HSG Wetzlar - Die Hesse komme!

  • Vielleicht mach macht er auch den Kastening und geht zur MT.


    Ob er das bringt? Seine Mutter ist die gute Seele auf der Geschäftsstelle. Die könnte sich dann im Dorf nicht mehr blicken lassen, auch wenn MT-Manager Geerken so eine Art Schwipp-Schwager ist und hier eine interessante personelle Konstellation besteht. Zuzutrauen ist der MT ein Angebot und Interesse in jedem Fall und die Episode Heinevetter dürfte 2023 auch vorbei sein.

  • Interessanter Artikel von der GA zum Thema:

    https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalspo…h-13047698.html

    Die GA sieht, durch den signifikanten Zuschauer-Schwund, die Erstligazugehörigkeit der HSG gefährdet und fasst zusammen:
    ...

    Bei der HSG Wetzlar muss man sich allenfalls fragen, wie lange man sich die Dienste des derzeit wohl besten Rückraum-Linkshänders der Bundesliga, Stefan Cavor (11 Treffer!), noch wird leisten können. Ob ein Till Klimpke (15 Paraden) auf immer und ewig ein Grün-Weißer bleiben kann wie sein Vater. Ob Abwehr-Hirn Olle Forsell Schefvert, der gegen die Magdeburger Asse Marko Bezjak und Michael Damgaard unfassbar klug agierte, nicht in den Fokus anderer Klubs gerät. Ob es das Trainerduo Kai Wandschneider/Jasmin Camdzic, das in diesem Sommer die Qualität der ersten und zweiten Welle enorm verbessert hat, nicht doch einmal woanders hin verschlägt. Ob das Offensiv-Hirn Filip Mirkulovski auf dem Markt ersetzt werden kann. Die HSG Wetzlar hatte individuell und spieltaktisch auf alle Magdeburger Anforderungen eine passende Antwort.

    HSG go ahead, make my day

  • Ob er das bringt? Seine Mutter ist die gute Seele auf der Geschäftsstelle. Die könnte sich dann im Dorf nicht mehr blicken lassen, auch wenn MT-Manager Geerken so eine Art Schwipp-Schwager ist und hier eine interessante personelle Konstellation besteht. Zuzutrauen ist der MT ein Angebot und Interesse in jedem Fall und die Episode Heinevetter dürfte 2023 auch vorbei sein.

    Eine interessante Betrachtung, Klimpke als Nachfolger für Heine bei der MT :D . Könnte ihn mir im Duett mit Simic durchaus vorstellen ;) . Wieso kann sich denn seine Mutter dann im Dorf nicht mehr blicken lassen ?(. So schlecht kann das Verhältnis zu Wetzlar doch gar nicht sein. Ich würde mir wünschen, dass eure Truppe dieses Jahr P 5 oder 6 erreicht um dann international zu spielen. Wenn man eure Vorbereitung beobachtet hat und bis auf das erste Spiel alle übrigen Spiele bewertet, ist Wetzlar da nicht ohne Chancen. Aber bis Klimpkes Vertrag ausläuft, dauert es noch ein bißchen :) . Wer weiß heute schon, was bis dahin alles passiert. Ich für meinen Teil hoffe, dass Wetzlar der Bundesliga noch lange erhalten bleibt. Der THW hat bestimmt schon Muffe, wenn sie daran denken bei euch antreten zu müssen.

    Einmal editiert, zuletzt von Nord Hesse (29. September 2019 um 20:34)

  • Man beachte den Hinweis auf die Forcierung der Zusammenarbeit mit Hüttenberg. Beim TVH ist spätestens seit heute klar, dass die komplette Saison Abstiegskampf angesagt ist. Keine schlechte Verhandlungsposition.

    Schmunzeln muss ich beim letzten Absatz. Gab es dort jemals einen Plan? Die ganzen Verleihaktionen an Gelnhausen, Umstadt oder Nieder-Roden schienen mir alle völlig ohne Plan.

    Zitat

    Genau hier biete die Neuorientierung der Grün-Weißen auch echte Chancen, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. "In der neuen Konstellation können wir in Bezug auf unsere Toptalente noch intensiver mit ambitionierten Dritt- oder Zweitligisten zusammenarbeiten und den Spielern über Kooperationen die Möglichkeit geben, sich über Zweitspielrechte oder Ausleihen sportlich noch besser weiterzuentwickeln. Es geht darum künftige Talente zu Erstligaspielern bei der HSG Wetzlar zu machen."
    Quelle: 301 Moved Permanently

    Es bleibt aber festzuhalten, dass die HSG II letzte Saison sportlich sehr beeindruckt hat und auch bis jetzt sehr gut dabei war. Hatte ich so nicht erwartet.

  • Klar ist die Kooperation mit Hüttenberg klug, aber der direkte Sprung in die zweite Liga ist schon groß. Da fehlt die Stufe 3. Liga. Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit der A-Jugendbundesliga weitergeht. Für die hochtalentierten hessischen jungen Spieler scheint aktuell Melsungen attraktiver zu sein.
    Aus Gelnhausen habe ich mal gehört, dass die sich nicht mehr groß auf diese Verleihaktionen einlassen wollen. Da seien Zusagen gemacht und nicht eingehalten worden, dann würden sie lieber in ihre eigenen Spieler vertrauen.

    42

    Grüße aus der Barbarossastadt

  • Schade drum, die Zweite geht also in die Oberliga zurück. Wenn der TVH diese Saison auch noch absteigt, siehts in Hessen eher düster aus. Kein Zweitligist und ein Drittligist weniger. Wahrscheinlich hat das Ganze mit der finanziellen Lage der HSG zu tun (siehe 2642), hier im Forum wurde auch schon immer mal gemunkelt, dass es da so üppig nicht aussieht.

  • Ich finde es extrem schade für die Jungs, die sich da schon die ganze letzte Saison super engagiert haben. Für mich fehlt da auch eine Stufe, selbst wenn die Zusammenarbeit mit Hüttenberg intensiviert werden soll. Ob da auch schon mit den Hüttenbergern drüber gesprochen wurde? Gestern in der Halle in Hüttenberg gab es sehr viele erstaunte Gesichter....
    Ich verstehe auch nicht, warum nicht mehr unternommen wurde um die dritte Liga irgendwie halten zu können. Ich habe vorher nicht einmal irgendetwas dazu gehört. Warum wurde nicht im Rahmen eines Bundesligaspiels einfach mal Werbung gemacht, so nach dem Motto wenn wir keine zusätzlichen Sponsoren finden dann müssen wir den Schritt gehen.
    Treffender Kommentar heute in der Gießener Zeitung, Hauptsache die erste Mannschaft hat zwei Top Linksaußen..... Ist wichtiger als der eigene Nachwuchs.

    Das mit den Zusagen bei der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen habe ich auch mehrfach gehört. KW verlangt das die Jungs die ganze Woche bei der ersten Mannschaft mittrainieren, obwohl sie am Wochenende beim Spiel eh nicht eine Minute Einsatzzeit kriegen.....
    Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung, ein Toptrainer schafft es auch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an die Bundesliga heranzuführen, siehe Berlin oder Hannover. In Wetzlar gelingt das nur mit Spielern die schon ein gewissen Niveau erreicht haben und mit denen der Trainer uneingeschränkt zurecht kommt.

  • @ Janos ich denke mal wenn man den Artikel der unter 2642 angegeben ist durchliest, ist Geld wohl ein gewichtiger Faktor. Mir tut das auch leid für das Team. Es liest sich so, als ob eine Firma pleite geht und man die Leute bei anderen Firmen unterbringen will. Wo soll da für den Rest dieser Saison noch Motivation aufkommen? Ich kenne Dutenhofen noch aus Verbandsligazeiten, in denen man sich enge Duelle mit Lützelinden und unserm ETSV geliefert hat.

  • Zitat

    Ich habe vorher nicht einmal irgendetwas dazu gehört. Warum wurde nicht im Rahmen eines Bundesligaspiels einfach mal Werbung gemacht, so nach dem Motto wenn wir keine zusätzlichen Sponsoren finden dann müssen wir den Schritt gehen.

    Einfach weil die Geschäftsstelle das nicht leisten kann. u23 lag schon immer in der Verantwortung der von Dutenhofen und Münchholzhausen. Wenn ich nicht irre, habe die auch einen eigenen Ehrenamtmanager Grumbach. Schon vor zwei - drei Jahren gab es Knatsch, da die HSG Verantwortung für Training übernehmen sollte bzw. mehr leisten (habe ich so dunkel in Erinnerung).

    Ich stelle mir das bei der schwierigen Sponsorenlage auch kompliziert vor, zwei Mannschaften aus einem Sponsorenetat zu betreiben. Wie willst Du koordinieren welchen Sponsor zu welchen Leistungen wo aufs Trikot kommt.

    In dieser Saison sind die Zuschauerzahlen deutlich unter Kalkulation. Folgerichtiger Schritt, denn die Gefahr besteht ja offenbar, dass Dutenhofen/Münchholzhausen den Etat nicht gestemmt kriegen und dann in die Kasse der Spielbetriebs GmbH gegriffen wird.

    Für die Entwicklung bis zur A-Jugend sehe ich keine Änderungen. Die Talente werden weiterhin aus Rhein-Main zum Training pendeln. Zweitspielrechte haben noch nie funktioniert. Es geht also darum mit dem drei bis vier Drittligisten zu kooperieren und zudem mit Hüttenberg und Ferndorf gut zusammenarbeiten. Letztlich sind es ca. fünf Verein, welche so trainieren, dass der jährlich fließende Talentepool Abnehmer findet.

  • ich glaube, dass da ein vorschreiber schon recht hat-
    es wird ein langsames ausbluten der top talente geben....

    ist für mich auch insgesamt nicht so nachzuvollziehen, warum ein bundesligist in einem jahr so viel zusammenbrechen lässt
    was er in etlichen jahrne sehr erfolgreich aufgebaut hat- eigentlcih gehen die bundesligisten meistens eher de weg
    andersherum

    wir hatten ja ähnliche probleme mit den youngsters- und aus dem bereich sind wir in der bundesliga sicher in den top 3
    was ehemalige youngsters bei jetzigen bundesligateams betrifft.
    unsere lösung mit ex- augustdorf sieht ja so ähnlich aus wie die bisherige lösung in wetzlar-
    bei uns funktioniert das ganz gut-
    es gibt oder gab für uns aber auch keine alternative im bereich nachwuchs-youngsters-bundesligateam.

    ausleihen etc. läuft doch auch wie man immer wieder mitbekommt oftmals anders als sich das eine/r der beteiligten
    vorstellt.

    für mich wetzlar mit einem deutlcihen schritt zurück in die falsche richtung.

    das mit dem jugendzertifikat selbst sieht glaub ich etwas anders aus. ich tippe, es wird nicht mehr beantragt, weil eine
    grundvoraussetzung mit der hauptamtlichen stelle abgegeben wird- muss nun nicht unbedingt etwas an der tatsächlichen
    qualität ändern.
    fatal finde ich da nur die aussenwirkung- auch für die jugendlichen-
    da wirds evtl. in zukunft im zweifels- und qualitätsfall eher nach melsungen gehen oder sogar ri. grosswallstadt...

  • TCLIP
    Genau so sehe ich das auch. Es ist einfach ein fatale Signal an die jungen Spieler....
    Und für mich hängt das auch mit dem Trainer der Bundesliga Mannschaft zusammen, weil der genau null Interesse daran hat die Spieler aus der eigenen Jugend einzusetzen.
    Für mich ist diese Entscheidung einfach auch eine Konsequenz aus seinem Verhalten. Wozu weiter Spieler ausbilden wenn sie im eigenen Verein eh nie eine Chance kriegen.
    Einfach nur zum.... :wall:

  • es dürfte und sollte zumindest nicht sein, dass ein trainer unabhängig von seiner kompetenz im umgang mit jungen
    spielern, dies federführend bestimmen kann-
    das kann ich mir auch nicht vorstellen in wetzlar-
    da ist für mich seipp der starke mann im verein.....

  • Sorry wenn ich dir da komplett widersprechen muss. Seipp ist der Mann der die Hsg nach außen repräsentiert. Nicht mehr und nicht weniger. Die wichtigen Leute in Wetzlar bleiben lieber im Hintergrund. Seipp wird da nie alleine eine Entscheidung treffen, er war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Bis zu seiner Wahl war er Reporter beim Radio und hallensprecher.
    Wandschneider hat bei seiner ersten Verlängerung damals verlangt das er die wichtigen Entscheidungen trifft. So langsam aber sicher geht genau das nach hinten los....

  • Und für mich hängt das auch mit dem Trainer der Bundesliga Mannschaft zusammen, weil der genau null Interesse daran hat die Spieler aus der eigenen Jugend einzusetzen.

    Einzig in der letzten Saison anhand der Personalien Waldgenbach und Schreiber gehe ich marginal konform. In der Ära Wandschneider fällt mir kein Spieler ein, welcher den Sprung geschafft hätte. Es gab Pseudobesetzungen wie Kraft, bei dem von Anfang an klar war, dass es max. für 3 Liga reicht.

    Die A-Jugend spielt zwar atemberaubende Ergebnisse ein, aber schaut man ins Detail war dort keine Qualität, die sich auf BuLi Niveau entwickeln ließ.

    Wer hat sich denn für Liga Eins angeboten?

    Jonas Müller: geht auf die Mitte 20 zu und hat in Ferndorf keinen Stammplatz.

    Gümbel: Hatte Potenzial, wollte aber nicht wegen Studium.

    T.Rüdiger: Hatte vor zwei Jahren noch einen Kinderkörper. Jetzt zweiter Mann in Ferndorf.

    Hast Du ein Gegenbeispiel für letzten 7 Jahre?

    Es ist generell der große Irrglaube, dass sich aus der A-Jugendbundesliga direkt ein Spieler für die erste Bundesligamannschaft entwickeln lässt. Normalerweise müssten die 17-jährigen Granatentalente direkt in ein Drittliga-Team.

    Selbst die DHB - Auswahlspieler der Jugend und Junioren landen doch vielleicht nur zur Hälfte direkt in Liga Eins.
    Wandschneider hatte schlicht und ergreifend nicht das Material, um BuLi zu formen.


    Der Verzicht auf das Jugendzertifikat ist in der Tat etwas irritierend. Will man dort wirklich auch einen hauptamtlichen Jugendtrainer verzichten? Oder hängt das am nicht vorhandenen Internat bzw. WG-Möglichkeit?


    Ideal wäre es,wenn sich eine ambitionierter Oberligist aus dem Nähe zum Kooperationspartner in Liga 3 entwickeln ließe. Pohlheim und Wettenberg wären aus meiner Sicht Kandidaten.

  • Das mit den fehlenden Kooperationspartnern ist ja einer meiner Kritikpunkte. Gerade Hüttenberg bietet sich da an, auch und vor allem im Jugendbereich.
    Bezüglich der Spieler hätte ich einem Tim Rüdiger schon den Sprung zugetraut. Zumindest die paar Minuten Einsatzzeit wie aktuell bei Weißgerber hätte er auch geschafft....

    Die Situation sehr gut beschreiben tut heute ein Artikel in der Gießener Zeitung, wo zum Beispiel der Trainer der U23 seine Meinung sagt. Er hat bis heute mit niemanden von der Geschäftsstelle über die aktuelle Situation gesprochen, er hat am Freitag kurz vor dem Training erfahren das die U23 zurückgezogen wird.....
    Das sagt schon alles....

  • Im Artikel liegt dann vermutlich auch die Antwort zum Jugendzertifikat.
    Scheint in der Tat so, als will man sich einen Hauptamtlichen in der Jugendarbeit nicht mehr leisten.

    Zitat

    Dennoch ist für Weber klar, dass er seinen Job ausführen wird. Zumindest bis zum Ende der Saison. Dann läuft der Vertrag des 53-Jährigen aus. Und wird Stand jetzt aus finanziellen Gründen auch nicht verlängert. "Ich werde mich nach anderweitigen Optionen umsehen", sagt Weber.

    Weber liefert im übrigen auch die Antwort für die Problematik einer Kooperation mit dem TVH

    Zitat

    "Warum sollte ein Talent zur HSG gehen, wenn es dann nach Hüttenberg ausgeliehen wird? Dann kann der Spieler auch direkt dort unterschreiben."

    Eine Kooperation geht nicht, solange dutenhofen/münchholzhausen und Hüttenberg die Nachwuchsarbeit offiziell zusammmenlegen. Das sehe ich aber nicht auf dem Schirm, da hiermit die Diskussion in Richtung SG Mittelhessen losgeht. Dafür ist die Marke HSG Wetzlar jedoch zu etabliert und auch Hüttenberg hat einen sehr starken Stolz.

    Man darf gespannt sein, was Thomas Weber beruflich vor hat. So einePersonaländerung kannd die Nachwuchsentwicklung natürlich nachhaltig umwerfen.

  • nachwuchsarbeit zusammenlegen birgt doch immer probs-
    geht auf dauer sehr sehr selten gut..

    bei dem modell vorher in wetzlar war das doch nicht schlecht-
    wenns wie man hört zwischendurch an der kommunikation manchmal lag, sowas muss doch zu regeln sein.
    allein den finanzielle aspekt als grund dafür nach vorne zu schieben ist für mich für einen verein
    wie wetzlar recht armselig...

    die hauptamtliche stelle die wegfällt wird ja eh mit teilzeitkräften besetzt- die arbeit fällt ja nicht weg...
    wenn dann also 30.000 tsd im jahr gespart werden, ist das nichtmal 1 % des etats .

    ich glaube trotzdem nicht daran, dass wandschneider soetwas vorantriebt oder auc h noch befürwortet.
    da mag nach aussen viel erzählt werden, auch dass er sich angeblich ganz viel rechte hat einräumen lassen,
    dies sind fast immer negative wunschdenken der gegner - in solche eine abhängigkeit wird sich ein etablierter
    verein nicht begeben.