC Wernau gegen die zweite Mannschaft der SG H2Ku das linke Knie verdreht. "Ich muss das MRT am Donnerstagmorgen abwarten. Aber die erste Diagnose geht von einer Meniskusquetschung aus", erklärte der Unglücksrabe nach seinem Arztbesuch am Montag verhalten optimistisch. Zwangspause? Sollte sich der Befund bestätigen, mindestens zwei Wochen. Bitter für den bereits gebeutelten Drittligisten. Vor kurzem erst erlitt Rechtsaußen Marcel Kohler im Training eine schwere Knieverletzung. Bei ihm haben sich am gestrigen Dienstag bei einer weiteren Untersuchung die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Kohler wird mit einem Kreuzbandriss mindestens für den Rest der Saison ausfallen. "Damit habe ich gerechnet", meinte Kohler gestern. Mitte Dezember wird er operiert. Für Kai Wohlbold, den sportlichen Leiter und Co-Trainer der SG, reihen sich die Neuigkeiten nahtlos in die Liste der schlechten Nachrichten ein: "Wenn sich Manuels Diagnose bewahrheiten sollte, ist das insofern erfreulich, weil er dann nicht die komplette Runde ausfallen würde. Trotzdem ist das ein weiterer Nackenschlag für uns." Laut Wohlbold soll der neuerliche Ausfall aus eigener Kraft kompensiert werden: "Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schwierig, einen drittligatauglichen Spieler zu finden, der nichts kostet und uns weiterbringt."

    Verletzungsprophylaxe - "In dieser Saison sind wir nun wirklich nicht vom Glück verfolgt", hadert Kai Wohlbold. Auch für den sportlichen Leiter, Co-Trainer und langjährigen Spieler der SG H2Ku Herrenberg ist eine solch gehäufte Anzahl an längerfristigen Ausfällen in einer einzigen Saison ein Novum: "Mit einer schweren Verletzung pro Spielzeit muss man heutzutage fast rechnen. Aber so viel Pech habe ich in den vergangenen sechs, sieben Jahren noch nicht erlebt." Die Kreuzbandrisse von Rückraumspieler Tobias Hold und Rechtsaußen Robin Brandner allerdings sind Altlasten aus der vorangegangenen Runde. Die Ursachen für den in der Vorbereitung aufgetreten Knorpelschaden im Knie des Spielmachers Lars Meyer-Hübner vermuten die SG-Verantwortlichen ebenfalls in der Vergangenheit. Immerhin steht Kreisläufer Simon Geist nach seiner Schulterverletzung und monatelanger Schufterei für das Comeback wieder auf der Platte. Auch Kreisläufer Felipe Soteras-Merz ist nach seinem Mittelfußbruch in der Vorbereitung wieder zurück auf dem Feld. "An der Fitness oder an Fehlbelastungen im Training liegt es nicht", erklärt Wohlbold. Seit Ende Juli setzt die SG in Sachen Verletzungsprophylaxe auf eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitscenter des VfL Herrenberg: Jeweils mittwochs erhalten die Spieler ein unterstützendes und speziell abgestimmtes Athletiktraining. "Außerdem ist die Fitness kein Problem. Wir können in der Schlussphase eines Spiels jederzeit mithalten", stellt der sportliche Leiter klar. Die baldige Winterpause wird sehnlichst erwartet: "Dann werden wir zum Rückrundenstart hoffentlich wieder nahezu vollzählig sein."

  • Der Vorbericht von der SG-Homepage:
    "Der Spitzenreiter kommt – SG H2Ku empfängt Samstag die HSG Konstanz
    Zum Punktspiel der dritten Liga Süd empfängt die SG H2Ku Herrenberg am Samstag (24.11., 20 Uhr) den derzeitigen Spitzenreiter HSG Konstanz. Dem seit sieben Spielen siegreichen Gast vom Bodensee möchte das Team von Coach Stephan Christ ab 20 Uhr einen großen Kampf liefern, um wieder Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu tanken.

    Es sollte alles besser werden in Groß-Umstadt. Doch beim 28:35 am letzten Sonntag gegen einen direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt offenbarten sich wieder alte Fehler. Abstimmungsprobleme in der Abwehr und individuelle Fehler im Torabschluss verhinderten den erhofften Befreiungsschlag im Hessischen.
    Die nächste hohe Hürde wartet auf die Mannen um Kapitän Christian Dürner nun am Samstag in der heimischen Markweghalle. Kein Geringerer als der momentane Tabellenführer HSG Konstanz gibt seine Visitenkarte in Herrenberg ab. Die Mannschaft von Trainer Daniel Eblen reist dabei als klarer Favorit an. Es gibt momentan nicht viele Fakten, die den Hausherren objektiv eine Siegchance einräumen dürften. Da sind natürlich in erster Linie die Tabellenplätze. Volle 13 Platzierungen trennen beide Teams. Zudem verfügt die HSG über die beste Abwehr in der Liga. Argumente, die auf den ersten Blick nicht gerade verheißungsvoll wirken. Zudem haben die Bodenseestaädter gerade einen beeindruckenden Lauf. Nach einem eher holprigen Start mit 4:4 Punkten gelangen dem Gast sieben Siege in Folge, was letztlich der HSG die Tabellenführung einbrachte. Es scheint fast so, als ob das eingespielte Team nach viermal Platz vier in den letzten sieben Jahren in diesem Jahr zum ganz großen Schlag ausholen könnte. Mit Rückraumspieler Matthias Faißt und Neuzugang Gerrit Bartsch (GWD Minden) stehen zudem gleich zwei Spieler in den Top Ten der Torschützenliste.

    Für die SG H2Ku Herrenberg wird es in erster Linie darum gehen müssen, wieder einmal das vorhandene Leistungsvermögen optimal auszuschöpfen. Auch wenn Siege gegen Mannschaften wie zuletzt Horkheim und Friedberg bzw. nun Konstanz schwerer denn je sind, werden Erfolgserlebnisse natürlich trotzdem immer möglich sein. Dafür ist aber zumindest ein bedingungsloser Kampf bis zur letzten Sekunde Grundvoraussetzung. Ein positiver Aspekt zum Spiel sollte aber nicht unerwähnt bleiben. Gegen die HSG Konstanz ist die SG H2Ku Herrenberg in heimischer Halle seit über sechs Jahren ohne Niederlage. Im September 2006 gewannen die Gäste vom Bodensee letztmals in Herrenberg, damals mit 29:27.
    Veränderungen im Team sind für den Samstag kaum zu erwarten. Nachdem Felipe Soteras-Merz wieder zur Mannschaft gestoßen ist, dauert es bei den anderen Langzeitverletzten noch eine Weile bis zum Wiedereinsatz. Dies trifft natürlich in erster Linie auf Marcel Kohler zu, der sich erst vor zwei Wochen schwer verletzte. Die Spieler, die Stephan Christ letztendlich auf das Parkett schicken wird, müssen alles versuchen, den Funken vom Parkett auf die Ränge überspringen zu lassen. Vielleicht ist dann in einer Hexenkessel-Atmosphäre eine Überraschung und der ersehnte Befreiungsschlag möglich.

    Und noch ein Vorbericht von heute aus dem Gäuboten:
    24.11.2012
    "Wir müssen kämpfen bis zum Umfallen"
    Handball: SG H2Ku Herrenberg empfängt heute den Drittliga-Tabellenführer HSG Konstanz

    ZoomDie SG-Deckung soll gegen Konstanz nicht noch einmal wie ein zahnloser Tiger agieren GB-Foto (Archiv): Schmidt Der Spitzenreiter kommt. Heute Abend erwartet Drittligist SG H2Ku Herrenberg den aktuellen Tabellenführer HSG Konstanz (20 Uhr) in der Markweghalle. "Wir müssen kämpfen bis zum Umfallen", prophezeit H2Ku-Coach Stephan Christ.

    Sven Gruber

    Während die Heimsieben momentan im Formtief steckt, reisen die Gäste nach sieben Siegen in Folge mit breiter Brust an. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen der beiden Kontrahenten nicht sein: Stolze 13 Tabellenplätze trennen die SG H2Ku Herrenberg und die HSG Konstanz. Die Hausherren um Trainer Stephan Christ gehen mit der Bürde von zuletzt drei Niederlagen in Folge und für alle Beteiligten enttäuschenden Leistungen in die Partie. Aktuell stehen die Hausherren auf Rang 14 - und damit auf einem Abstiegsplatz.

    Die Gäste dagegen reiten nach stolzen sieben Siegen in Serie auf einer beeindruckenden Erfolgswelle. Das erfahrene und eingespielte Team von Coach Daniel Eblen mischt seit dem Abstieg aus der zweiten Liga in der Saison 2003/04 immer wieder vorne in der dritten Liga mit. Zu mehr als Platz vier hat es seitdem in der Endabrechnung zwar nicht gereicht. In dieser Runde allerdings könnten die Konstanzer zum großen Wurf ansetzen. Nach der Erfolgsgeschichte der vergangenen Wochen steht die HSG aktuell ganz oben.

    Jüngstes "Opfer" der HSG-Handballer vom Bodensee waren die starken Aufsteiger TV Germania Großsachsen (30:23) und die HSG Nieder-Roden (27:22). Auch der TSB Heilbronn-Horkheim (27:21) bekam von den Konstanzern bereits eindrucksvoll seine sportlichen Grenzen aufgezeigt. Grundpfeiler der gegnerischen Stärke ist die mit 256 Gegentreffern derzeit beste Abwehr der dritten Liga. Auch offensiv halten die Konstanzer zahlreiche Trümpfe in der Hand. In Rückraumspieler Matthias Faißt und Neuzugang Gerrit Bartsch (GWD Minden) tauchen gleich zwei Spieler unter den momentan zehn besten Torschützen in der Süd-Staffel auf.

    Die Rollen vor dem Spiel scheinen also klar verteilt. Die SG H2Ku ist in eigener Halle lediglich krasser Außenseiter. Weshalb Trainer Stephan Christ unmissverständlich sagt: "Wir müssen kämpfen bis zum Umfallen. Sonst sind wir chancenlos." Besonders gegen Horkheim (28:36) und Friedberg (24:38) bekam seine Mannschaft ihren mitunter mangelnden Einsatzwillen deutlich vor Augen geführt. Und präsentierte sich in Abwehr und Angriff alles andere als konkurrenzfähig. "In der Offensive haben wir teils haarsträubende Fehler produziert", listet der H2Ku-Coach auf. Zu den leichtfertig verworfenen Chancen gesellten sich regelmäßig fast hergeschenkte Bälle nach Abspiel- oder Schrittfehlern. Zudem strahlte die H2Ku-Offensive deutlich zu wenig Torgefahr aus, weil die absolute Laufbereitschaft fehlte. "Aber genau das macht ein Team unberechenbar und erfolgreich", erklärt Christ, "indem es die gegnerische Abwehr in Bewegung versetzt, Lücken reißt, in die es dann stoßen kann. So werden Abschlüsse vorbereitet."

    Die Enttäuschung ist überwunden

    Immerhin: Am vergangenen Wochenende konnte der Coach bei der 28:35-Auswärtsschlappe beim TV Groß-Umstadt leichte Fortschritte in dieser Hinsicht ausmachen. Trotz allem brach die hohe Fehlerzahl letztendlich dem Gäuteam sportlich erneut das Genick. Zu allem Überfluss krankte es in der Defensive, die Deckung präsentierte sich besonders in Eins-gegen-eins-Duellen wie ein zahnloser Tiger: In den ersten 30 Minuten hatte die Christ-Truppe bereits in 22 Zweikämpfen den Kürzeren gezogen. "Daran haben wir unter der Woche intensiv gearbeitet und werden noch weiter daran arbeiten", berichtet der H2Ku-Trainer. Er hat im Training eine positive Aufbruchstimmung wahrgenommen. "Jetzt müssen wir die guten Trainingseindrücke auch im Spiel bestätigen. Jedenfalls ist die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende überwunden", blickt Christ selbstbewusst nach vorne. Einzig beim angeschlagenen Kapitän Christian Dürner (Oberschenkelprellung) steht noch ein großes Fragezeichen hinter einem Einsatz. Er konnte in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren. Kreisläufer Patrick Rentschler dagegen hat seine Grippe überstanden. Auf ihn und Simon Geist dürfte auf der zentralen Abwehrposition Schwerstarbeit zukommen.

    Vielleicht können die SG-H2Ku-Akteure mit einem frenetischen Publikum im Rücken die Überraschung schaffen? Vielleicht bleibt den Hausherren bei ihrem schweren Unterfangen gegen die Gäste auch das Gesetz der Serie treu? Seit September 2006 (27:29) hat die SG H2Ku Herrenberg gegen die HSG kein Spiel mehr in eigener Halle mehr verloren. So oder so. "Wir haben uns richtig viel vorgenommen und können ohne Druck aufspielen", erklärt Trainer Stephan Christ und ergänzt: "Wichtig ist, dass alle füreinander kämpfen. Zu verlieren haben wir jedenfalls gegen die HSG nichts."

    Einmal editiert, zuletzt von hsgjojo (24. November 2012 um 23:06)

  • Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz ist zu Gast beim Angstgegner

    Die HSG Konstanz spielt bei der SG H2Ku Herrenberg, bei der das Team von Daniel Eblen zuletzt 2006 gewinnen konnte.

    SG H2Ku Herrenberg – HSG Konstanz (Samstag, 20 Uhr). – Im Gegensatz zur HSG Konstanz gibt es seit geraumer Zeit für die Spielgemeinschaft Haslach-Herrenberg Kuppingen wenig zu feiern: Im Zuge der Ligareform stieg die SG zunächst aus der 2. Bundesliga ab. Dann verabschiedete sich nach einer eher durchwachsenen Drittliga-Saison Axel Kromer als Coach, heuerte beim Bundesliga-Aufsteiger TV Neuhausen als sportwissenschaftlicher Berater an und wurde bald darauf als Co-Trainer der Junioren-Nationalmannschaft unter Markus Bauer vorgestellt. Schließlich kündigte das Management an, die Handballer der SG H2Ku müssten in Zukunft den Gürtel enger schnallen, die nun, nach gut einem Drittel der Saison, den drittletzten Tabellenrang belegen, ein Abstiegsplatz. Momentan wird Cheftrainer Stephen Christ sein in der Sommerpause angetretenes Erbe wahrscheinlich kaum geneidet, zumal sich großes Verletzungspech wie ein roter Faden durch die Runde zieht.

    „In dieser Saison sind wir wirklich nicht vom Glück verfolgt“, hadert daher auch Kai Wohlbold, in den sportlichen Betreuerstab der Gastgeber gewechselte Integrationsfigur der Herrenberger mit dem Schicksal. Denn wenngleich sich die Kreuzbandrisse von Rückraumspieler Tobias Hold und Rechtsaußen Robin Brandner noch vergangene Saison ereigneten und wohl auch der bei Spielmacher Lars Meyer-Hübner diagnostizierte Knorpelschaden unter der Rubrik Altlast einzuordnen ist – die beiden neuerlichen Knieverletzungen der Rechtsaußen Nummer drei und vier, Marcel Kohler und Manuel Tremmel, hinterlassen angesichts der sich erst langsam wieder in den Spielalltag zurücktastenden Felipe Soteras-Merz und Simon Geist deutliche Spuren im Spiel der SG H2Ku.

    „Das ist dann natürlich schon eine schwierige Situation, wenn nach dem Rückzug der ehemaligen Führungsspieler ausgerechnet die nachrückenden jungen Leute, die in die Fußstapfen treten könnten, verletzt ausfallen“, sagt Daniel Eblen. Der HSG-Coach kennt aus der Vergangenheit das Thema Verletzungspech zur Genüge und weiß sein Glück zu schätzen, dass sich außer dem schon vergangenen Samstag mit getapter Wurfhand auflaufenden Sebastian Groh und dem nach wie vor an seiner Sprunggelenkverletzung laborierenden Marc Hafner die Zipperlein im Kader im beherrschbaren Rahmen bewegen. „Aber auch unter der gegebenen personellen Situation stoßen wir beispielweise mit Christian Dürner, Valentin Hörer oder auch Torhüter Tobias Barthold auf Akteure, die jedem Gegner an einem guten Tag das Leben schwer machen“, sagt Eblen. Er deutet die auf der Homepage der SG H2Ku veröffentlichte Forderung nach zumindest bedingungslosem Kampf bis zur letzten Sekunde durchaus richtig: „Herrenberg war für uns schon immer ein sehr unangenehmer Gegner. Ich kann mich nur daran erinnern, dass wir uns der Markweghalle immer sehr schwer getan haben!“ Und tatsächlich: In den Annalen findet sich der letzte Auswärtserfolg der Konstanzer Handballer in Herrenberg im Jahr 2006

  • Endstand 25:25 (11:13)
    Das zeigt einfach wieder die Ausgeglichenheit der Liga.
    Und die HSG ist endlich die ihr zuletzt aufgebürdete Favoritenrolle los, da Friedberg und Horkheim in Herrenberg hohe Siege landeten und auch an diesem Wochenende wieder klar siegten!

    KHS, erkläre uns mal aus deiner Sicht, was da in den letzten 13 Minuten los war?
    Aus dem Live-Ticker:
    Spielverlauf:
    59:06 (25:25) Tor durch ANr. 3 Hörer, Valentin ( SG H2Ku Herrenberg ).
    58:23 (24:25) 7-Meter-Tor durch ANr.15 Krämer, Ingo ( SG H2Ku Herrenberg ).
    54:36 (23:25) Tor durch ANr. 7 Hafner, Marc ( HSG Konstanz ).
    52:26 (23:24) Team-Timeout HSG Konstanz
    52:18 (23:24) Tor durch ANr. 3 Hörer, Valentin ( SG H2Ku Herrenberg ).
    52:07 (22:24) 7-Meter-Versuch durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    51:10 (22:24) Tor durch ANr.15 Krämer, Ingo ( SG H2Ku Herrenberg ).
    50:20 (21:24) 7-Meter-Tor durch ANr.15 Krämer, Ingo ( SG H2Ku Herrenberg ).
    50:20 (20:24) ANr. 9 Flockerzie, Simon ( HSG Konstanz ) erhielt eine Zeitstrafe.
    50:00 (20:24) ANr. 3 Mittendorf, Kai ( HSG Konstanz ) erhielt eine Zeitstrafe.
    49:55 (20:24) Tor durch aNr.18 Rentschler, Patrick ( SG H2Ku Herrenberg ).
    49:02 (19:24) 7-Meter-Tor durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    48:14 (19:23) Tor durch ANr. 9 Schmiederer, Eike ( SG H2Ku Herrenberg ).
    47:49 (18:23) Tor durch aNr.18 Rentschler, Patrick ( SG H2Ku Herrenberg ).
    47:09 (17:23) Tor durch ANr. 6 Bartsch, Gerrit ( HSG Konstanz ).

  • Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz strauchelt, fällt aber nicht


    Konstanz gibt in Herrenberg einen Punkt ab. Eblen-Team bleibt aber an der Tabellenspitze

    Handball3. Liga

    SG H2Ku Herrenberg

    HSG Konstanz

    25:25 (11:13)

    Die SG H2Ku Herrenberg schaffte als Tabellendrittletzter, was Hochdorf oder der TV Germania Großsachsen beim Gipfeltreffen vor 14 Tagen vergeblich versucht hatten – sie stellte der HSG Konstanz beim 25:25-Unentschieden ein Bein, unterbrach die seit dem fünften Spieltag Ende September andauernde Siegesserie der Konstanzer Handballer und ließ damit Balingen, Friedberg, Heilbronn-Horkeim und die HSG Konstanz an der Tabellenspitze erneut enger zusammenrücken.

    „Herrenberg wollte es einfach wissen. Da sind wir auf einen absolut entschlossen zu Werke gehenden Gegner getroffen. Und bei uns schien es phasenweise, als sei noch nicht völlig klar, dass man als Tabellenführer immer zu den Gejagten zählt. Gegen den Spitzenreiter versucht doch jede Mannschaft, über sich hinaus zu wachsen!“, klang ein wenig Unverständnis ob des Spielverlaufs aus den Worten des Konstanzer Trainers Daniel Eblen. Schließlich sah seine Mannschaft Mitte der zweiten Hälfte mit dem 17:23 (48.) des hauptsächlich von Linksaußen agierenden Gerrit Bartsch wie der sichere Sieger aus, um sich dann in der Schlussminute doch noch den Ausgleichstreffer durch einen der Routiniers im Trikot der Gastgeber, Valentin Hörer, einzufangen. „Da wurde dann doch deutlich, dass wir einfach nicht routiniert genug sind, einen solchen Vorsprung ruhig über die Zeit zu bringen“, so der Konstanzer Coach, der nach dem ebenfalls durch Valentin Hörer erzielten 23:24-Anschlusstreffer (53.) versucht hatte, mittels einer Auszeit den doppelten Punktgewinn noch zu retten.

    „Da ist dann die Halle nochmals aufgewacht und hat die Heimmannschaft gepusht!“, sagte Eblen, der sich von dieser Auszeit allerdings mehr als den 25. Treffer durch Marc Hafner zum 23:25-Zwischenstand (55.) erhofft hatte. „Es ist natürlich schon enttäuschend, die Punkte noch teilen zu müssen. Aber letztlich kann man sich auswärts gegen eine Mannschaft wie Herrenberg auch über ein Unentschieden nicht beklagen“, versuchte Eblen der Situation dann aber doch auch eine positive Seite ab zu gewinnen. „Vielleicht haben wir diese Saison auch in der Deckung schon bessere Spiele gemacht. 25 Gegentore zu bekommen, ist aus meiner Sicht jedoch durchaus zu verkraften, zumal wenn man die Tempogegenstöße abzieht, die wir zum Teil selbst eingeleitet haben“, missfiel dem Konstanzer Übungsleiter in der Schlussviertelstunde vor allem das Abschlussverhalten seiner Angriffsreihe. „Da wurden die Chancen gegen die zugegeben sehr ungemütliche 3:2:1-Abwehrformation der Gastgeber nicht mehr geduldig herausgespielt sondern viel zu früh der Abschluss gesucht!“

    Hinzu kamen beim Stand von 20:24 (50.) zwei Zeitstrafen binnen 20 Sekunden gegen Simon Flockerzie und Kai Mittendorf, welche Herrenberg eiskalt zu drei Toren nutzte, während auf Konstanzer Seite nur ein verschossener Strafwurf beim 22:24 (53.) notiert wurde. Da darüber hinaus der mit acht Treffern herausragende SG-Spieler Ingo Krämer sich nach seinem vergebenen Strafwurf kurz nach der Pause doch als sicherer Vollstrecker von der Siebenmeter-Marke entpuppte, sicherte sich der Gastgeber dank seiner kämpferischen Einstellung einen ganz wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf, Oesterle, Groh (3), Bartsch (8/3), Hafner (2), Meiners, Flockerzie (1), Schoch, Faißt (8), Schatz (3/3), Geßler, Bruderhofer.