17.Spieltag TSV Neuhausen/Filder - TSB Heilbronn-Horkheim

  • Das war wohl nix gestern:
    Hier mein Artikel aus der Heilbronner Stimme:

    Horkheimer verlassen am Ende die Kräfte

    Handball - Nach fünf Siegen hat der TSB Horkheim mal wieder ein Spiel verloren. 31:36 stand es gestern am Ende der Drittliga-Partie gegen den TSV Neuhausen/Filder. In der ersten Halbzeit hatte der Tabellenzweite noch dominiert, war aber nur zu einer 20:18-Führung gekommen. In der Endphase gingen den Horkheimern dann die Kräfte aus.

    Bereits vor der Partie war klar, dass es schwer werden würde. Spielmacher Felix Knoll hatte sich beim Abschlusstraining am Donnerstagabend verletzt, ebenso Außenangreifer Valentin Weckerle. Mit zwei Langzeitverletzten war der Kader also auf neun Mann geschrumpft. Knoll saß zwar auf der Bank, konnte aber nicht eingreifen. So mussten die Horkheimer auf ihrer linken Seite komplett durchspielen, hatten keine personellen Alternativen. Sie starteten gut und führten nach sechs Minuten bereits mit 5:2. Dabei präsentierte sich vor allem der Rückraum wurfgewaltig.

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  • Quelle: HP Neuhausen/Filder

    Paukenschlag! MadDogs schlagen Horkheim - 36:31-Heimsieg gegen Tabellenzweiten


    Sicher aus sieben Metern und von Linksußen: Philipp Frey.

    Die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen haben in ihrem ersten Heimspiel 2012 gleich für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Nachdem sie bereits dem Tabellenführer SG Leutershausen die bisher einzige Niederlage zugefügt hatten, musste nun auch deren schärfster Verfolger, der Tabellenzweite TSB Heilbronn-Horkheim, dran glauben und beide Punkte in der Egelseehalle lassen. Vor allem in der zweiten Hälfte waren die MadDogs das bessere Team, auch bedingt durch die nachlassenden Kräfte der Gäste und einen überragend haltenden Felix Schmidl im Kasten. Jetzt können die Filderhandballer ohne Druck zum Auswärtsspiel am Samstag, 28. Januar, 20 Uhr, nach Leutershausen fahren.
    „Glückwunsch an Neuhausen. In der Summe war der Sieg verdient. Wir haben gut begonnen und vorne eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, denn 20 Tore hatten wir dieses Jahr noch nie. Hinten raus hatten wir keine Wechselmöglichkeiten mehr, Neuhausen hat dagegen das Tempo hochgehalten und das sehr gut gemacht. Wir mussten klein beigeben. Dennoch ist unsere Saison bisher sehr gut und hoffentlich können wir nächste Woche gegen Söflingen wieder siegen“, erklärte TSB-Trainer Volker Blumenstein nach Schlusspfiff.
    „Ich muss meinem Kollegen beipflichten, Horkheim ging die Luft aus, weil sie keine Wechselmöglichkeiten mehr hatten. Meinem Team muss ein ein großes Lob aussprechen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo hochgehalten und sehr gut gedeckt. Besonders Jochen Raiser und Felix Schmidl waren in der Abwehr herausragend. Es hat sich wieder gezeigt, dass ein Gegner hier erstmal gewinnen muss. Vorne waren Simon Wohlrabe und Markus Fuchs wichtige Garanten. Außerdem haben wir sehr durchdacht unsere Angriffe vorgetragen und den Sieg absolut verdient, der so nicht zu erwarten war“, zeigte sich TSV-Coach Florian Beck äußerst zufrieden.
    Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus dem Unterland. Sie gingen in Führung, doch Philipp Frey glich postwendend aus. Danach saß jeder der nächsten sechs Angriffe des Tabellenzweiten, während die MadDogs so ihre Probleme hatten und der Rückstand zwischen zwei und drei Toren pendelte. Nach siebeneinhalb Minuten hatte TSV-Trainer Florian Beck genug gesehen und zog dir grüne Auszeitkarte. Doch statt zu verkürzen bekam zuerst Kapitän Markus Fuchs eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe und der TSB baute seinen Vorsprung auf vier Tore aus. Zwei verwandelte Siebenmeter von Simon Wohlrabe, sowie erfolgreiche Abschlüsse von Frey und Daniel Hebisch ließen den Rückstand wieder auf einen Treffer schmelzen. In Doppelter Überzahl gelang schließlich beim 10:10 erstmals wieder der Ausgleich (18.). Anschließend legte Horkheim vor, der TSV zog zweimal nach, ehe sich die Gäste beim 14:17 wieder mit drei Toren absetzen konnten. Erneut schlug die Beck-Sieben mit einer Dreier-Serie zurück und glich aus. Kurz vor der Pause schaffte es das Team aus dem Unterland in Überzahl nochmals einen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Mit 18:20 ging es in die Kabinen.
    Besser aus der Pause kamen erneut die Gäste und setzten sich wieder auf drei Treffer ab. Dies blieb bis zum 21:24 (37.) unverändert. Ab da steigerte sich jedoch die Abwehrleistung, Felix Schmidl war nun besser im Spiel, und auch vorne wurde weiterhin konsequent abgeschlossen. Mit vier Toren in Folge schafften es die MadDogs erstmals mit 25:24 selbst in Führung zu gehen (42.). Horkheim schaffte nochmals den 25:25-Ausgleich, um danach jedoch stets im Hintertreffen zu sein. Über 27:25 bauten die Filderhandballer ihren Vorsprung auf 30:27 aus (49.). Noch gaben sich die Heilbronner-Vorstädter aber nicht geschlagen und waren beim 30:29 wieder dran (52.). Ein von Felix Schmidl gehaltener Strafwurf, der den Ausgleich verhinderte und ein verwandelter Siebenmeter von Philipp Frey ermöglichten wieder eine Zwei-Tore-Führung. Ein letztes Mal schüttelte sich Horkheim und war auf einen Treffer dran, doch danach schwammen die Fälle für den Tabellenzweiten davon. Nur noch ein Tor gelang in den letzten sechs Minuten, dagegen ließ es der TSV gleich fünfmal im TSB-Kasten klingeln.
    Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der TSV in heimischer Halle jedem Gegner das Fürchten lehren kann und die Egelseehalle eine nahezu uneinnehmbare Festung ist. Durch den Sieg bauten die MadDogs den Vorsprung auf ersten Abstiegsplatz wieder auf fünf Punkte aus. Ohne Druck kann das Team von Florian Beck nun zum Spitzenreiter nach Leutershausen reisen und hat dort rein gar nichts zu verlieren.

    TSV Neuhausen – TSB Heilbronn-Horkheim 36:31
    TSV Neuhausen: Hermann, Schmidl, Raiser, Fuchs (8), W. Kroll (4), Eisele (1), Wohlrabe (6/3), Schaaf (2), Stratmann, Hebisch (3), Flechsenhar (4), Frey (8/3).
    TSB Heilbronn-Horkheim: Hirschmann, Honisch, Maurer, Knoll, P. Kroll (8/1), Fähnle (5), Schumacher (6), Prasolov (5/1), Blessing (1), Hau (1), König (5).

    Schiedsrichter: Walter/Weining (Geroldzhofen).

    Zuschauer: 650.

    Zeitstrafen: Fuchs, Stratmann, Flechsenhar; Fähnle, Schumacher, Hau.

    Siebenmeter: 7/6 Wohlrabe scheitert an Honisch; 3/2 Prasolov scheitert an Schmidl.

    Spielverlauf: 0:1 (1.), 1:1 (2.), 1:4 (5.), 4:8 (9.), 6:8 (11.), 8:9 (14.); 10:10 (19.), 12:14 (21.), 14:17 (24.), 17:17 (27.), 18:20 (30.), 18:21 (32.), 25:24 (42.), 25:25 (43.), 27:25 (45.), 30:27 (49.), 30:29 (52.), 33:30 (56.), 36:31 (60.).

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