Wir haben wohl alle keine Ahnung vom Bestechen.............. ![]()
Frauen Challenge Cup 2005/06
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ich bin da schon ein bisschen enttäuscht

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Weil ich nicht bestechen kann...............?????

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genau!!!!

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Wenn Du ansonsten mit mir zufrieden bist.............

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na ja, aber einen entscheidenden punkt hast du ja jetzt...nun ja...vergeigt....

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DAMIT kann ich leben..............

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tse, und dass von einem buxte-fan...unmöglich!!

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Ehrlich währt nunmal am längsten.......... und wenn die anderen besser waren.......... es zeichnete sich ja bereits im Hinspiel ab!
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war buxte vielleicht nicht nur zu dusselig????

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Pawelska heute null Tore ...
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buxtehudxe bräuchte mal ein paar neue impulse. neues blut, z.b.
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Wann ist denn wieder Blutspende-Termin..............?
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Zitat
Original von Fremdlingerin
Wann ist denn wieder Blutspende-Termin..............?Am 31.3. vielleicht schon?

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Folgender Bericht kommt zwar nicht von der Blutbank, aber aus dem Buxtehuder Tageblatt, Ausgabe von morgen - Jaaaa, ich kann ich die Zukunft sehen.....

Die Frage der Ehre für die BSV-Spielerinnen
Nach der Euro-Pleite: Noch ist nicht alles verloren – Mittwoch kommt Trier
Bordeaux (wst). Es war nach dieser verflixten Niederlage in Nürnberg. Eine konsternierte Heike Axmann blickte in einem Anflug von vermeintlichem Galgenhumor in die nahe Zukunft. Wenn ihre Mannschaft so weiterspiele, werde der Pokalfight gegen die Franken doch an dem für den Eurocup reservierten März-Sonnabend stattfinden. Ernsthaft hatte niemand daran gedacht. Seit Sonntag wissen wir, dass der BSV vermutlich für lange Zeit Europa abschreiben kann. Was keiner weiß, ist die Antwort auf die Frage nach dem warum. Fest steht nur: Die Verdrängung der Realität gehört zum Wesen dieses Teams.Dijon, Leipzig, Leverkusen, Nürnberg, Bordeaux – das sind die Städte in der Enzyklopädie des Scheiterns einer BSV-Mannschaft, die an guten Tagen jeden schlagen kann, an schlechten aber an sich selbst scheitert. Mérignac war keinesfalls eine zu hohe Hürde für den BSV.
Manchmal reicht es, eine Mannschaft vor und nach der Partie zu beobachten, um ihr Auftreten im Spiel zu analysieren. Es ist eine nette Truppe, die seit nunmehr fast drei Jahren zusammen spielt oder sagen wir besser, zusammen aufläuft. Die Harmonie scheint zu stimmen, es wird geflachst, gelacht, geraucht. Oberflächlich alles okay. Darunter allerdings rumort es. Der Satz: „Wer spielt mit wem und wer spielt mit wem keinen Handball“ ist nach den Niederlagen öfter zu hören. Aber eher im Betreuerstab als bei der Mannschaft.
Das Team funktioniert, wenn die Anfangsminuten Erfolg versprechen, wie zuletzt gegen Leipzig im Heimspiel. Nach dem Desaster in Nürnberg war das die erwartete Reaktion der Mannschaft. Da zauberten Schliecker, Schulz, Melbeck und vor allem Aleksandra Pawelska, die an guten Tagen als Regisseurin glänzt.
Aber wehe, es läuft anders: Vier Fehlversuche reichen, um die Psyche einer Aleksandra Pawelska zu knacken. Kein Tor in einem Europacup-Achtelfinale ist eine ernüchternde Bilanz. Symptomatisch die 52. Minute: Der BSV hat sich herangekämpft, liegt nur drei Tore hinten, in der Endabrechnung eines vorne. Siebenmeter. Alle drehen sich ab. Harms, Schliecker und Melbeck hatten zuvor schon verworfen, Pawelska winkt ab. So blieb es der couragierten Julia Harms überlassen, den so wichtigen Wurf zu wagen. Ohne Erfolg.
Apropos: Wenn eine Julia Harms, wie jetzt in Bordeaux, die Schwächen im Aufbauspiel nicht kompensieren kann, gerät der BSV-Express ins Stocken, weil niemand im Team bereit ist, die Verantwortung zu übernehmen oder andere nicht bereit sind, diese Rolle zu akzeptieren. Im Klartext: Im Team fehlt eine Hierarchie, eine Spielerin, an der sich alle aufrichten können. Pawelska ist es nicht und Melbeck wird nicht von allen akzeptiert.
Zwei, drei Patzer in der Abwehr, ein verworfener Siebenmeter und ein vertändelter Ball reichen aus, um katastrophale Lücken ins Buxtehuder Selbstbewusstsein zu reißen. Fortan aktiviert das Team den Autopiloten, der bei widrigen Bedingungen aber nicht ausreicht, um Mannschaften zu schlagen, die gleichwertig oder besser sind.
Die Heute-geht-alles-schief-Mentalität macht sich breit. „So ist Handball“, „Wir können nicht immer gewinnen“, „Wir wissen auch nicht, woran es liegt.“. Das sind die Sätze, die dann zu hören sind, aber niemandem weiter helfen. Schon gar nicht dem Team selbst, das offenbar die Suche nach sich selbst eingestellt hat.
Auch wenn es eine Platitüde ist: Das ärmste Schwein in dieser Truppe ist Trainerin Heike Axmann, der als einzige die Niederlagen an die Nieren zu gehen scheinen. Sie scherzt und flachst schon lange nicht mehr nach solchen Debakeln.
Aber auch die Aufbau-Psychologie der Heike Axmann hat Grenzen. Nicht immer wird das umgesetzt, was Axmann verordnet. Und schon am Mittwoch geht es gegen Trier. Wieder ein ganz wichtiges Spiel. Bei einer Niederlage ist der ohnehin fast nur noch theoretisch zu erreichende Platz vier endgültig futsch. Damit auch das Ticket für eine weitere Qualifikation im Europacup, denn für den Platz fünf gibt es diesmal nichts.
Was soll Axmann machen? Wer die Trainerin noch Stunden nach dem Spiel sah, erlebte pure Verzweiflung. Als ihre Spielerinnen beim Bankett Fröhlichkeit ausstrahlten, hatte sie den Saal bereits fluchtartig verlassen.
Steffi Melbeck hat sich eine schwere Oberschenkel-Prellung eingehandelt und Janne Wode wird Dienstag am Knie operiert. Zwei, die für den Kampfgeist im Team stehen. Für Wode ist die Saison erledigt, und ob Melbeck auflaufen kann, ist sehr fraglich.
Die Chancen gegen Trier? Die gibt es. Jetzt sind die in der Mannschaft gefragt, die Melbeck ihre Erfolge nicht immer gönnen. Aber auch eine Aleksandra Pawelska muss beweisen, dass sie nicht das Sensibelchen vor dem Handball-Gott ist.
Seit Sonntagabend herrscht auch in der Gedankenwelt des Peter Prior ein neuer Wind. Prior weiß, dass er die Mannschaft umbauen muss. Die Frage, ob es richtig war, mit einer eingespielten Truppe ohne Neuzugang in die Saison zu gehen, hat sich fast beantwortet. Prior war am Montag wieder ganz auf Motivations-trip. Die Mannschaft dürfe keinesfalls abgeschrieben werden, nicht alles sei falsch, was vorher als richtig erachtet worden sei.
Tabularasa kann der Manager ohnehin nicht machen, denn nur Vogt, Schliecker, Kotenko und Schulz haben noch keine neuen Verträge. Und an Heike Axmann will Prior unbedingt festhalten.
Freilich: Eine Chance hat diese Mannschaft noch: Mit einem Sieg in Nürnberg wäre die Pokal-Endrunde in Riesa erreicht und damit einiges vergessen, was in diesem Jahr so bitter aufgestoßen ist. Dass sie es können, haben sie in dieser Saison mehrfach bewiesen: Zu Hause gegen Nürnberg, In Trier und jüngst gegen Leipzig.
Insofern hat diese Niederlage in Bordeaux doch etwas (Gutes) zu bedeuten – für Mittwoch und für den 11. März in Nürnberg. Eine Frage der Ehre.
Die BSV-Spielerinnen haben es in der Hand. Im wahrsten Sinne des Wortes.Quelle: Buxtehuder Tageblatt
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ZitatAlles anzeigen
Original von Fremdlingerin
Folgender Bericht kommt zwar nicht von der Blutbank, aber aus dem Buxtehuder Tageblatt, Ausgabe von morgen - Jaaaa, ich kann ich die Zukunft sehen.....
Fest steht nur: Die Verdrängung der Realität gehört zum Wesen dieses Teams.
Es ist eine nette Truppe, die seit nunmehr fast drei Jahren zusammen spielt oder sagen wir besser, zusammen aufläuft. Die Harmonie scheint zu stimmen, es wird geflachst, gelacht, geraucht. Oberflächlich alles okay. Darunter allerdings rumort es. Der Satz: „Wer spielt mit wem und wer spielt mit wem keinen Handball“ ist nach den Niederlagen öfter zu hören. Aber eher im Betreuerstab als bei der Mannschaft.
Im Klartext: Im Team fehlt eine Hierarchie, eine Spielerin, an der sich alle aufrichten können. Pawelska ist es nicht und Melbeck wird nicht von allen akzeptiert.
Zwei, drei Patzer in der Abwehr, ein verworfener Siebenmeter und ein vertändelter Ball reichen aus, um katastrophale Lücken ins Buxtehuder Selbstbewusstsein zu reißen. Fortan aktiviert das Team den Autopiloten, der bei widrigen Bedingungen aber nicht ausreicht, um Mannschaften zu schlagen, die gleichwertig oder besser sind.
Die Heute-geht-alles-schief-Mentalität macht sich breit. „So ist Handball“, „Wir können nicht immer gewinnen“, „Wir wissen auch nicht, woran es liegt.“. Das sind die Sätze, die dann zu hören sind, aber niemandem weiter helfen. Schon gar nicht dem Team selbst, das offenbar die Suche nach sich selbst eingestellt hat.
Auch wenn es eine Platitüde ist: Das ärmste Schwein in dieser Truppe ist Trainerin Heike Axmann, der als einzige die Niederlagen an die Nieren zu gehen scheinen. Sie scherzt und flachst schon lange nicht mehr nach solchen Debakeln.Aber auch die Aufbau-Psychologie der Heike Axmann hat Grenzen. Was soll Axmann machen? Wer die Trainerin noch Stunden nach dem Spiel sah, erlebte pure Verzweiflung. Als ihre Spielerinnen beim Bankett Fröhlichkeit ausstrahlten, hatte sie den Saal bereits fluchtartig verlassen.Die Chancen gegen Trier? Die gibt es. Jetzt sind die in der Mannschaft gefragt, die Melbeck ihre Erfolge nicht immer gönnen. Aber auch eine Aleksandra Pawelska muss beweisen, dass sie nicht das Sensibelchen vor dem Handball-Gott ist.
Seit Sonntagabend herrscht auch in der Gedankenwelt des Peter Prior ein neuer Wind. Prior weiß, dass er die Mannschaft umbauen muss. Die Frage, ob es richtig war, mit einer eingespielten Truppe ohne Neuzugang in die Saison zu gehen, hat sich fast beantwortet. Prior war am Montag wieder ganz auf Motivations-trip. Die Mannschaft dürfe keinesfalls abgeschrieben werden, nicht alles sei falsch, was vorher als richtig erachtet worden sei.
Tabularasa kann der Manager ohnehin nicht machen, denn nur Vogt, Schliecker, Kotenko und Schulz haben noch keine neuen Verträge. Und an Heike Axmann will Prior unbedingt festhalten.
Die BSV-Spielerinnen haben es in der Hand. Im wahrsten Sinne des Wortes.Quelle: Buxtehuder Tageblatt
äußerst interessanter artikel! danke für´s einstellen! für alle die, die diesen langen text nicht lesen wollen oder für die, die ihn gerade deswegen lesen möchten, habe ich mal ein paar passagen herausgehoben

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Mérignac muss jetzt nach Italien ...
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na bravo....jetzt bekommen die "unseren" pokal geschenkt!!

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Zitat
Original von Fremdlingerin
Die Frage der Ehre für die BSV-Spielerinnen
(...)
frisches blut, ich sags doch.
dieser artikel beinhaltet eine absolute bankrotterklärung an leistungsorientierten handball. buxtehude muss schwer aufpassen, das sie nicht die kurve verpassen und demnächst auf der strecke bleiben. wenn die mannschaft immer weiter miteinander wurschteln darf, ist irgendwann der zeitpunkt zum wechsel verpasst. und in deutschland knn ich nicht mal eben so sechs, sieben buli-spielerinnen neuverpflichten.
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