Samstag 14.4.2012, Beginn: 20.00 Uhr
Heinrich - Beck - SH Hirschberg, Hölderlinstr. 24, 69493 Hirschberg-Leutershausen
25. Spieltag SG Leutershausen - HSG Konstanz
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Die Schirris zum Spiel:
Lier / Lier
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Quelle: HP Leutershausen
12. April 2012
Die SG Leutershausen geht in die finale Phase der 3. Liga Süd// (rk) Drei Wochen Osterpause sind vorbei – jetzt geht es noch einmal in die Vollen: In der 3. Handball-Liga Süd geht die Saison in die entscheidende Phase. An sechs Spieltagen sind noch 12 Punkte zu vergeben. Die SG Leutershausen führt die Tabelle mit neun Punkten vor Verfolger TSB Horkheim an – und hat damit die besten Chancen, die Meisterschaft in der Liga zu holen und in die eingleisige 2. Liga aufzusteigen.
Theoretisch könnte es bereits an diesem Spieltag zu einer Sensation kommen: Gewännen die „Roten Teufel“ ihr Heimspiel gegen die HSG Konstanz und würde Horkheim zu Hause gegen Köndringen-Teningen, den Dritten der Tabelle, nur Unentschieden spielen, dann wäre die Runde gelaufen und Leutershausen fünf Spieltage vor Saisonende bereits uneinholbar an der Spitze. Dem Team von der Bergstraße sind in diesen Gedankenspielen aber noch zu viele Konjunktive, „hätte“, „wäre“ und „wenn“ verbaut. Denn dass Horkheim zu Hause einen oder gar beide Punkte abgibt, ist nicht sehr wahrscheinlich. Und auch das Heimspiel gegen Konstanz ist für die SGL alles andere als bereits gewonnen. Die HSG belegt den vierten Tabellenrang nicht von ungefähr; zuletzt rangen die Südbadener vom Bodensee Heilbronn-Horkheim ein 24:24-Remis ab.
„Natürlich haben wir uns in der Mannschaft über die Tabellensituation unterhalten“, sagt SGL-Mittelmann Jochen Geppert, „aber das ist nur zweitrangig. Wir wissen, dass wir noch zwei Siege brauchen, um sicher und aus eigener Kraft Meister zu werden. Diese Siege wollen wir schnell holen. Darauf ist alles ausgerichtet.“ Die Art, wie er das sagt, lässt darauf schließen, dass die „Roten Teufel“ es ernst meinen mit dem Endspurt. Die Woche vor Ostern setzte die Mannschaft daran, die körperliche Fitness nach der Pause ans obere Limit zu fahren; in dieser Woche arbeitete Trainer Holger Löhr dann vor allem wieder an der handballerischen Finesse. Zum ersten Mal seit November konnte er dabei auf volle Mannstärke bauen, nachdem Matthias Conrad und Philipp Müller aus der Reha in den Kader zurückgekehrt sind. Einzig Sebastian Brehm ist damit noch außer Gefecht, der in dieser Saison aufgrund seiner langwierigen Kreuzbandverletzung noch gar nicht zum Einsatz kam.
Die SG Leutershausen geht also unter guten Voraussetzungen in die letzte Phase der Runde in der 3. Liga Süd. Am Samstag hat sie die Chance, den ersten Matchball für den Aufstieg vorzubereiten.
Info | Heimspiel: SG Leutershausen – HSG Konstanz. Samstag, 14. April, 20 Uhr. Heinrich- Beck-Halle, Leutershausen.
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Vor ein paar Wochen hatte ich mich auf dieses Duell gefreut, um zu sehen, wie sich die aufstrebende HSG beim Mesiter verkauft. Aber mit den Ausfällen im Rückraum und in der Abwehr dürfte wohl nichts zu erben sein.
KHS, gibt es einen Live-Ticker
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Vor ein paar Wochen hatte ich mich auf dieses Duell gefreut, um zu sehen, wie sich die aufstrebende HSG beim Mesiter verkauft. Aber mit den Ausfällen im Rückraum und in der Abwehr dürfte wohl nichts zu erben sein.
KHS, gibt es einen Live-Ticker
Ich denke ja

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Quelle: Südkurier
„Natürlich juckt es in den Fingern“
Wahrscheinlich wird der gesperrte Oliver Junker (am Ball) nicht mit seiner HSG Konstanz nach Leutershausen fahren können. „Ich werde aber auf jeden Fall mit der Mannschaft mitfiebern“, verspricht der Rückraumspieler.
Als er richtig gut drauf war, sah Oliver Junker im Spiel gegen Horkheim die Rote Karte. Im SÜDKURIER spricht der gesperrte Rückraumspieler über die Partie beim Spitzenreiter Leutershausen
Sie sind gesperrt und müssen derzeit zuschauen. Juckt's in den Fingern?
Prinzipiell natürlich schon. Ich werde gut fünf bis sechs Wochen ohne Wettkampfpraxis sein, und bis man nach dieser Zeit wieder Tritt gefasst hat, ist die Saison fast rum. Aber ich kann's nicht ändern; die Schiedsrichter haben das so entschieden und jetzt muss ich das einfach, so wie's ist, akzeptieren.
Kommen wir nochmals zurück auf die Rote Karte. Es war eine pure Energieleistung, die Sie in der Endphase der Partie gegen Horkheim abgeliefert haben. War im entscheidenden Moment die Regelwerksänderung nicht präsent?
In diesem Moment denkt man nicht lange darüber nach, was die Konsequenzen eines Eingreifens sein könnten. Da will man nur noch den Punkt retten! Vor der Änderung der entsprechenden Vorschrift war das gang und gäbe; aber ich glaube, es ist immer noch wichtiger, den Punkt zu retten, selbst auf die Gefahr hin, dann ein Spiel pausieren zu müssen. Aber vor dem Hintergrund der Regeländerung war die Rote Karte natürlich berechtigt.
Im Spiel gegen Horkheim hat jeder gesehen, wie wichtig Sie für die HSG Konstanz sind. Dabei hatten Sie sich zum Ende der vorigen Saison schon verabschiedet, ehe Sie reaktiviert wurden. Wie lange geht das in dieser Spielklasse als Stand-by-Spieler?
Schwierig zu sagen, das muss ich erst einmal abwarten, die Erfahrung konnte ich noch nicht machen. Klar ist aber, dass ich diese Runde natürlich davon profitiere, fast die gesamte Vorbereitung mitgemacht zu haben. Und auch nach meinem Berufseinstieg Anfang der Saison, konnte ich häufig noch zweimal die Woche trainieren. Das tendiert inzwischen allerdings mehr in Richtung ein bis null Mal und schon mit meiner Verletzung zwischendrin hab' ich deutlich gemerkt, dass es wesentlich schwieriger ist, sich wieder heran zu kämpfen. Ich gehe davon aus, dass für die kommende Saison, für die ich die Vorbereitung dann ganz sicher nicht im notwendigen Umfang werde mitmachen können, es deutlich spürbar werden wird. Dann geht's sicherlich keine 60 Minuten mehr sondern einfach ein paar Minuten weniger. Solange ich allerdings noch ein bisschen helfen kann und mir das Ganze so viel Spaß macht, bleibe ich aber gerne dabei.
Wie lange darf die HSG Konstanz noch auf Ihre Unterstützung zählen?
Ich hab' jetzt schon seit über einer Saison mit unserem Präsidenten Otto Eblen das Abkommen, solange es zeitlich machbar ist, werde ich auch weiter zur Verfügung stehen, sofern ich helfen kann. Aber es wird wahrscheinlich auch Zeiten geben, in denen ich mehrere Wochen am Stück nicht trainieren kann und dann wird's sicherlich nicht sinnvoll sein. Das wäre auch unfair gegenüber denjenigen, die die Woche über voll trainieren, wenn ich auflaufe. So werden wir über meine Einsätze mehr und mehr spontan entscheiden.
Sind Sie sind trotz Sperre eventuell auch am Samstag beim Auswärtsspiel in Leutershausen dabei?
Momentan gibt's noch ein, zwei Dinge von denen es abhängt, ob ich mit nach Leutershausen fahren kann. Augenblicklich sieht's eher nicht danach aus, aber ich werde auf jeden Fall mit der Mannschaft mitfiebern und über die Zwischenstände informiert sein.
Was braucht es, um diese Mannschaft zu schlagen, die ja nun die zweite Saison hintereinander die Staffel dominiert und ja eigentlich als Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststeht?
Das sind schon alles sehr gute Einzelspieler, die hervorragend miteinander harmonieren. Genau das macht Leutershausen in meinen Augen aus: Es gibt nicht einzelne überragende Spieler, auf die man sich als Gegner konzentrieren kann, sondern der Trainer Holger Löhr hat es geschafft, diese Einzelspieler zu einem ganz kompakten Gefüge werden zu lassen, welches nur schwer zu überwinden ist. Also braucht's aus unserer Sicht einen sehr guten Tag wirklich aller Spieler, ein bisschen Glück und natürlich den Glaube daran, auch gegen den Tabellenführer bestehen zu können.
Was ist Ihr persönlicher Ausblick für die kommende Saison: Noch mal ganz oben mitspielen mit der Mannschaft, vielleicht auch nur von der Bank für jeweils zehn, fünfzehn Minuten pro Spiel?
Da haben wir uns jetzt noch keine Gedanken gemacht, aber ich glaube, wir werden von der Besetzung her kommende Saison sicher nicht schlechter werden. Ich hoffe im Gegenteil, dass wir uns noch weiter verbessern können durch unsere zurückkehrenden Rekonvaleszenten wie gerade David Twardon im rechten Rückraum, die Neuzugänge und natürlich Matthias Stocker, dem wir alle wünschen, dass er rechtzeitig fit wird. Und dann ist klar, dass wir nicht schlechter abschneiden wollen als diese Saison. Wo's dann letztlich hinläuft, ist aber schwer zu sagen, da es einfach zu viele Variablen gibt, um planen zu können, ganz oben mitzuspielen. Aber wozu wir fähig sind, wenn wir komplett sind und uns diese Begeisterung trägt – das hat man in der noch laufenden Runde schon mehrfach gesehen!
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Da der Ticker auf der HSG-Seite nicht funktioniert, gibt es die Zwischenresultate hier:
10. Minute: 4:4
16. Minute: 10:5 Auszeit HSG
20. Minute: 11:7
Die HSG schlägt sich bisher beim Tabellenführer ganz anständig ohne Junker und Faißt!Halbzeit: 15:11
Torschützen: Schatz 5/4, Geßler 2, Eblen 1, Flockerzie 1, Schoch 1, Bruderhofer 1 -
Da der Ticker auf der HSG-Seite nicht funktioniert, gibt es die Zwischenresultate hier:
10. Minute: 4:4
16. Minute: 10:5 Auszeit HSG
20. Minute: 11:7
Die HSG schlägt sich bisher beim Tabellenführer ganz anständig ohne Junker und Faißt!Halbzeit: 15:11
Torschützen: Schatz 5/4, Geßler 2, Eblen 1, Flockerzie 1, Schoch 1, Bruderhofer 1und wie gehts weiter



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so geht oder ging es weiter



Endstand 33:26 etwas zu hoch verloren, aber eigentlich ganz in Ordnung
Glatt 1-42, Marques 43-60, Groh 1, Eblen 2, Hafner 2, Flockerzie 6/1, Schoch 1, Faißt 2, Schatz 7/4, Babik 1, Geßler 3, Bruderhofer 1, Mittendorf
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... und weil Horkheim heute verloren hat, steht nun fest:
die SGL ist Meister und somit Aufsteiger in die 2. BundesligaHerzlichen Glückwunsch !!!
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Dass Horkheim verliert hatte ich nicht erwartet, aber mir soll's recht sein.
Ein herzlicher Glückwunsch nach Leutershausen! Das war eine beeindruckende Saison, die verdientermaßen mit dem Aufstieg gekrönt wird.Nun hoffe ich, dass Leutershausen sich in der kommenden Saison in der zweiten Liga halten kann. Mich würde es jedenfalls sehr freuen, und ab und an werde ich sicher mal vorbei schauen.
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Quelle: Südkurier online
Am Ende fehlt die Kraft
Personell geschwächtes Rumpfteam der HSG Konstanz verliert beim designierten Meister SG Leutershausen klar mit 26:33Handball3. Liga
SG Leutershausen
HSG Konstanz
33:26 (15:11)
Trotz bester Vorsätze konnte die HSG Konstanz den zielsicher auf Titelkurs segelnden Gastgeber Leutershausen nicht vom Kurs abbringen. Nachdem sich Mannschaftskapitän Matthias Faißt trotz noch nicht völlig überstandener Verletzung zu Kurzeinsätzen bereit erklärt hatte und auch Tobias Eblen auf die Zähne biss, stellte sich die personelle Situation im HSG-Rückraum unter den Augen des trotz seiner Sperre mit angereisten Oliver Junker zwar nicht ganz so kompliziert dar, wie zunächst erwartet, an Durchschlagskraft mangelte es aber dennoch.
„Stefan Bruderhofer hat hier natürlich einen äußerst schweren Stand gehabt, da sich die Abwehr von Leutershausen völlig auf ihn konzentrieren konnte“, sagte der nach seinen gesundheitlichen Problemen wieder auf die Bank zurückgekehrte Trainer Daniel Eblen. Er wertete den Auftritt seines Nachwuchsmannes im linken Rückraum gleichwohl als gewinnbringend. Denn auch wenn sich der von seiner Spielanlage eher als „Shooter“ einzuordnende Bruderhofer am Ende mit einem Treffer begnügen musste, stand er erstmals diese Saison über fast die komplette Spielzeit auf dem Parkett und versuchte Raum für seine Mitspieler zu schaffen. „Er hat sicherlich am meisten von der Situation in diesem Spiel profitiert“, lobte ihn Eblen, freute sich aber auch über das vor allem in der Deckung gezeigte Engagement der gesamten Mannschaft während der 60 Minuten. Allerdings darf man sich „so gut wie keinen technischen Fehler, keinen Fehlpass und keinen Fehlwurf leisten, wenn man mit dem uns heute zur Verfügung stehenden Kader gegen die Routiniers der SG Leutershausen gewinnen will“, so der Konstanzer Coach.Und das war lediglich in der Anfangsphase der Fall, als die Kräfte noch da waren und die Taktik, immer wieder mit Übergängen von den Außenpositionen dann am Kreis die Lücke für den Abschluss zu finden, für die Gastgeber eine Überraschung darstellte. „Immerhin haben wir darüber im gesamten Spiel doch sechs Strafwürfe herausgeholt, von denen auch fünf verwandelt wurden“, sagte Eblen, der sich endlich auch einmal wieder die Quote von der Siebenmeter-Marke freuen durfte.
Dass das 5:5 (12.) aus der Anfangsphase nur eine Momentaufnahme sein würde, wurde allerdings spätestens mit dem Zwischenspurt der Gastgeber zum 11:5 (19.) deutlich. Daniel Eblen versuchte diesen Lauf mit einer Auszeit zu bremsen, was mit dem 15:11-Zwischenstand beim Seitenwechsel zumindest ansatzweise klappte. Genauso gelang es dann im zweiten Durchgang, den zwischenzeitlich beim 20:13 (38.) und 26:19 (45.) doch deutlich gewordenen Vorsprung Leutershausens wieder auf 29:25 (56.) einzudämmen. In der Endphase schwanden dann die Kräfte und der designierte Meister sicherte sich per Kempa-Trick einen standesgemäßen 33:26-Heimsieg gegen die personell gehandicapten Konstanzer.
HSG Konstanz: Glatt, Marques (Tor); Babik (1), Bruderhofer (1), Eblen (2), Faißt (2), Flockerzie (6/1), Gessler (3), Groh (1), Hafner (2), Mittendorf, Schatz (7/4), Schoch (1). -
[quote='khs',und wie gehts weiter

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Bin irgendwie nicht mehr ins Forum gekommen!
War aber doch eine anständige Leistung der HSG beim Meister! Wenn man die 0:6 Serie von 5:5 auf 5:11 ausklammert, war die HSG sogar 53 Minuten lang gleichwertig

Glückwunsch nach Leutershausen zum Aufstieg und bleibt recht lang oben, damit es in der 3. Liga endlich mal wieder spannend wird!

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Hier der Bericht von der SG-Homepage:
" 14. April 2012
Die SG Leutershausen gewinnt gegen die HSG Konstanz 33:26 (15:11)// (rk) Die “Roten Teufel” haben am Samstag Abend die Voraussetzungen für den ersten “Matchball” geschaffen: Nach dem 33:26 gegen die HSG Konstanz in eigener Halle fehlt nun nur noch ein Sieg zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die 2. Liga.
Beim Gastspiel des Tabellenvierten vom Bodensee lief für die Hausherren über weite Strecken fast alles nach Plan. Zwar holte die SGL erst nach gut 13 Minuten zum ersten Mal die Führung (6:5), baute sie dann aber gleich so weit aus, dass Konstanz nicht mehr gefährlich nah aufholen konnte. Bis zur 19. Minute führte Leutershausen bereits 11:5. „Zunächst ist es unserer Abwehr ganz gut gelungen, den Angriff der SGL in Schach zu halten. Aber wir mussten doch auch einige Rückraumspieler verzichten, das hat sich bemerkbar gemacht“, sagte HSG-Trainer Daniel Eblen. Dagegen konnte Leutershausens Coach Holger Löhr erstmals seit November wieder aus dem Vollen schöpfen, aber auch das hatte seine Tücken: „Wir waren noch nicht wieder hundertprozentig eingespielt, deswegen ist die ein oder andere Aktion daneben gegangen.“ Alles in allem aber war er mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: „Konstanz ist eine äußerst ernst zu nehmende Mannschaft. Den vierten Platz hat sie sich ganz zu Recht erkämpft, und wir haben heute wieder mehr als einmal gesehen, wie eng die Leistungsdichte in unserer Liga ist. So ein Spiel muss man erst einmal gewinnen.“
Einen gebührenden Anteil daran hatte beispielsweise SGL-Torwart Alexander Hübe, der gleich zu Beginn der Partie mit einigen Paraden der Konstanzer Offensive den Schneid abkaufte. Freude machte auch Simon Spilger mit einem „schlumpfigen“ Torfestival in der ersten Halbzeit: Fünf Mal traf er in den ersten 22 Minuten über die rechte Seite, varianten- und trickreich. Sein sechster Treffer war in der 60. Minute denn auch der letzte im gesamten Spiel, die Krönung einer sehenswerten Leistung: Ein lupenreiner Kempa-Trick begeisterte die gut 800 Zuschauer in der Heinrich-Beck-Halle.
Überhaupt sahen sie ein unterhaltsames Handball-Spiel. Beide Mannschaften gingen intensiv und konzentriert zur Sache. Die SGL war über die gesamte Distanz und trotz ihrer zwischenzeitlich hohen Führung immer auf der Hut. Selbst beim Stand von 26:19 – der höchsten Führung – nach gut einer dreiviertel Stunde ließ sie sich nicht dazu hinreißen, die Zügel zu sehr schleifen zu lassen. Dazu war selbst die geschwächte Konstanzer Mannschaft immer noch zu gefährlich. Und die HSG holte tatsächlich noch einmal bis auf vier Tore auf – 28:24 stand es nach 54 Minuten. Tore durch Gunst, Geppert, Wetzel und Spilger in der Schlussphase ließen aber keinen Zweifel aufkommen, dass die SGL den Sieg nicht mehr aus Hand geben würde.
Durch diesen Sieg hat Leutershausen jetzt fünf „Matchbälle“ zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die zweite Liga. Bei neun Punkten Vorsprung auf Verfolger TSB Horkheim fehlt den Rot-Weißen nur noch ein Sieg in den verbleibenden fünf Spielen, um alles klar zu machen. Die erste Gelegenheit dazu gibt es beim Auswärtsspiel bei der SG Köndringen-Teningen am kommenden Samstag. Die SGL setzt dazu einen Fanbus ein. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der SG Leutershausen unter Telefon 06201/51320 entgegen. Die Meisterschaft wäre außerdem bereits entschieden, sollte am Sonntag Abend (Spielbeginn: 17 Uhr) der TSB Horkheim gegen den Drittplatzierten Köndringen/Teningen Unentschieden spielen oder verlieren.
SG Leutershausen: Hübe, Peribonio, Wetzel (4), Kuch (2), Gunst (6/4), Spilger (6), Häussler (5), Müller (1), Prestel, Volk (4), Geppert (4), Rigterink, Conrad (1)
HSB Konstanz: Glatt, Marques, Mittendorf, Groh (1), Eblen (2), Hafner (2), Flockerzie (6/1), Schoch (1), Faißt (2), Schatz (7/4), Babik (1), Geßler (3), Bruderhofer (1).
7m: SGL 5/4, HSB 6/5
Strafen: SGL 4 Min. / HSB 8 Min.